Schmied

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Disambig.svg Dä Artikel behandlet dr Bruef vom Schmiid. Für anderi Bedütige vom hoochdütsche Begriff «Schmied» lueg doo.
Historischs Bordret vom ene Schmiid in de USA vom John Neagle, 1829

Schmiid isch d Bezäichnig für e Bruef und s Handwärk von ere Person, wo as Handwärker oder in dr Industrii Metall schmiidet, sig s as Freiformschmiide oder Gsänkschmiide. Bim Freiformschmiide üebt dr Schmiid Druck uf en erhitzts Stück Metall us und verformt s eso, zum Bischbil mit eme Hammer, won er mit em uf s Wärkstück schloot, wo uf eme Amboss lit. S Brodukt isch en Unikat und für dass es guet uusechunnt, brucht dr Schmiid nid weenig Erfaarig und Chraft. D Aaforderige an d Kunstfertigkäit vom Schmiid bim Gsänkschmiide si vil niidriger, wil d Form vom Wärkstück dur d Hoolforme (Gsänk) vorgee isch, wo s dr Schmiid mit Druck iinebrässt.

Dr Wärkstatt vom ene Schmiid säit mä Schmiidi oder Schmitti.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Bruef vom Schmiid isch uralt. Scho im achte Joorduusig v. d. Z. het mä in Anatolie Schmuck us Chupfer härgstellt, wo chalt gschmiidet worde isch. In Mesopotamie, in Egüpte und in Indie het mä woorschinlig scho vor mee as fümf duusig Joor warm afo schmiide. D Metall wo de Schmiid denn zur Verfüegig gstande si, si Gold, Silber, Chupfer und verschidnigi Legierige wie Bronse gsi. D Hethiter häi um 1400 v. d. Z. us Iise mit Schmiide Staal afo mache.

Die wirtschaftligi und vor allem die milidäärischi Bedütig vom Handwärk vom Schmiid isch riisig gsi, und in vile Kulture het s Götter gee, wo Schmiid gsi si, wie bi de Grieche dr Hephaistos. Us dr germanische Saagewält isch dr Wieland dr Schmiid bekannt.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Håvard Bergland: Die Kunst des Schmiedens. Das große Lehrbuch der traditionellen Technik. Wieland, Bruckmühl 2004, ISBN 3-9808709-4-4.
  • Lars Enander, Karl-Gunnar Norén: Schmieden lernen. Schäfer, Hannover 2003, ISBN 3-87870-672-3.
  • Johannes Grossewinkelmann: Schmieden – Entwicklung eines Gewerbes vom Handwerk zur Fabrik. Rheinland-Verlag, Köln 1989, ISBN 3-7927-1065-X. (= Museumspädagogische Arbeitsmaterialie; H. Nr. 2)
  • Hermann Hundeshagen: Der Schmied am Amboß. Ein praktisches Lehrbuch für alle Schmiede. Verlag Volk u. Wissen, Berlin 1957. (Noochdruck vo dr 8. Uflaag 1989: Edition rari, Hannover 2001, ISBN 3-88746-430-3)
  • Stahl-Informations-Zentrum (Hrsg.): Geschmiedeter Stahl – Immer in Form. Stahl-Informations-Zentrum, Düsseldorf 2008. (PDF; 951 kB)
  • Hephaistos – Internationale Zeitschrift für Metallgestalter. Verlag Hephaistos, Immenstadt, seit 1992, erschiint alli zwäi Möönet ISSN 0942-7511
  • Adlof: Schmiedeteile – Gestaltung, Anwendung, Beispiele. Hagen 1994/1995, ISBN 3-928726-12-9.
  • Axel Specker: Untersuchungen zum gratlosen Gesenkschmieden von Kurbelwellen. PZH-Verlag, Berichte aus dem IPH 04/2009, ISBN 978-3-941416-25-3.
  • Industrieverband Massivumformung: Leichtbau durch Massivumformung. Inforeihe Massivumformung, Merz 2007, ISBN 3-928726-20-X.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Schmiedestücke – Sammlig vo witere Multimediadateie