Text:Johann Peter Hebel/J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 2/Erinnerung an Basel

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[34] Erinnerung an Basel.

Z’Basel an mi’m Rhi,
io dört möchti sy!
Weiht nit d’Luft so mild und lau
Und der Himmel isch so blau
an mi’m liebe Rhi.

In der Münster Schuel,
uf meim herte Stuehl,
magi zwo iez nüt meh ha,
d’Töpli stöhn mer nümmen a
in der Basler Schuel.

Aber uf der Pfalz
alle Lüte gfallt’s.
[35] O wie wechsle Berg und Thal,
Land und Wasser überal,
vor der Basler Pfalz!

Uf der breite Bruck,
für si hi und z’ruck,
nei, was sieht me Here stoh,
nei, was sieht me Jumpfere goh,
uf der Basler Bruck!

Eins isch nimme do,
wo ischs ane cho?
’s Scholers Nase, weie weh,
git der Bruck kei Schatte meh.
Wo bisch ane cho?

Wie ne freie Spatz,
uffem Peters Platz,
fliegi um, und ’s wird mer wohl,
wie im Buebe-Kamisol,
uffem Peters Platz.

Uf der grüene Schanz,
in der Sunne Glanz,
[36] woni Sinn und Auge ha,
lacht’s mi nit so lieblig a,
bis go Sante Hans.

’s Seilers Rädli springt;
los, der Vogel singt.
Summervögeli jung und froh
ziehn de blaue Blueme no.
Alles singt und springt

Und e bravi Frau
wohnt dört ussen au.
„Gunnich Gott e frohe Mueth!
Nehmich Gott in treui Huet,
liebi Basler Frau!“



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