Text:Z'Basel an mym Rhy

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Z'Basel an mym Rhy isch d Hymne vo Basel. Vom Johann Peter Hebel, um 1806.

Lueg au d Version vo 1834, abdruckt als Erinnerung an Basel.

Teggscht[Quälltäxt bearbeite]

1.

Z'Basel an mym Rhy,
Jo, dert mecht i sy!
Weiht nit d'Luft so mild und lau
Und der Himmel isch so blau
|:An mym liebe, an mym liebe Rhy.:|

2.

Uf der Basler Pfalz
Alle Lyte gefallt's.
O, wie wechsle Berg und Tal,
Land und Wasser iberal
|: Vor der Basler, vor der Basler Pfalz! :|

3.

Wie ne freie Spatz,
Uffem Petersplatz
Flieg i um und 's wird mer wohl
Wie im Buebekamisol +,
|:Uffem Peters-, Uffem Petersplatz.:|

4.

Uf der breite Bruck
Fir si hi und z'ruck
Nai, was seht me Herre stoh,
Nai, was seht me Jumpfere goh,
|: Uf der Basler, uf der Basler Bruck! :|

5.

Uf der griene Schantz
In der Sunne Glanz,
Won i Sinn und Auge ha,
Lacht's mi nit so lieblig a,
|: Bis go Santi-, bis go Santi-Hans. :|

6.

's Seilers Redli springt;
Los, der Vogel singt,
Summervegeli jung und froh
Zieh'n de blaue Blume no,
|: Alles singt und, alles singt und springt. :|

7.

Und e bravi Frau
wohnt der ussen au.
Gäb ech Gott e frohe Muet,
nähm ech Gott in treui Huet
|: liebi Basler, liebi Basler Frau. :|


+ Kamisol isch e churzes, jaggeähnlichs Chleid, wo über em Hemli treit worde isch.

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