Aphrodisiakum

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En Afrodisiakum isch e Middel zum d Libido belääbe oder stäigere. Es wirkt spezifisch räizend und aaregend uf s sexuelle Verlange, s sexuelle Lustempfinde und mänggisch au uf d Gschlächtsorgan. Dr Name chunnt us em griechische und isch vo Aphrodite abgläitet, dr Göttin vo dr Liebi. Dere zu Eere het dr Aphrodite-Kult s Fest Aphrodisia gfiirt und noch ere isch die antiki Stadt Aphrodisias benennt worde. Eme Middel, wo gegesätzlig wirkt, säit mä Anafrodisiakum.

Die mäiste dradizionelle Middeli, wo s au hüte no Lüt git, wo dra glaube, ass si iir Verlange wurde stäigere, nütze nüt. Aber Forscher, wo die wüsseschaftligi Litratur analüsiert häi, si zum Schluss choo, ass zum Bischbil Ginseng, Safran und Yohimbin d Sexualfunkzion verbessere und Muira Puama und Schoggi d Lust bim Mensch chönne stäigere.[1]

3D-Animazion vom Melanotan-II-Peptid-Molekül
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Hormon wie z. B. DHEA (Dehydroepiandrosteron), Pheromon, Oxytocin, PEA (Phenethylamin), Estrogen, Testosteron, Serotonin, Dopamin, Progesteron, Prolactin oder Vasopressin beiiflusse s sexuelle Verhalte uf underschiidligi Art, aber en äinzelne Stoff, wo as Afrodisiakum wirkt und alli sexuelle Broblem lööst, git s nit.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  •  L. Brizendine: The Female Brain. Broadway Books, New York 2006, ISBN 0-7679-2010-4.
  •  T. L. Crenshaw: The Alchemy of Love and Lust. Pocket Books, New York 1997, ISBN 0-671-00444-1.
  •  T .L. Crenshaw, J. P. Goldberg: Sexual Pharmacology, Drugs that affect sexual functioning. W. W. Norton & Company, New York 1996, ISBN 0-393-70144-1.
  •  E. D. Goldberg, W. G. Paschinskij: Pflanzliche Stimulatoren der Sexualfunktion. Pmi, 1992, ISBN 3-86007-052-5.
  •  Christian Rätsch, Claudia Müller-Ebeling: Lexikon der Liebesmittel: Pflanzliche, mineralische, tierische und synthetische Aphrodisiaka. AT Verlag, 2003, ISBN 3-85502-772-2.
  •  J. G. Pfaus, B. J. Everitt: The Psychopharmacology of Sexual Behavior. In: F. E. Bloom, D. J. Kupfer (Hrsg.): Psychopharmacology: The Fourth Generation of Progress. 4. Uflaag. Lippincott Williams & Wilkins, 1995, ISBN 978-0-7817-0166-2 (http://www.acnp.org/publications/psycho4generation.aspx).
  •  Raymond Stark: Aphrodisiaka und ihre Wirkung. Heyne Verlag, München 1986, ISBN 3-453-41607-4.
  •  P. V. Tabener: Aphrodisiacs: the science and the myth. University of Pennsylvania Press, 1985, ISBN 0-8122-7994-8, S. 288.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Aphrodisiacs – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. J. P. Melnyk, F. M. Massimo: Aphrodisiacs from plant and animal sources—A review of current scientific literature. In: Food Research International. 44, Nr. 4, 2011, S. 840-850
Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Aphrodisiakum“ vu de dütsche Wikipedia.

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