Walter Scott

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Dr Walter Scott 1822. Bordret vom Henry Raeburn

Dr Walter Scott, 1. Baronet vo Abbotsford FRSE (* 15. August 1771 z Edinburgh; † 21. Septämber 1832 z Abbotsford) isch e schottische Dichter und Schriftsteller vo dr Romantik gsi. Er isch äine vo de Autore gsi, wo zu sinere Zit am mäiste glääse worde isch und das nid nume in Öiropa. Vili vo sine historische Romään si Klassiker worde und si as Vorlaage für Schauspiil, Opere und Film brucht worde.

Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Mit fümfezwanzig het er dütschi Ballade und Drame übersetzt und noochdichdet, under anderem im Goethe si Erlkönig (ängl. Erl-King[1]) und si Götz von Berlichingen. 1802 het er schotischi Ballade, won er gsammlet und bearbäitet het im Wärk The Minstrelsy of the Scottish Border uusegee. Die erste groosse Erfolg si epischi Värsgschichte gsi: The Lay of the Last Minstrel 1805, Marmion 1808 und anderi. Waverley (1814) isch si erst Roman gsi uund het in Schottland gspiilt. Mit em Roman Ivanhoe (1820) het er historischi Schaublätz usserhalb vo Schottland afo behandle. Quentin Durward (1823) het sich in Frankriich abgspiilt und Anne of Geierstein (1829) in dr Schwiz. Bsundrigs mit sonige internazionale Wärk isch dr Scott nid nume bim änglische sondern au bim kontinentalöiropäische Publikum bekannt worde.

Im 19. Joorhundert isch dr Scott usserordentlig populär gsi. Dr Goethe het sini Wärk gschetzt und dr Fontane het von em gsäit, er sig dr „Shakespeare vo dr Verzelug“[2]. Überall het mä historischi Romään noch em Scott sim Vorbild afo schriibe. Von Scott beiiflusst worde si dr Wilhelm Hauff und dr Theodor Fontane, dr James Fenimore Cooper und dr Edward Bulwer-Lytton, dr Honoré de Balzac und dr Victor Hugo, dr Alessandro Manzoni, dr Alexander Puschkin und vili anderi. Gege s Ändi vom 19. Joorhundert isch si Stärn aber gsunke und kuum me glääse. Erst im 20. Joorhundert isch s Inträssi an de Wärk vom Scott wider gwaggse.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bibliografie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Richard Ford: Dramatisations of Scott's Novels. A Catalogue. Oxford Bibliographical Society, Oxford 1979 (= Oxford Bibliographical Society; 12), ISBN 0-901420-33-6
  • Jill Rubenstein (Bearb.): Sir Walter Scott. An Annotated Bibliography of Scholarship and Criticism, 1975–1990. Aberdeen 1994 (Occasional paper / Association for Scottish Literary Studies; 11), ISBN 0-948877-25-1
  • William B. Todd, Ann Bowden: Sir Walter Scott. A Bibliographical History, 1796–1832. Oak Knoll Press, New Castle (Delaware/USA) 1998, ISBN 1-884718-64-7

Allgemäins[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Thomas Crawford: Scott. Edinburgh, Scottish Acad. Pr. 1982. (= Scottish writers series; 1), ISBN 0-7073-0305-2
  • Felix Eberty: Walter Scott. Ein Lebensbild. 2 Bänd. Breslau 1860
  • Kurt Gamerschlag: Sir Walter Scott und die Waverley novels. Eine Übersicht über den Gang der Scottforschung von den Anfängen bis heute. Darmstadt, Wiss. Buchges. 1978. (= Erträge der Forschung; 94), ISBN 3-534-07367-3
  • John Lauber: Sir Walter Scott. Boston, Twayne. 1989. (= Twayne's English authors series; 39), ISBN 0-8057-6964-1
  • Robert Ignatius Letellier: Sir Walter Scott and the Gothic novel. Salzburg, Univ of Salzburg. 1995. (Salzburg studies in English literature; Romantic reassessment; 113), ISBN 0-7734-1276-X
  • Graham MacMaster: Scott and society. Cambridge u.a., Univ. Pr. 1981, ISBN 0-521-23769-6
  • Jane Millgate: Walter Scott. The making of the novelist. Toronto u.a., Univ. Pr. 1984, ISBN 0-8020-2527-7
  • Heinz-Joachim Müllenbrock: Der historische Roman. Aufsätze. Heidelberg, Winter. 2003. (= Anglistische Forschungen; 317), ISBN 3-8253-1503-7
  • James Reed: Sir Walter Scott. Landscape and locality. London, Athlone Pr. 1980, ISBN 0-485-11197-7
  • Ingrid Schwarz: Narrativik und Historie bei Sir Walter Scott. Eine strukturale Analyse der Waverley Novels am Beispiel von "Old Mortality". Frankfurt am Main u.a., Lang. 1986. (= Aspekte der englischen Geistes- und Kulturgeschichte; 8), ISBN 3-8204-9804-4
  • David Stechern: Das Recht in den Romanen von Sir Walter Scott. Münster u.a., Lit. 2003. (= Münsteraner Studien zur Rechtsvergleichung; 101), ISBN 3-8258-6673-4
  • Horst Tippkötter: Walter Scott. Geschichte als Unterhaltung. Eine Rezeptionsanalyse der Waverley novels. Frankfurt am Main, Klostermann. 1971. (Studien zur Philosophie und Literatur des neunzehnten Jahrhunderts; 13)
  • Graham Tulloch: The language of Walter Scott. A study of his Scottish and period language. London: Deutsch. 1980, ISBN 0-233-97223-4
  • Edward Wagenknecht: Sir Walter Scott. New York, NY: Continuum. 1991, ISBN 0-8264-0491-X
  • Helmut Weber: Sir Walter Scott – Dichter, Sheriff, Schotte (PDF; 112 kB)

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Walter Scott – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. http://literaryballadarchive.com/PDF/Scott_8_Erl-King_f.pdf
  2. Nachweise: Archivierte Kopie. Archiviert vom Original am 2012-03-11. Abgrüeft am 2015-09-07., dort S. 2
Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Walter_Scott“ vu de dütsche Wikipedia.

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