Hephthaliten

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D Hefthalite si e Stammesverband gsi, wo um 425 n. d. Z. e Riich in Middelasie gründet het, wo bis öbbe 560 existiert het. Dr Ursprung vo de Hefalite isch unklar, womööglig aber vor allem indogermanisch isch.[1] Si wärde au mit em chinesische Naame „Ye-ta“ bezäichnet, mit em Middelpersische „Heftal“ und em ArabischenHaital“. In griechische Kwelle isch mäistens vo Ephthalitai, sältener Hephthalitai, d Reed.

Münze vom Hefthalite-Köönig Napki Malka

E Bezäichnig wo bsundrigs in griechische Kwelle vorchunnt isch wissi Hunne, au wenn si noch Aasicht vo dr modärne Forschig zu de öiropäische „Hunne“, wo um 375 im westlige Öiropa iigfalle si, käi diräkti Beziejig häi. D Römer (bzw. Oströmer/Byzantiner) höi ene äinewääg „Hunne“ gsäit, wie öbbe dr spootantiki Gschichtsschriiber Prokopios vo Caesarea, aber het drmit woorschinlig käi ethnischi Definizioon gmäint.[2] D Inder häi au dr Begriff (Sveta) Hunas brucht. Mä isch aber nid ganz sicher, öb doodrmit d Hefthalite gmäint si oder iiri Noochfolger, wo mit ene nid nööcher verwandt gsi si. Die modärni Forschig drennt uf jeede Fall die öiropäische und die sogenannte „iranische Hunne“ vonenander, wo näben de Chionite au d Hefthalite drzue ghööre.[3]


Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Franz Altheim: Die Hephthaliten in Iran. Gruyter, Berlin 1960 (Geschichte der Hunnen 2) [in weiten Teilen veraltet].
  • Robert L. Canfield (Hrsg.): Turko-Persia in historical perspective. Cambridge University Press, Cambridge 1991. ISBN 0-521-39094-X (School of American Research advanced seminar series. A School of American Research book).
  • David Christian: A History of Russia, Inner Asia and Mongolia. Blackwell, Oxford 1998 - lfd., ISBN 978-0-631-20814-3 (The Blackwell history of the world).
  • Kazuo Enoki: On the Nationality of the Ephthalites. In: Memoirs of the Research Department of the Tokyo Bunko, 1959, 18, ISSN 0082-562X, S. 1-59 Text hier.
  • Kazuo Enoki: The Liang shih-kung-t'u on the origin and migration of the Hua or Ephthalites. In: Journal of the Oriental Society of Australia 7, 1970, H. 1-2, ISSN 0030-5340, S. 37-45.
  • Robert Göbl: Dokumente zur Geschichte der iranischen Hunnen in Baktrien und Indien. 4 Bände. Harrassowitz, Wiesbaden 1967.
  • F. Grenet: Regional interaction in Central Asia and Northwest India in the Kidarite and Hephthalite periods. In: Nicholas Sims-Williams (Hrsg.), Indo-Iranian Languages and Peoples. Oxford University Press, Oxford 2002, ISBN 0-19-726285-6, (Proceedings of the British Academy 116), ISSN 0068-1202, S. 203-224.
  • B. A. Litvinsky: The Hephthalite Empire. In: B. A. Litvinsky (Hrsg.): The crossroads of civilizations. A.D. 250 to 750. Unesco, Paris 1996, ISBN 92-3-103211-9 (History of Civilizations of Central Asia 3) [siehe auch andere diesbezügliche Beiträge im selben Band].
  • Xavier Tremblay: Pour une histore de la Sérinde. Le manichéisme parmi les peoples et religions d’Asie Centrale d’aprés les sources primaires. Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien 2001, ISBN 3-7001-3034-1 (Sitzungsberichte, Philosophisch-Historische Klasse 690, ISSN 1012-487X), (Veröffentlichungen der Kommission für Iranistik 28).

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Hephthaliten – Sammlig vo witere Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Mirella Ferrera: People of the World. Vercelli 2003; Upendra Thakur: The Hunas (Huns) in India, Varanasi 1967; Denzil Ibbetson: Punjab Castes, Lahore 1916.
  2. Vgl. etwa Timo Stickler: Die Hunnen. München 2007, S. 26ff.
  3. Martin Schottky: «Huns». In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica, Stand: 15. Dezämber 2004, 9. Juni 2011 (änglisch, inkl. Litratuuraagoobe)
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