Dan Gertler

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De Dan Gertler (* Dezember 1973) isch en israelische Gschäftsmaa und Gründer und Präsident vo de Dan Gertler International (DGI), ere Gruppe vo Firme. Bsunders aktiv isch er im Beriich vo Diamante und Kupfermine in de Demokratische Republik Kongo.

Läbe und Gschäft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Dan Gertler isch es Grosschind vom Moshe Schnitzer, wo di israelischi Diamantebörse gründt het und ihre erschte Präsident gsi isch.[1] Vo sim Grossvater und sim Vater het er viil über de Handel mit Diamante glehrt und im Aaschluss an sini drüjährigi Dienschtziit bi de Israelische Armee het er sini eigedi Diamanthandelsfirmaa aafange ufbaue. Im 1996 het er dann sini Firmegruppe DGI gründt. Im 1999 het di israelisch Ziitig Yedioth Aharonoth brichtet, de Dan Gertler heti im 1997 Diamante z Liberia und z Sierra Leone im Ustuusch vo militärischem Training und Waffeliferige kauft. Au über sis Engagement in de Demokratische Republik Kongo git's immer wider Hiwiis und Vorwürf in de Medie. So soll de Gertler im 2000 für numme 20'000'000 US-Dollar s Monopol für de Export vo de kongolesische Diamante übercho ha, obwohl di Lizemnz öppe 600 Miilione US-Dollar wert sigi. De Grund für di guete Wirtschaftbezihige soll di gueti Beziehig vom Dan Gertler zum Laurent-Désiré Kabila gsi si. Au mit em Sohn und Nochfolger vom Kabila, em Joseph Kabila, het er schints guete Bezihige. Wil de Gertler und sini Firmene sälber kaum Erfahrig in de Usbütig vo Mine hei, fungiirt er meischt als Zwüschehändler und eini vo de Firmene, wo hüüfig als Gschäftspartner vom Dan Gertler gnennt wird, isch in im schwiizerische Kanton Zug aasässigi Firma Glencore. D NZZ het Glencore und Gertler im 2009 au als «strategische Partner» bezeichnet.[2]

Einzelnochwis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Tagesanzeiger: Wie der Reichtum des Kongo verschachert wird
  2. Schweizer Briefkastenfirma erwirbt Mine in Kongo-Kinshasa