Octavio Paz

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dr Octavio Paz

Dr Octavio Paz Lozano loose?/i(* 31. Merz 1914 z Mixcoac, hite Mexiko-Stadt; † 20. April 1998 z Mexiko-Stadt) isch e mexikanische Schriftsteller un Diplomat gsii. Är het anne 1990 dr Nobelbryys fir Literatur iberchuu.

Lääbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Paz isch uf d Wält chuu as Suhn vum Octavio Paz Solórzano un dr Josefina Lozano. Sy Vater isch en active Unterstitzer vu dr Revolution gege s Reschiim vum Porfirio Díaz gsii. Dr Octavio Paz isch im Dorf Mixcoac ufgwachse, wu hite zue Mexiko-Stadt ghert.

Dr Paz het Jura un Philosophy studiert, zerscht z Mexiko, speter as Guggenheim-Stipendiat z San Francisco un z New York. Anne 1937 het er s Studium abbroche un het e Sekundarschuel fir indianischi Arbaiter- un Buurechinder uf dr mexikanische Halbinsle Yucatán grindet.

Anne 1945 isch dr Paz in dr diplomatisch Dienscht vu Mexiko yydrätte. Bis 1962 het er z Frankrych gschafft, unter anderem zämme mit em Pablo Neruda. In däre Zyt isch dr Essay El laberinto de la soledad (dt. Das Labyrinth der Einsamkeit) entstande, ne Erforschig vu dr mexikanischen un latynamerikanische Identitet. E surrealistische Yyfluss uf sy Wärch het sich gee dur d Zämmenarbet mit em André Breton un em Benjamin Péret. Im Spanische Burgerchrieg het d Paz kämpft uf dr Syte vu dr Republikaner.

Anne 1962 isch dr Paz mexikanische Botschafter z Indie wore. Im Johr 1968 het di diplomatisch Laufbahn niderglait us Protescht gege s Massaker an Studänte uf dr Plaza de Tlatelolco z Mexiko-Stadt. Im Johr 1971 isch er uf Mexiko zrugggange, wun er derno bis zue sym Dod gläbt het.

Zue syne wichtigschte lyrische Wärch zelle Piedra de sol (dt. Sonnenstein) us dr 50er Johr, e Wärch wu in syre Wirkig uf di latynamrikanisch Literatur vergliche wird mit dr Wirkig vu s T. S. Eliots The waste land uf di änglischsprochig Literatur, Blanco (Weiß) us dr 60er Johr un Pasado en claro (Von der Kladde zur Klarheit) us dr 70er Johr. Die drei Wärch sin unter em Titel Die großen Gedichte au uf Dytsch uusechuu.

Wärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Lyrik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1933 - Luna Silvestre
  • 1936 - ¡No pasarán!
  • 1937 - Raíz del hombre
  • 1937 - Bajo tu clara sombra y otros poemas sobre España
  • 1942 - A la orilla del mundo
  • 1951 - ¿Aguila o sol? (Adler oder Sonne?)
  • 1957 - Piedra de sol
  • 1958 - Libertad bajo palabra (Freiheit auf Ehrenwort)
  • 1962 - Salamandra
  • 1969 - Ladera Este
  • 1976 - Vuelta
  • 1987 - Árbol Adentro (In mir der Baum)
  • 1998 - Delta de cinco brazos (Das fünfarmige Delta)

Prosa[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1950 - El laberinto de la soledad (Das Labyrinth der Einsamkeit)
  • 1956 - El arco y la lira (Der Bogen und die Leier)
  • 1957 - Las peras del olmo
  • 1965 - Cuadrivio
  • 1966 - Puertas al Campo
  • 1967 - Corriente Alterna
  • 1967 - Claude Levi-Strauss o el nuevo festín de Esopo
  • 1968 - Marcel Duchamp o el castillo de la Pureza
  • 1969 - Conjunciones y Disyunciones (Verbindungen - Trennungen)
  • 1969 - Postdata (Furtsetzig vu El laberinto de la soledad)
  • 1973 - El signo y el Garabato
  • 1973 - Apariencia desnuda (Nackte Erscheinung)
  • 1974 - Los Hijos del Limo (Die andere Zeit der Dichtung)
  • 1974 - El mono gramático (Der sprachgelehrte Affe)
  • 1979 - El Ogro Filantrópico (Der menschenfreundliche Menschenfresser)
  • 1979 - In-mediaciones
  • 1982 - Sor Juana Ines de la Cruz o las trampas de la fe (Sor Juana Ines de la Cruz oder die Fallstricke des Glaubens.)
  • 1983 - Tiempo Nublado
  • 1983 - Sombras de Obras
  • 1984 - Hombres en su Siglo
  • 1990 - Pequeña Crónica de Grandes Días
  • 1990 - La Otra Voz (Die andere Stimme)
  • 1991 - Convergencias
  • 1992 - Al Paso
  • 1993 – La Llama Doble (Die doppelte Flamme. Liebe und Erotik)
  • 1994 - Itinerario) (Itinerarium, Autobiografy)
  • 1995 - Vislumbres de la India (Im Lichte Indiens)

Uuszaichnige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1963: Grand Prix International de Poésie, Belgien
  • 1977: Bryys vu dr Stadt Jerusalem
  • 1977: Premio Nacional de Letras, Mexiko
  • 1977: Premio Crítico de Editores de España
  • 1978: Aigle d’Or, Frankreich
  • 1980: Ollin Yolitzli, Mexiko
  • 1982: CPremio Cervantes, Spanien
  • 1982: Neustadt International Prize for Literature, Oklahoma
  • 1984: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
  • 1990: Nobelbryys fir Literatur
  • 1994: Großchryz vu dr franzesische Ehrelegion
  • 1998: Großchryz Isabel la Católica, Spanie

Sekundärliteratur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Alberto Ruy-Sánchez: Octavio Paz, Leben und Werk. Eine Einführung. Suhrkamp Verlag, 1990, Frankfurt. Taschenbuch 1984, ISBN 3-518-38394-9
  • Peter Sinnemann: Der Einfluß des Buddhismus auf Octavio Paz’ Kritik der okzidentalen Kultur der Moderne. In: Iberoamericana. Lateinamerika. Spanien. Portugal. 20. Jahrgang, 1996, Nr. 2 (62), S. 62–87
  • Sinnemann, Peter. Octavio Paz: Vislumbres de la India. Un diálogo con la condición humana. Barcelona 1995. In: Iberoamericana. Lateinamerika. Spanien. Portugal. 20. Jahrgang, 1996, Nr. 2 (62), S. 88–90

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Octavio Paz – Sammlig vo witere Multimediadateie