Sächsilüüte

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D Zouft zur Schniidere am Umzug
D Zouft zum Widder (Metzger und Vehhändler) am Umzug
S Bööggverbräne zaabig am sächsi

S Sächsilüüte isch e Früeligsfäscht z Züri, wo all Jaar am dritte Mäntig vom April stattfindet; je noch däm wänn d Tagundnachtgliichi vom Früelig isch, cha s Sächsilüüte au am zwaite oder vierte Mäntig vom April sii.[1] Im Mittelpunkt vom Füürbruuch staat de Böögg, en künschtliche Schneemaa, wo mit Holzwulle und Knallkörper gfüllt isch und de Winter symbolisiert. De Name chunt dahär, wel nach em Ratsbschluss vom 11. Merz 1525 na de Tagundnachtgliichi Ändi Merz di zweitgröscht Glogge vom Grossmöischter zaabig am sächsi de Fiirabig im Summerhalbjaar verchündet hät; im Winterhalbjaar isch de Arbetsschluss zaabig am föifi gsii.[2] «Hymne» vom Aalass isch de Sächsilüütemarsch.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  •  Adrian Bänninger: Sechseläuten und Morgestraich. Die schönsten Feste und Bräuche der Schweiz. Geschichte und Gegenwart. Hugendubel / Diederichs, Kreuzlingen/München 2007, ISBN 978-3-7205-3029-3 («Wilde Gestalten vertreiben böse Geister und jagen mit luftgefüllten Schweinsblasen hinter Mädchen her ...»).
  • Walter Baumann, Alphonse Niesper: Sechseläuten. Fest der Zünfte, des Frühlings und der Jugend. Orell Füssli, Zürich 1976.
  •  Romolo D. Honegger: 150 Jahre Sechseläuten-Programme 1839–1989. Katalog aller offiziellen Sechseläuten-Programme. Orell Füssli, Zürich 1989, ISBN 3-280-01923-0.
  • Christian Jauslin, Siegenthaler, Davina: Sechseläuten, Zürich ZH. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 3. Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 1668 f.
  •  Ruth Righetti: Die andere Sicht auf das Zürcher Sechseläuten. Männer, Frauen, Macht, Geschichte. Portmann, Erlenbach ZH 2007, ISBN 978-3-9523107-3-1.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Sächsilüüte – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Das Zürcher Sechseläuten gfunden am 24. April 2017 uf stadt-zuerich.ch
  2. Idiotikon Bd. III Sp. 1511, Artikel Sëchsilǖten; Walter Baumann, Alphonse Niesper: Sechseläuten. Zürich 1976, S. 17.