Schwäbischer Bund

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Wabbeschild vom Schwöbische Bund, 1522: Dr häilig Georg mit ere Faane. Zwäi Puttenängel hebe s Wabbe, e rots Chrüz in eme wisse Fäld, s Motto: «Wen Gott verbunden, trennt der Mensch nicht», iigfärbte Holzschnitt us dr Wärkstatt vom Hans Burgkmair

Dr Schwöbisch Bund (au Bund im Land Schwoobe) isch e Zämmeschluss vo de schwöbische Riichsständ im 15. Joorhundert gsi.

Dr Bund isch am 14. Februar 1488 uf em Riichsdaag z Esslinge am Neckar gründet worde uf d Iniziative vom Kaiser Friedrich III..

Näbe Territorialfürste wie em Herzog vom Tirol und em Groof und spöötere Herzog vo Württebärg si dr Hoochi Aadel wie d Wärdebärg, d Montfort, d Gundelfinge, d Hälfestäi, d Waldburg und d Fürstebärg verdräte gsi und Ritter und Edelchnächt vom Niidere Adel wie au Prelate vo de Gäistlige Territorie. Au die 20 schwöbische Riichsstedt häi chönne ufgnoo wärde. Dr Hauptort vomBund isch Ulm gsi. Dr schwöbisch Bund isch e wäsentligs Instrumänt vo dr Riichsreform gsi und em Landfriide, wo mit em verbunde gsi isch. Vo do isch si verfassigsgschichtligi Bedütig cho. Ass er über d Fachkräis uuse bekannt isch, verdankt er sinere Rolle bim Niiderschloo vom Buureufstand.

Dr Schwöbisch Bund isch 1534, e baar Joor noch dr Reformazioon, usenanderbroche wäge de underschidlige konfessionelle Standpünkt vo sine Mitgliider: D Riichsstedt si mäistens protestantisch gsi und die aadlige Territorialherrscher katholisch.

Württebärg, wo protestantisch worde isch nochdäm s dr Herzog Ulrich 1534 zruggerooberet het, het sich denn im Schmalkaldische Bund aagschlosse, wo 1531 vo Ulm, Konstanz, Biberach und andere Stedt gründet worde isch.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ernst Bock: Der Schwäbische Bund und seine Verfassungen (1488–1534). Ein Beitrag zur Geschichte der Zeit der Reichsreform. Marcus, Breslau 1927
  • Otto H. Brandt: Der deutsche Bauernkrieg. Diederichs, Jena 1929
  • Horst Buszello, Peter Blickle, Rudolf Endres: Der deutsche Bauernkrieg. 3. Uflaag. Schöningh, Paderborn u. a. 1995, ISBN 3-506-99410-7 bzw. ISBN 3-8252-1275-0
  • Horst Carl: Der Schwäbische Bund 1488–1534. Landfrieden und Genossenschaft im Übergang vom Spätmittelalter zur Reformation. (= Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde; 24). DRW, Leinfelden-Echterdingen 2000, ISBN 3-87181-424-5 bzw. ISBN 3-7995-5224-3
  • Günther Franz: Der Deutsche Bauernkrieg. 12. Uflaag. WBG, Darmstadt 1984, ISBN 3-534-00202-4
  • Helmo Hesslinger: Die Anfänge des Schwäbischen Bundes. Ein Beitrag zur Geschichte des Einungswesens und der Reichsreform unter Kaiser Friedrich III. (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm; Bd. 9). Stadtarchiv, Ulm 1970 (au Dissertation, Universität Tübinge)
  • Adolf Laufs: Der Schwäbische Kreis. Studien über Einungswesen und Reichsverfassung im deutschen Südwesten zu Beginn der Neuzeit. Scientia, Aalen 1971, ISBN 3-511-02836-1 (au Dissertation, Universität Freiburg i. Br., 1968)
  • Erich Molitor: Die Reichsreformbestrebungen des 15. Jahrhunderts bis zum Tode Kaiser Friedrichs III. Marcus, Breslau 1921 (Nachdruck: Scientia, Aalen 1969)
  • Eduard Osann: Zur Geschichte des schwäbischen Bundes. Von seiner Gründung 1487, bis zum Tode Kaiser Friedrich's III., 1493. Gießen 1861 (Digitalisat)
  • Volker Press: Das Alte Reich. Ausgewählte Aufsätze. 2. Auflage. Duncker & Humblot, Berlin 2000, ISBN 3-428-09138-8
  • R. Schmalz: Der Fränkische Krieg 1523 und die Schuld der Sparnecker. In: Archiv für Geschichte von Oberfranken, Bayreuth 2005
  • Georg Schmidt: Der Städtetag in der Reichsverfassung. Eine Untersuchung zur Korporativen Politik der Freien und Reichsstädte in der Ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. (= Beiträge zur Sozial- und Verfassungsgeschichte des Alten Reiches; 5). Steiner, Stuttgart 1984, ISBN 3-515-03781-0

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