Blues Max

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen

De Blues Max (* 1951 als Max Werner Widmer am Bodesee) isch en Schwizer Gabarettist, Musiker und Sänger.

Er läbt als Musiggabarettischt z Züri und hät drü erwachsni Chind.

Kariere[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Werner Widmer hät i de Joor 1977/78 mit eme Solo-Programm mit Mundart-Lieder aagfange uufträtte. Im 1981-gi isch er mit eme Programm us Lieder und Gschichte underwägs gsii, beglaited vom Gitarischt Max Lässer. Witers sind zwai Solo-Programm us Lieder, Gschichte und Clauneraie uf d Büni cho (1980 und 1985). Vo 1990 bis 1995 isch er wider mit em Max Lässer uf Turnee gsii. Das «Blues-Max-Projekt» hät im In- und Ussland über 300 Vorstellige gha. S Büneprogramm «Lotto» im Joor 2000 mit Songs und Storis us em Dschungel vom Alltag isch zäme mit em Res Neuenschwander gsii und under de Reschii vom Paul Steinmann gschtande. Vo 2001 bis 2005 isch s Solo-Programm «Mensch oder Meier» mit über 200 Vorstellige über d Büni gange. Bim Solo-Programm «scharf mit alles» im Joor 2006 hät de Paul Steinmann wider Reschii gfüert. S Büneprogramm «Endlich Popstar», im 2008 zäme mit em Michael Wernli und im 2009 zäme mit em Richard Koechli isch uf de Tournee mit «DAS ZELT» gschpillt worde, beedsmol under de Reschii vom Paul Steinmann.
Vom Früelig 2011 aa isch de Blues Max zäme mit em Richard Koechli mit em Programm «light» underwägs gsii.[1] Ab em Novämber 2014 hät s Bühneprogramm «Kino im Kopf» ghaisse, isch wider im Duo mit em Richard Koechli und under de Reschii vom Paul Steinmann gsii.[2] Im Januar 2018 isch er zäme mit em Richard Koechli oder em Duncan James mit «lost & found» uf de Bühni.

Em Blues Max sini Lieder sind im ene tüpische Züri-Släng. Ais vo sine eltischte und bekanntischte Lieder isch de «Ego Blues», wo fascht 15 Minute duured, aber au s Lied «Mäntigmorge im Himmel» isch bekannt.[3]

Radio und Färnse[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Blues Max hät di erschte regelmässige satirische Biiträg anno 1988 im Schwizer Radio DRS1 und DRS3 gha. E paar Joor hät er e wüchentlichi satirischi Rubrik bi Radio 24 gschtalted. Au am Schwizer Färnse (SF1) isch er en regelmässige Gascht i Sändige gsii. Aber au bi Uuftritt i verschidnige TV-Schous, wie «Benissimo» (2002/2009), «Viktor’s Spätprogramm», «Gala Prix Walo», «Arosa Humor-Festival», «Quer», «Giacobbo/Müller»[4] usw. hät me de Blues Max chöne gsee und ghöre.

Theater[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Blues Max hät 1982 und 1984 bi zwai Rocktheater-Produkzione mit grossem Ensemble als Autor und Darsteller mitgwirkt. S Gabarett «Hallo König», als Duo mit em Joachim Rittmeyer isch 1987/88 uf em Programm stande.

De Werner Widmer hät au emol Reschii gfüert und zwor im Joor 1995 bim Kabarett-Stuck «Die Lesung» vo und mit em Joachim Rittmeyer.

Tonträger[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • CD «Kino», Sound Service (2016)
  • CD «Bonus» mit satirischem Trödelpop, Sound Service (2009)
  • CD «forever Bruno» mit Lieder und Gschichte, BMG Ariola (2001)
  • CD «Lotto» mit Songs, BMG Ariola (1999)
  • CD «stories» mit Blues-Gschichte, Zytglogge (1993)
  • CD «Max-Blues-Comics» mit Songs und Storis, Zytglogge (1990)
  • LP «Ehrewort» mit satirische Lieder, Zytglogge (1980)
  • LP «Zyt zum go» mit Mundart-Lieder, Zytglogge (1979)

Publikazione[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • «...und anschliessend gibt es Himbeereis», es Buech mit Gschichte, Text und Satire. Haffmans Verlag, Zürich (1999)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Blues Max stellt neues Programm vor Glanz&Gloria, am 3. März 2011 uf SF1, abgruefe am 10. Februar 2013
  2. Blues Max schlägt etwas leisere Töne an Artikel i de Züri Ziitig vom 21. November 2014, abgruefe am 18. März 2017
  3. Werner Widmer Diskografii uf Die offizielle Schweizer Hitparade, abgruefe am 10. Februar 2013
  4. Blues Max i de Sändig Giacobbo/Müller vom 30. Januar 2011