Taxonomii
E Taxonomii (gr. τάξις táxis ,Ornig’ und νόμος nómos ,Gsetz’) oder e Klassifikazioonsschema isch en äihäitligs Verfaare oder Modäll, wo mit em Objekt noch bestimmte Kriterie klassifiziert wärde, das häisst in Kategorie oder Klasse (mä säit ene au Taxa) iigordnet wärde.[1] Naturwüsseschaftligi Diszipline verwände dr Begriff vo dr Taxonomii für e Klassifikazioon, wo im Allgemäine hierarchisch isch (Klasse, Underklasse usw.).
| Bischbil: D Taxonomii in dr Biologii | ||
|---|---|---|
| Dütsch | Latiinisch | Bischbil |
| Riich | Regnum | Vilzälligi Dier |
| Abdäilig/Stamm | Divisio/Phylum | Chordadier |
| Understamm | Subphylum | Wirbeldier |
| Klass | Classis | Süüger |
| Ordnig | Ordo | Raubdier |
| Überfamilie | Superfamilia | Chatzenartigi |
| Familie | Familia | Chatze |
| Underfamilie | Subfamilia | Chläichatze |
| Gattig | Genus | Altwält-Wildchatze |
| Art | Species | Wildchatze |
| Underart | Subspecies | Öiropäischi Wildchatze |
Taxonomie si für d Entwigglig von ere Wüsseschaft vo gröösserer Bedütig: Si mache s äifacher mit Äinzelfäll umzgoo und mache summarischi Ussaage mööglig, wo bis zun ere Erkläärig vo Zämmehäng cha goo. Si zwingen äim d Underschiid zwüsche de Kategorie genau z definiere und eso verstoot mä dr Undersuechigsberiich besser.
Anthropologischi Undersuechige zäige, ass d Taxonomie, wo in bestimmte Sprooch- und Kulturrüüm verwändet wärde, in örtligi, kulturelli und soziali Süsteem iibettet si und underschiidlige soziale Zwäck diene. Äini vo de bekanntiste und iiflussriichste Studie über Laie-Taxonomie (folk taxonomies) isch im Émile Durkheim si Les formes élémentaires de la vie religieuse (dt. Die elementari Form vom religiöse Lääbe.)
Litratuur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Marc Ereshefsky: Natural Kinds in Biology (MS Word; 26 kB), in: Routledge Encyclopedia of Philosophy 2009 (und weitere Drafts und bibliographische Hinweise).
- Michel Foucault: Die Ordnung der Dinge. Eine Archäologie der Humanwissenschaften. 13. Uflaag. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-518-27696-4.
- Werner Kunz: Was ist eine Art? In der Praxis bewährt, aber unscharf definiert. In: Biologie in unserer Zeit. 32/1 (2002), S. 10–19, ISSN 0045-205X.
- Paul Michel: Ordnungen des Wissens. In: Ingrid Tomkowiak (Hrsg.): Populäre Enzyklopädien. Von der Auswahl, Ordnung und Vermittlung des Wissens. Chronos, Züüri 2002, S. 35–85, ISBN 3-0340-0550-4.
- Rupert Riedl: Strukturen der Komplexität? Eine Morphologie des Erkennens und Erklärens. Springer, Berlin 2000, ISBN 3-540-66873-X.
- Emma Tobin: Bibliography on Natural Kinds, AHRC, Bristol 2011.
Weblingg
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Fuessnoote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Taxonomie, In: Wolfgang J. Koschnik: Standardwörterbuch für die Sozialwissenschaften, Bd. 2, Münche London New York Paris 1993, ISBN 3-598-11080-4.
| Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Taxonomie“ vu de dütsche Wikipedia. E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde. |