Friedrich Alois Hugenschmidt

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Dr Friedrich Alois Hugenschmidt (* 2. Novämber 1902 z Löörech; † 20. Mai 1937 ebe dert) isch e dytsche Hischtoriker un Dialäktdichter gsii.

Lääbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Hugenschmidt isch e Suhn gsii vum Ernst Hugenschmidt (1861-1938) eme Blächnermaischter, un syre Frau Luise geb. Keller (1860-1936). Är het sechs Brieder un e Schweschter ghaa.

No dr Volksschuel z Löörech ab1909 isch er 191 z Fryburg uf s Friedrichsgymnasium gange, derno ab 1918 um s Gimnasium z Löörech, wun er anne 1922 s Abitur gmacht het. Är het zerscht Banklehr aagfange, derno aber ab 1924 z Basel un z Berlin Gschicht, Philosophy un Staatsrächt studiert. Anne 1931 het er z Basel bim Prof. Bächtold zum Dr. phil. promoviert mit ere Dissertation iber „Das Problem des Verhältnisses von Kirche und Staat bei liberalen und radikalen Theoretikern des vormärzlichen Deutschland“. Im Mai 1937 isch er im Alter vu 34 Johr gstorbe.

Är het uf Alemannisch gschribe, vor allem Gedicht. En Uuswahl isch postum anne 1939 unter em Titel „Dodedanz“ publiziert wore.

Anne 1986 hän dr Hebelbund Löörech un d VHS Löörech im Rame vu dr Raie „Begegnung mit Dichter und Werk“ zäme ne Mahnveraastaltig zue Ehre vum Hugenschmidt gmacht.

Wärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Das Problem des Verhältnisses von Kirche u. Staat bei liberalen u. radikalen Theoretikern des vormärzlichen Deutschland. Diss. Basel, 1931
  • Dodedanz. Eine Sammlung alemannischer Gedichte; Das Vermächtnis des früh verstorbenen Dichters. Mit einem Geleitwort von Hermann Burte. Paul Hugenschmidt, Lörrach 1939
  • Der hailig Oobe. E Wiehnechtschbiil in alemannische Värs vom Dr. A. Hugenschmidt. o. J. [um 1932/33], Typoskript., auszugsweiser Druck in: Die Markgrafschaft 2, H. 12, 1950, S. 9-11
  • Numme Blueme. Gedichte. In: Georg Thürer (Hg.), Holderbluescht. Ein alemann. Mundart-Lesebuch, 1962, S. 249
  • Unsi Hand. Gedichte. In: Markgräfler Jb. 4, 1962, S 114.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Badische Biographien NF 5, S. 128-129
  • Letzter Gruß an Dr. phil. F. A. Hugenschmidt. In: Oberbadisches Volksblatt vom 22. 5. 1937
  • Zur letzten Ruhe. In: Oberbadisches Volksblatt vom 25. 5. 1937
  • Vreneli, Zur steten Erinnerung an unseren Markgräfler Heimatdichter und Sprachforscher Dr. F. Hugenschmidt von Lörrach-Stetten. In: Oberbadisches Volksblatt vom 30. 5. 1937
  • Hans Matt-Willmatt: Dem toten Heimatdichter Dr. A. Hugenschmidt. In: Oberbadisches Volksblatt vom 3. 5. 1937
  • H. W.: Gedenkfeier für Alois Hugenschmidt. In: Der Alemanne vom 8. 6. 1937
  • Gedenkstunde für Alois Hugenschmidt. In: Oberbadisches Volksblatt vom 8. 6. 1937
  • H. U. (Hanns Uhl): Lebensabriß. In: Dodedanz, 1939, S. 67 f.
  • Wilhelm E. Oeftering: Geschichte der Literatur in Baden. Bd. 3, 1939, S. 179 + 194
  • Wilhelm E. Oeftering: Badisches Schriftgut 1938/39. In: Ekkhart 21, 1940, S. 106
  • Der „Dodedanz“. In: BZ. vom 31. 10. 1957
  • Hubert Baum: Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen. 1968, 87, S. 152
  • Bedeutende Frauen und Männer, deren Leben oder Wirken mit Lörrach verbunden ist. In: Unser Lörrach 1976, S. 197
  • Johannes Helm: Biographische Notizen. In: Markgräflerld. NF 6, Hugenschmidt 3/4, 1975, S. 189
  • Der Kreis Lörrach. 1980, S. 189
  • Lörrach. Landschaft, Geschichte, Kultur. 1983, S. 673

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]