Sephardim

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Sefardischi Migrazioone

As Sefardim (hebräisch ספרדים, Sfaradim, dütsch Sepharden) bezäichne sich Juude, wo d Vorfaare von ene uf dr Iberische Halbinsle gläbt häi, bis si 1492 und 1513 verdriibe worde si und sich noch iirer Flucht zum grösste Däil im Osmanische Riich (Bosnie) und in Nordwestafrika (Maghreb) niidergloo häi. E chliine Däil von ene het sich in Nordöiropa niidergloo, vor allem in de Seehandelsstedt vo de Niiderlande, dört under anderem z Amsterdam, und vo Norddütschland, dört vor allem z Hamburg, aber au in Frankriich (Bordeaux, Bayonne), in Italie (Livorno, Ferrara), in Amerika, Indie und Afrika. Iiri Kultur het au witer uf dr iberische Kultur basiert und zum Däil häi si au iiri schbanischi Umgangsschbrooch biibhalte, s Ladino. In däm underschäide sich d Sefardim vo de Aschkenasim, wo vo de middel- und ostöiropäische Kulture brägt worde si.

Bis zum Zwäite Wältchrieg, wo dütschi Drubbe im Joor 1941 die egeischi Halbinsle bsetzt häi, isch die grössti sefardischi Gmäind in Öiropa im griechische Thessaloniki gsi, wo dorum au Jerusalem vom Balkan ghäisse het.[1].

Liddratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Georg Bossong: Die Sepharden. Geschichte und Kultur der spanischen Juden. Beck'sche Reihe, 2438. C. H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56238-9.
  • Sabine Kruse, Bernt Engelmann (Hrsg.): „Mein Vater war portugiesischer Jude…“ Die sefardische Einwanderung nach Norddeutschland um 1600 und ihre Auswirkungen auf unsere Kultur. Steidl, Göttingen 1992, ISBN 3-929076-11-X (Illustrierter Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Jüdischen Museum in Rendsburg und im Burgkloster von Lübeck 1992/1993).
  • Michael Studemund-Halévy: Biographisches Lexikon der Hamburger Sefarden. Christians, Hamburg 2000, ISBN 3-7672-1293-5 .
  • Michael Studemund-Halévy (Hrsg.): Die Sefarden in Hamburg. Zur Geschichte einer Minderheit. Die Grabinschriften des Portugiesenfriedhofs an der Königstraße in Hamburg. Buske, Hamburg.
  • Schlomo Svirsky, Devorah Bernstein, Karlheinz Schneider: Sefarden in Israel. Zur sozialen und politischen Situation der Jüdisch-Orientalischen Bevölkerung. Deutsch-Israelischer Arbeitskreis für Frieden im Nahen Osten, Hamburg 1999, ISBN 3-925031-02-2.
  • Amor Ayala & Stefanie von Schmädel: Identitätsdiskurse und Politisierung der Sepharden in Wien am Beispiel des Studentenvereins „Esperanza“ 1896–1924. In: Transversal. Schwerpunktheft Jüdischer Widerstand im NS. Centrum für Judische Studien der Karl-Franzens-Universität, 11. Jg. H. 2. Studienverlag, Graz 2010, ISSN 1607-629X, S. 83–102.
  • Lion Feuchtwanger: Die Jüdin von Toledo. Handlung zur Zeit des Königs Alfonso VIII. 11. Auflage. Aufbau, Berlin 2008, ISBN 978-3-351-02398-0.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Sephardim – Sammlig vo witere Multimediadateie
  • Homepage. Institut Sépharade Européen. Abgrüeft am 24. Novämber 2011.
  • Homepage. Foundation for the Advancement of Sephardic Studies and Culture. Abgrüeft am 24. Novämber 2011.

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Deutschlandfunk, Schalom, 25. November 2011
Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Sephardim“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.