Plattdüütsch Woort vun’t Johr

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S plattdytsch Wort vum Johr (niderdt. Plattdüütsch Woort vun’t Johr) wird syter anne 1995 uusgwehlt. In dr erschte Johr het des dr Landesheimatverband Meckleburg-Vorpommern zäme mit em Fritz-Reuter-Literaturmuseum z Stavenhagen gmacht, syt dr Landesheimatverband 2012 bankrott gangen isch, macht s Literaturmuseum ellai wyter.

Bekannt gee wird s plattdytsch Wort vum Johr als bi dr Fritz-Reuter-Feschtschpiil. Anne 2010 het s zum plattdytsche Wort vum Johr insgsamt 123 Vorschleg gee vu 86 Yysänder.

S git drej Kategorie:

  1. „dat schönste plattdütsche Wurt“ (s schenscht plattdytsch Wort, syt 1995)
  2. „den besten aktuellen plattdütschen Utdruck“ (dr bescht aktuäll plattdytsch Uusdruck, syt 2004)
  3. „de beste Redensort oder dat beste Sprichwurt“ (di bescht Redensart oder s bescht Sprichwort, syt 2004)


dat schönste plattdütsche Wurt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1995: Schnarrenpüster (eigentümlicher Mensch)
  • 1997: Klaukschieter (Klugscheißer)
  • 1998: Eurodalermaless (Euroärger)
  • 1999: Dat Figiliensche Johr Tweidusend (Jahr-2000-Problem)
  • 2000: Brägenkloeterige Kauh (Dumme Kuh)
  • 2001: begriesmulen (fehlschlagen, jemanden anführen)
  • 2002: upsternaatsch/obsternaatsch (aufsässig, starrköpfig)
  • 2003: swienplietsch (gerissen, schlau, pfiffig)
  • 2004: begäuschen (beruhigen, beschwichtigen, überreden)
  • 2005: upfidummen/upfidummt (sich auffällig anziehen/ sich herausputzen)
  • 2006: min Herzing (mein Herzchen, mein Liebling)
  • 2007: Oeschen (Busch-Windröschen)
  • 2008: Plüschmors (Hummel)
  • 2009: Spijöök (Spaß, Flunkerei)
  • 2010: langtöögsch (langsam)
  • 2011: öllerhaftig (altmodisch)
  • 2013: rallögen (bsinnigslos oder schloferig d Auge verdrille)
  • 2015: kommodig (behagliuch)

den besten aktuellen plattdütschen Utdruck[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 2004: Klappräkner (Laptop)
  • 2005: Lämmerhüppen (Disko)
  • 2006: Fixrühr (Mikrowelle oder Mixer)
  • 2007: Ackerschnacker (Handy)
  • 2008: Bankenmalür (Bankenkrise)
  • 2009: Miendientje (Warentrenner)
  • 2010: Biojüch (E10)
  • 2011: Hus hollen (haushalten, sparsam sein)

de beste Redensort oder dat beste Sprichwurt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 2004: De Lüüd seggt, he hett Glück hatt! Dat hei ok arbeit’t hett, dor snackt keeneen vun.
  • 2005: Denn Politik, seggt de Buer, is anners as daun.
  • 2006: Wat möt, dat möt.
  • 2007: Dat Läwen is väl tau kort för ein langes Gesicht.
  • 2008: Wenn du nich weißt, ob mir, ob mich, schnack plattdüütsch, denn blamierst’ di nich.
  • 2009: Jeder räd’t von’t Supen, keiner räd’t von’n Döst.
  • 2010: Dat Küken will ümmer kläuker sin as dat Hauhn.
  • 2011: Dor hett`n Ul säten.
  • 2015: Nähm di nix vör, denn sleiht di nix fähl.

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