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Diskussion:Wald

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Inhaltligi Fähler ruckgängig gmacht

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Ich haa die Ergänzige vu hite wider ruckgängig gmacht, un zwar us däne Grind:

Zum erschte produziert dr Wald kai zuesätzlige Suurstoff, d. h. e jede Baum produziert in syym ganze Läbe exakt eso vyl Suurstoff, wie wider verbruucht wird fir dr Abböu vu dr Biomasse vum Baum, d. h. fir d Bletter, s Holz usw. Fir uns blybt in dr globale O2-Blanz nyt ibrig. Des isch e falschi Vorstellig, wu zwar wyt verbraitet isch, aber ainewäg nit stimmt. Dr Suurstoff, wu mir verschnuufe, stammt in dr Atmosphäre-Bilanz us dr Pflanze, wu mir ässe bzw. vu dr Pflanze, wu d Dier gfrässe hän, wu mir s Flaisch, d Milch usw. dervu ässe.

Zum zwaite wirkt e Wald nume as Chohlestoff-Sänki (mer sait nit CO2-Sänki!), wänn d Flechi uusgwytet wird, bi glycher Flechi het dr Wald in dr globale C-Bilanz kai Wirkig.

Un zum dritte stammt dr Suurstoff, wu Pflanze bi dr Photosynthese produziere, uusschließlig us dr Spaltig vu Wasser, nit us em CO2. S Chohledioxid wird vollständig zue Zuckermolekül ufböue.

--Holder (Diskussion) 17:39, 25. Nov. 2012 (MEZ)[Antwort gee]

Zum Punkt 1; dänn sind Informazione wie die vo GreenTech «Waldinnenklima - Der wichtigste Sauerstoffproduzent ist der Wald» und Die Presse «Diese Woche wurde ein EU-Projekt gestartet, in dem die Bedrohung des Amazonasbeckens durch Klimawandel und Entwaldung erforscht wird. Auch Grazer Forscher sind beteiligt.» falsch oder aifach tendenziös (Zielorientiertes vorgaukeln falscher Tatsachen)?
Dä letscht Satz im erschte Abschnitt würdi bedüte (wännen richtig verstande han), Suurstoff nimmi als Mänsch uuf, wäni Pflanze oder Flaisch ässe oder Milch trinke. Do hani jetzt aber en riisige Chnopf i dä Laitig.
I dä Dütsche Wikipedia schribets zu däm Thema; «Die Menge des relativ reaktionsfreudigen elementaren Sauerstoffs bleibt auf Dauer nur konstant, weil Sauerstoff produzierende Pflanzen soviel nachliefern, wie von aerob atmenden Lebewesen sowie durch andere Verbrennungsprozesse wieder verbraucht wird.» Weli Pflanze wövil Suurstoff produziered, da findi dänn wider niene - im ganze Internet nööd. Es grüesst en im Momänt chli hilflose und überforderete --Schofför (Diskussion) 19:06, 25. Nov. 2012 (MEZ)[Antwort gee]
D Uussag, dr Wald isch dr grescht Suurstoffproduzänt, isch im Prinzip au nit falsch (mer chennt aber d Frog stelle, eb nit sowiso d Alge im Meer meh Suurstoff produziere wie dr Wald), nume wird mit ere sonige Uussag e falschi Assoziation gweckt, nämli, dass unsre Suurstoff us em Wald cheem, bzw. wänn dr Wald furt wär, dass es derno z wenig Suurstoff gäb, un des isch Hafechees. S git e Huffe Grind, dr Wald z schitze, aber sicher nit wäg em Suurstoff.
Wu chunnt jetz dr Suurstoff här, wu mir schnuufe? Zum aine goht s do natyrli nit um d Frog, wu gnau e bstimmt Suurstoffmolekül härchunnt, des isch halt vu irgedere griene Pflanze uf dr Wält produziert wore. S goht um d Frog, wär glycht dr Suurstoffverbruuch uus, wu mir Mänsche verursache? Un do isch s eben eso, dass jedi Pflanze, nit nume Baim, exakt eso vyl Suurstoff produziert, wu verbruucht wird, wänn d Biomasse, wu die Pflanze ufböue het, wider abböue wird, vu Bakterie, Pilz un Dierer. Un wänn mir ebis ässe vun ere Pflanze, no verbruuche mir doderfir eso vyl Suurstoff, wie die Pflanze bim Ufböu vu däm, was mir ässe, freigsetzt het, un wänn i sag, mir verbruche, no main i nit nume bim Verdaue, sundern au wänn mir emol stärbe un unsri Lyych im Bode abböue wird (un des am Dotesunntig ...), doderby wird natyrli au Suurstoff verbrucht. Un wänn mir Flaisch ässe, no het halt die Chue oder die Söu oder was fir e Dier au immer d Pflanze gfrässe, wu dr Suurstoff freigsetzt hän.
Des haißt, Du nimmsch bim naytrli nit Suurstoff uf dur s Ässe, aber zum s Ässe verdaue in dr Zälle nimmsch dr Suurstoff dur s Schnuufe uf.
Wievyl Suurstoff produziere Pflanze?
D Bruttoglychig fir Photosynthese isch:
Des haißt zum ai Molekül Glucose ufzböue verbrucht e Pflanze sechs Molekül CO2 un zwelf Molekül Wasser un setzt sechs Molekül O2 un au sechs Molekül Wasser frei. Dää Ertrag (sechs Molekül O2 pro Glocose-Molekül) isch bi allne Pflanze glych.
Un umgchehrt lauft die Reaktion bi uns glych: zum ai Molekül Glucose abzböue, verbruche mir sechs Molekül Suurstoff (wu mir im Ibrige as Wasser uusschnuufe, nit as CO2, des stammt us dr Nahrig!). Wänn mir jetz Protein oder Fett oder was au immer verdaue, no het s halt do no ne Raie vu Zwischeschritt gee, aber in dr Ändabrächnig blybt s glych: dää Suurstoff, wu mir verbruuche, liifere d Pflanze noo, wu in unsre Nahrigschette am Aafang stehn.
Ich hoff, s wird jetz e bitzeli verständliger, oder isch jetz no uuklarer? So isch s halt, wänn Biologe ins Verzelle chemme ...
--Holder (Diskussion) 20:04, 25. Nov. 2012 (MEZ)[Antwort gee]
Autsch, da isch schwäri "Choscht". Aber noch es paarmol dureläse hanis glaubs begriffe, um was es goot (bi aber au sicher, as i mir da bestimmt nomol durs Hirni goo lo mues). Han mi halt no nie mit so hochstehende und komplexe biologische Vorgäng befasst. Aber danke för d Uusfüerige! Gruess --Schofför (Diskussion) 22:17, 25. Nov. 2012 (MEZ)[Antwort gee]
Ich wott dir dini Fachkenntnis keineswegs schtrittig mache, aber wie der Schofför mit sine Quelle bewiist, gits e grossi Zahl vo Fachorganisatione (ich ghör do nit zu de Fachlüüt), wo zumindescht annähernd so argumentiere, win ich s gschriibe han. Um glaubwürdig z bliibe, müesstisch du dini Uussage aber trotz offebar vorhandnem Fachwüsse durch Quelle belege, ansonschte chann ich - ohni jetzt do en Glaubenschrieg oder Editwar wölle z füehre - nit igeschtoh, dass min Iitrag vollschtändig löschwürdig und nit zumindescht korrigierfähig isch. Zumindescht chönnt me iiträge, was du ja auch konzediersch, dass die steti wiiteri globali Abholzig en negativi Folg uff d CO2-Bilanz het. Gruess --62.202.240.18 13:22, 28. Nov. 2012 (MEZ)[Antwort gee]
Noch öppis: Denn wär also min Mittelschuel-Biolehrer würklich falsch gläge, wenn er von Produzänte (Pflanze) und Reduzänte (Tier und Pilze/Bakterie) - im Sinn von Gägeschpiiler! - von u.a. O2 gredet het?! Und öppis aktuellers: Ich han klar glääse, dass Länder offiziell und global (vom IPCC?) erlaubt, dörfed Wald uufforschte, um ihri Klimabilanz z verbessere. Das wär doch en Widerschpruch zu diiner Uussag, oder? --62.202.240.181 14:40, 28. Nov. 2012 (MEZ)[Antwort gee]
Veräifacht gsäit: Solang Pflanze waggse, näme si mee Chooledioxid uf, ass si abgääbe. Wenn e Wald nüme an Biomasse zueläit, wird er nöitraal und wenn er abstirbt, wird s Chooledioxid wider frei. (Es sig denn, es wurd zu Choole oder Ärdööl, wo im Innere vo dr Ärde gspäicheret wird, was aber sis Zitli brucht). Gueti Späicher für CO2 si au d Hoochmoor, solang si füecht gnueg bliibe. Dä bruchsch äigentlig käini Beleeg, zum das verstoo: Pflanze si ufbaut us Moleküül, wo vil Choolestoff dinn isch. Dä chunnt us dr Luft und wird nid wie anderi Elimänt vo de Wurzle ufgnoo. Bilz und Dier hingeege näme dr Choolestoff nid us dr Luft uf, sondern vo andere Lääbewääse, wo im Allgemäine scho dood si. Schmarotzer parasitiere lääbigi Lääbewääse. - Andi d (Diskussion) 15:00, 28. Nov. 2012 (MEZ)[Antwort gee]
Im Prinzip isch des halt Grundlage-Wisse, wu mer aigetli nit mueß belege, s Prinzip ergit sich us dr chemische Formle vu Photosynthese un Otmig (soll i die Formle au no uusesueche?). Ich haa aber emol in myne alte Biologi-Lehrbiecher umegsuecht un haa im Czihak/Langer/Ziegler Biologie. Ein Lehrbuch. 5. Ufl. Springer, Berlin/Heidelberg/New York 1992 des Zitat gfunde:
In einem Ökosystem, das sich im Energiefließgleichgewicht befindet, in dem also die Biomasse pro Trophieebene konstant ist und die eingeschleußte Energie auch wieder abgegeben wird, gilt für jede Trophieebene, daß die als Bruttoproduktion inkorportierte Energie gleich der Bruttoproduktion minus Atmung minus «Verlust» der davorliegenden Ebene ist. Für das Gesamtsystem gilt, daß die letzlich als Wärme abgegebene Gesamtenergie der Ökosystematmung (O2-Verbrauch, CO2-Produktion) gleich der Bruttoprimärproduktion (O2-Produktion, CO2-Aufnahme) ist. Ein derartige ausbalanciertes System - etwa ein tropischer Regenwald - stellt deshalb auch keine Sauerstoffquelle dar. (S. 823)
Dyy Mittelschuelehrer het scho rächt ghaa, Pflanze produziere Suurstoff, Tier un Pilz reduziere ne, aber in dr Bilanz wird dr Suurstoff, wu ne Baum produziert het, halt vu dr Dier un Pilz verbucht, wu d Biomasse vum Baum abböue.
Un Wälder sin e C-Sänki, wänn d Flechi zuenimmt (wien i dobe au gschribe haa) un e CO2-Quälle, wänn d Flechi dur Abholzig insgsamt reduziert wird. Wänn d Flechi vu dr Wälder konschtant blybt, wirke si chuum as C-Sänki, nume do, wu Chohlestoff yyglageret wird, z. B. bim Humusufböu im Bode (aber au nume, wänn dr Humus zuenimmt), in Moos (= dt. Moor), wänn Turbe (= dt. Torf) ufböue wird, oder wänn Chohle, Ärdgas oder Ärdeel entstoht. --Holder (Diskussion) 21:02, 28. Nov. 2012 (MEZ)[Antwort gee]
@ Andi d: Aber Bäum wo gsund bliibe und nit gfällt wärde, wachse natürlig über 100i vo Johr wiiter (Stamm-Dicki!) und binde netto CO2 und liefere O2. Darum betracht i auch s Baum-Fälle zum s Holz verfüüre als falsch in der hütige Ziit: der C wird in intakte alte Bäum teils bis zur Verrottig zruckghalte und nit zu früeherer Ziit bereits als CO2 in d Atmosphäre verfüüret
@ Holder: Chönntsch denn nit zumindescht das noch ineschtelle, wie du seisch: Wälder siige en C-Senki, wenn d Flächi zuenimmt, und solang die globali Abholzig per Saldo wiitergeit, en CO2-Quelle - genau wie ni säge: Korrigiere, statt einfach lösche (öppis wo n i au in der de-WP immer wiederhole...) --62.202.237.172 12:33, 29. Nov. 2012 (MEZ)[Antwort gee]
Sicher. Solang dr Baum waggst, nimmt er mee CO2 uf as er abgit. Aber im ene Wald git s alli Arte vo Böim: jungi, alti und dooti. Schliesslig stellt sich e Gliichgwicht ii, wo grad so vil waggst wie abstirbt. Denn isch die äinzigi C-Sänki im doote Material, wo nid vo andere Lääbewääse verwärtet wird. Andi d (Diskussion) 15:23, 29. Nov. 2012 (MEZ)[Antwort gee]
Ich haa jetz emol e zuersätzlige Abschnitt in dr Artikel gsetzt. --Holder (Diskussion) 18:42, 29. Nov. 2012 (MEZ)[Antwort gee]