Die diräkti Demokratii

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D Pnyx mit dr Rednerdribüne z Athen, dr Ort vo dr attische Volksversammlig, s früeste Bischbil von ere diräkte Demokratii
En Abstimmig an dr Landsgmäind im Schwizer Kanton Glarus, 2006
D Veräidigung bi dr Landsgmäind im Schwizer Kanton Appezäll Innerrhoode, 2005

Dr Begriff diräkti Demokratii (au ummiddelbari Demokratii) bezäichnet e Verfaare und au e politischs Süsteem, wo die stimmberächdigti Bevölkerig vom ene Staatswese („s Volk“) ummiddelbar über politischi Sachfrooge abstimmt. Diräkti Demokratii underschäidet sich eso vo dr representative oder indiräkte Demokratii, wo s Volk Mitgliider vom ene Root weelt, wo denn über d Sachfrooge entschäidet. Wenn Elimänt vo dr diräkte und indiräkte Demokratii kombiniert wärde, schwätzt mä von ere halbdiräkte oder plebiszitäre Demokratii. Die unmittelbarschti Form vo dr direkte Demokratie isch die in wenige Schwiizer Kantön no vorhandeni Landsgmeind oder uuf kommunaler Ebeni d Gmeindsversammlig. Halbdirekt wird in dr Schwiiz mitbeschtimmt durch Gsetzes-Referendum und Volksinitiative uuf Verfassigsänderig.

Es chunnt vor, ass mä a anderi Forme vo dr Bürgerbedäiligung, vo de Informazions- und Akteniisichtsrächt as diräkti Demokratii bezäichnet. Wenn aber d Bürger nid primär s Rächt häi konkreti Beschlüss z fasse, sondern nume, wenn au intensiv, an mögligst vielem chönne mitzwirke, redet mä eender von ere partizipatorische Demokratii.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Bernd J. Hartmann: Volksgesetzgebung und Grundrechte. Duncker und Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11821-9.
  • Hermann K. Heußner, Otmar Jung (Hrsg.): Mehr direkte Demokratie wagen. Volksentscheid und Bürgerentscheid: Geschichte – Praxis – Vorschläge. Olzog, München 22009, ISBN 3-7892-8252-9.
  • Hsu, Yu-Fang: Die Pfadabhängigkeit direkter Demokratie in Deutschland. Nomos, Bade-Bade 2014, ISBN 978-3-8487-1597-8.
  • Eike-Christian Hornig: Die Parteiendominanz direkter Demokratie in Westeuropa. Nomos, Bade-Bade 2011, ISBN 978-3-8329-5658-5.
  • Otmar Jung: Grundgesetz und Volksentscheid: Gründe und Reichweite der Entscheidungen des Parlamentarischen Rats gegen Formen direkter Demokratie. Westdeutscher Verlag, ISBN 3-531-12638-5.
  • Andreas Kost: Direkte Demokratie. Springer, Wisbade 2008, ISBN 3-531-15190-8.
  • Kühne, Jörg-Detlef/Neumann, Peter/Schmidt, Christopher: Direkte Demokratie unter Berücksichtigung der Kommunen der Weimarer Republik, überarbeiteter Nachdruck von Lee Seifert Greene: 'Direct Legislation in Germany, Austria and Danzig'. Nomos, Bade-Bade 2012, ISBN 978-3-8487-0037-0.
  • Mario Martini: Wenn das Volk (mit)entscheidet: Wechselbeziehungen und Konfliktlinien zwischen direkter und indirekter Demokratie in der Rechtsordnung. Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13759-6.
  • Neumann, Peter/Renger, Denise (Hrsg.): Sachunmittelbare Demokratie im interdisziplinären und internationalen Kontext 2011/2012, Nomos, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-1929-7.
  • Theo Schiller: Direkte Demokratie: eine Einführung. Campus-Verlag, Frankfurt am Main/ Nöi York 2002, ISBN 3-593-36614-2.
  • Theo Schiller, Volker Mittendorf (Hrsg.): Direkte Demokratie. Forschung und Perspektiven. Westdeutscher Verlag, Wisbade 2002, ISBN 3-531-13852-9.
  • Manfred G. Schmidt: Demokratietheorien. 3. Uflaag. UTB, Stuttgart 2000, ISBN 3-8252-1887-2.
  • Winfried Veil: Volkssouveränität und Völkersouveränität in der EU – Mit direkter Demokratie gegen das Demokratiedefizit? Nomos Verlagsgesellschaft, Bade-Bade 2007, ISBN 978-3-8329-2510-9.
  • Vospernik, Stefan: Modelle der direkten Demokratie. Nomos, Bade-Bade 2014, ISBN 978-3-8487-1919-8.

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