Pina Bausch

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d Pina Bausch (Mitti), 30. Jänner 2009
(v. l. n. r.) Pascal Merighi, Dominique Mercy, Pina Bausch, Fernando Suels Mendoza, Peter Pabst

D Pina Bausch, aigetli Philippine Bausch,[1] (* 27. Juli 1940 z Solingen; † 30. Juni 2009 z Wuppertal) isch e dytschi Dänzeri, Choreografi, Danzpedagogi un Ballettdiräkteri vum no ihre gnännt Danztheater z Wuppertal. In dr 1970er-Johr isch d Pina Bausch mit ihre Entwicklig vum Danztheater zue re Kultfigur vu dr internationale Danzszene woore. Si het in dr Fachwält as di wichtigscht Choreografi vu ihre Zyt gulte.

D Pina het zum eerschte Mool dr Danz mit dr Genre Gsang, Pantomime, Artischtik, Schauspiil zue re neie Chunschtgattig verbunde. Vyl Fachlyt halte eerscht die nei Chunschtfoorm fir dr Aafang vum Danztheater.[2] Di gängig Handligsstruktur het sii in ainzelni Szene ufgeleest un het die mit Collage un Montage in thematische Zämehäng verchnipft. Uusgangspunkt vu ihre Stuck isch di ainzel Geeschte gsii, s Darstelle un Uusdrucke vun eme bstimmte Gfiel. Die inner Beweegig isch vu dr Pina Bausch noogfrogt woore un d Dänzer*ne hän en Antwort gee mit ere erinnerete Handlig. Uubschwäärthait un Uusglossehait het si mit dramatische Szene kontraschtiert un het eso an di letschte Frooge vum Mänsch-Syy gmaant, s Publikum het des vylmool in ere intänsive Wyys miterläbt.[3] Vyl Stuck vun ere sin wäge däm as seli radikal erfaare woore un hän ain ainewääg ergriffe.[4]

Lääbe un Wiirke[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Häärchumft un Familie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Philippine Bausch isch s dritt Chind vu dr Anita un em August Bausch gsii, wu ne Gaschtwiirtschaft mit Hotäl z Solingen an dr Focher Straße gfiert ghaa hän.[5] D Bausch isch deert au uf d Wält chuu. Fir ihri Eltere isch „Pina“ di maischt bruucht Form vum Name gsii.[6] Si het het ase chlai wie au ihri Gschwischtrig in dr Wiirtschaft un im Hotäl mitghulfe. Was si um des Zyt bschaut un erfahre het, isch speeter in ihri Stuck yygflosse. No Aagaabe vum Wim Wenders hän scho di frieje Erlääbnis vum Zweete Wältchrieg Yyfluss ghaa uf ihri Aarbet.[7]

Vu 1970 bis zue sym Dood im Jänner 1980 het d Pina Bausch mit em Rolf Borzik (* 1944) zämegläbt.[8] Di baide hän si bim Studium an dr Folkwang-Hochschuel chännegleert. Syter ass d Bausch ab 1973 d Laitig vum Wuppertaler Danztheater ghaa het, het dr Borzik d Bihne- un Koschtimbilder fir ihri Stuck entwoorfe. In dr siibe Johr vu ihre Zämenaarbet isch dr Borzik zue me „vyylsytige Aarbetspartner“ woore, wu d Stuck „vu inne häär“ mitdänkt ghaa het.[8] D Borzik isch im Alter vu 35 Johr an Bluetchräbs gstoorbe.

Sechs Moonet noch em Dood vum Borzik het d Bausch uf ere Tour z Santiago de Chile im Juli 1980 dr Ronald Kay chännegleert, en chilenische Diichter un Brofässer fir Eschthetik un Literatur an dr Universidad de Chile.[9] Mit ihm het d Bausch 1981 dr Sohn Rolf-Salomon uf d Wält broocht, gnännt noch em Borzik.

Go dr chinschtlerisch Nooloss vu dr Pina Bausch bflääge, hän dr Ronald Kay un dr Rolf-Salomon Bausch noch em Dood vu dr Chinschtleri d Pina-Bausch-Stiftig in s Lääbe gruefe.

Uusbildig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Scho ase chlai het d Pina Bausch Ballettunterriicht ghaa un isch in Chinderstuck un Operetten ufdrätte. Mit 14 Johr het si anne 1955 e Danzstudium bim innovative[10] Choreograf Kurt Jooss an dr Essener Folkwangschuel aagfange. Im Johr 1958 het si ihre Stuium in Bihnedanz un Danzpedagogik abgschlosse mit em zum eerschte Mool uusglobte Folkwang-Laischtigsbryys. D Uusbildig vu verschiidene chinschtlerische Beruef unter em doodmool no gmainsame Dach het s gfeerderet, ass si speeter all mee Genre in ihre Stuck integriert het, wie si in eme Film-Interview gsait het.[11]

Wel si dä Bryys iberchuu het, het si ne Stipendium vum DAAD kriegt un vu 1959 bis 1962 in dr USA as „Special Student“ an dr Juilliard School unter dr Laitig vu dr Martha Hill z New York chenne studiere. Bi Choreografe wien em Louis Horst, em José Limón un em Antony Tudor het si dr amerikaanisch Modern Dance chännegleert. Um des Zyt het si in dr Danzkompany vum Paul Sanasardo un dr Donya Feuer wie au fir s „New American Ballet“ danzt. Anne 1961 het si ne Engaschmänt an dr Metropolitan Opera z New York iberchuu.

Chinschtlerischi Statione[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Solischti im „Folkwang-Ballett“ vum Kurt Jooss (1962–1968)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

No ihrem dreijehrige Ufenthalt in dr USA isch d Pina Bausch 1962 uf Yylaadig vum Kurt Jooss uf Dytschland retuurchuu. Si het jetz im vu ihm nei grindete „Folkwang-Ballett“ as Solischti danzt un het em Jooss au all mee bi dr Entwicklig vu syne Stuck assischtiert. Mit em Ballett isch si in däne Johr wältwyt uf Tour gsii.

1962, 1964 un 1968 het mer si bi dr Schwetzinger Feschtspiil chenne danze sääne. Anne 1967 het si mit em Dänzer un Choreograf Jean Cébron bim „Festival of the Two Worlds Spoleto“ z Charleston, USA zämegschafft. Im Johr 1968 het si bim „Jacob’s Pillow Dance Festival“ z Massachusetts un bi dr Salzburger Feschtspiil danzt.

Ab 1968 het d Pina Bausch all mee au aigeni Stuck gschaffe. Dr Impuls doderzue heeb ere e „gewisses Unbehagen an den tänzerisch-thematischen Möglichkeiten“[12] as Solischti im Folkwang-Ballett gee. Ihri eerscht Choreografy drait dr Name Fragment (1968), e Stuck fir s Ensemble vum Folkwang-Ballett zue Musik vum Béla Bartók. Dodruf isch im nämlige Johr Wind der Zeit (Musik vum Mirko Dorner) chuu, wu si bim Kölner Choreografe-Wettbewäärb ai Johr speeter dr eerscht Bryys dermit gwunne het.

Laitig vum Folkwang-Studio un Dozentur z Essen (1969–1973)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Anne 1969 het d Pina Bausch d Noofolg vum Kurt Jooss as chinschtlerischi LAiteri vum „Folkwang-Studio“ ibernuu, wu us em „Folkwang-Ballett“ fiirigange gsii isch. Derzue het si aagfange, as Dozänti an dr Folkwang Hochschuel z Essen-Werden z lehre. Im Johr 1969 isch si au in The Fairy Queen z sää gsii, e Version vu dr Purcell-Opere vum Kurt Jooss.

In dr Johr druf het d Pina Bausch anderi Stuck gschaffe. Mit Nachnull (1970, Musik: Ivo Malec) isch si zum eerschte Mool wäg viu dr Tradition vum Modern Dance.[13] Anne 1970 isch si vum Rotterdam Danscentrum as Gaschtchoreografi yyglaade woore. Si het au Unterriicht in Modärnem Danz bi dr „Frankfurter Summerkiirs“ z Frankfurt am Main gee.

Derno het si eerschti Ufdraagsaarbete fir d Wuppertaler Bihne gmacht, dodrunter Aktionen für Tänzer (1971) un Tannhäuser-Bacchanal (1972), wu ne große Erfolg wooren isch.[14] Au im Johr 1972 isch ihri Choreografy Wiegenlied entstande.

Im nämlige Johr het d Pina Bausch au fir d „Dance Company Paul Sanasardo“ (New York) gschafft.

Ballettdiräkteri an dr Wuppertaler Bihne[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Drotz ass si Bedänke ghaa het, het dr Arno Wüstenhöfer, dr Intendant vu dr Wuppertaler Bihne, d Pina Bausch zum Aafang vu dr Spiilzyt 1973/1974 as Laiteri vu dr Ballettsparte chenne gwinne. Är het ere chinschtlerischi Autonomý zuebilligt, s Wuppertaler Ballett isch uf ihre Wunsch in Tanztheater Wuppertal umgnännt woore.

Di eerscht Aarbet, wu si as neii chinschtlerischi Laiteri z Wuppertal kreiert het, het Fritz. Tanzabend von Pina Bausch (1974, Musik: Gustav Mahler) ghaiße. In dr Kritik isch vun ere „halbstündigen Ekligkeit“ un „verquältem Psychologisieren“ z lääse gsii.[15]

Im Geegesatz doderzue isch d Danzoopere Iphigenie auf Tauris (1974, Musik: Christoph Willibald Gluck) druf zue me grooße Erfolg woore. D Bräss het au aim vu „der wichtigsten deutschen Ballettereignisse der Saison“ gschriibe.[14]

Im nämlige Johr sin zwoo wyteri Aarbete entstande, wu im Dezämber 1974 gmainsam Uruffierig gfyyrt hän: Adagio – Fünf Lieder von Gustav Mahler, no s Mahlers Kindertotenlieder no Gediicht vum Friedrich Rückert un Ich bring dich um die Ecke, e Schlaagerballett.

Uffierig vu Le Sacre du Printemps

Anne 1975 het d Bausch e Modern Dance-Variante vu Orpheus und Eurydike (Musik: Christoph W. Gluck) entwicklet, syt 2005 im Repertoire vu dr Pariser Oper, un Frühlingsopfer – en Danzoobe in drei Dail mit dr Ballettmusike vum Igor Strawinsky. Dr letscht Dail Le sacre du printemps het s Danztheater Wuppertal speeter au aigeständig ufgfiert.

Bi all däne in dr frieje sibzger Johr entstandene Stuck het d Pina Bausch musikalische Vorlaage gnuu, wu si im Rame vu dr Choreografy-Entwicklig mee oder weeniger stark umgschafft het. Si die „formale Stringenz und expressive Wucht“ vu dr uusgwehlte Musikwäärch in „ein dem modern dance verwandtes Bewegungsspektrum“ verwandlet.[16] Die Aarbete hän scho ne ganz aigemni Beweegigssprooch aadite. Di gschlosse Foorm un Dramaturgy vu dr Stuck sin dergeege no us dr domoolige Konväntione vu dr Bihneproduktion chuu. In dr Entwicklig vzu wytere Aarbete het si d Pina Bausch schließli vu dr Inszenierig mit gängige Mittel abgwändet.

Wie s Pina Bauschs Danztheater entstanden isch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Mit eme Brecht-Weill-Oobe anne 1976 (Die sieben Todsünden) het d Pina Bausch neii Foorme vu dr Danzchunscht uusbrobiert. Di literarisch-musikalisch Vorlaag het si staark iberschafft un e Collage vu ainzelne Szene entwicklet, wu d Täxt vum Brecht in ere loose Folg gschwätzt, gsunge un danzt uf d Bihni brocht het. Im Johr druf entstanden isch Blaubart bim Loose vun ere Tonbandufnahm vu s Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg (1977), wu s wiider heftigi effetligi Kritik draa gee het. Au anne 1977 het d Bausch Komm tanz mit mir (1977) un Renate wandert aus (1977) produziert.

Eerscht aafangs Achtzger Johr isch di zum Dail schaarf Kritik an s Bauschs Aarbete eerschte Zaiche vun ere effetlige Wäärtschetzig gwiche, vor allem dur di gsellschaftskritisch Bedytig vu ihre Stuck.[17] Derwylscht du dytsch Theater- un Operelandschaft ändi sächzger/aafangs sibzger Johr ni vum klassische Danz un ere sträng hierarchische Aarbetswyys dominiert wooren isch, sin s Choreografine un Choreografe wie dr Gerhard Bohner (1936–1992), dr Johann Kresnik (geb. 1939) un d Pina Bausch gsii, wu mit dr Konväntione broche hän un s Danztheater nodisno as nei Genre im Chunschtbedriib etabliert hän. Ais vu dr zäntrale Merkmool derby isch ass alldaagsnoochi Themene im gsellschaftlige Kontäxt im Mittelpunkt stehn.

Anne 1980 isch d Bausch mit Arien zum eerschte Mool zum Berliner Theaterdräffe yyglaade woore. Im Johr druf isch di zwoot Yylaadig chuumit Bandoneon, 1985 di dritt mit Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört. Die renommierte Uuszaichnge zaige, ass s Danztheater vu dr Bausch in dr achtzger Johr sy Stellig as anerkännti Bihnefoorm innerhalb vu dr dytsche Theaterlandschaft gfunde ghaa het. Un au im Uusland isch si mit ihrem Ensemble als erfolgryycher woore. Um die Zyt um 1985, wu d Bausch au di chinschtlerisch LAitig vum Studieberyych Danz an dr Folkwang Hochschuel aadrätte het, het ihir Kompany as „wichtigster Vertreter des bundesdeutschen Balletts im Ausland“ gulte.[18] Anne 1983 isch si mit Nelken zum Feschtival vu Avignon yyglaade woore, ais vu dr greeschte Theaterfeschtival wältwyt. Ai Johr speeter, 1984, het d Pina Bausch dr Dysch Kritikerbryys fir „die Entwicklung neuer ästhetischer Maßstäbe, die weit über die deutsche Tanzszene hinausreichen“ iberchuu.[18]

Szene us Nelken (1982)

D Pina Bausch un ihre Ensemble sin in vier Kontinänt graist, bis anne 1998 in 105 Stedt in 38 Länder. Im Johr 2006 sin s rund 300 Gaschtspiil in iber 40 Länder syter 1977 gsii.[19] Zwee bis drei Moonet im Johr sich s Wuppertaler Danztheater unterwägs gsii, vor allem mit Hilf vu dr Goethe-Inschtitut.[20] Am meeschte isch s Ensemble z Frankryych ufdrätte, un z Italie, in dr USA un z Japan.[21]

Bi lengere Ufenthalt het si d Pina Bausch vu ihre Umgääbg inschpiriere loo un het deert neii Danzstuck in Zäemnaarbet mit dr eertlige Danzfachlyt entwicklet. Zem Byschpel sin d Stuck Nur Du z Los Angeles, Der Fensterputzer z Hongkong, Masurca Fogo z Portugal, Wiesenland z Budapest, Água z Brasilie, Nefés z Istanbul, Ten Chi z Japan un 2007 dr Bamboo Blues z Indie entstande.[22] Wel d Mitgliider vu ihre Danzkompany us vyyl Länder chuu sin, sin d Tournee au ne Zuegständnis an s Haimwee vu ihre Dänzer*ne gsii. Uf dr andre Syte isch d Pina Bausch au in dr nordrhy-weschtfälische Induschtrystadt bliibe, wel si reegelmäßig graist isch.[23] Au in dr internationale Metropolen hän si, wie z Wuppertal, d Abwehr un Ablähnig vu ihre Stuck aafangs widerhoolt. Bi dr negschte Ufdritt hte si deert iberaal aber e drei Stammpublikum bildet, wu enthusiastisch uf ihri Uffierige gwaartet het.

Im Oktober 1998 het d Prinzipali s 25-jehrig Bihnejubiläum vu ihrem Ensemble mit ere Retroschpektiv vu ihre erfolgryyche Stuck gfyyrt. In eme grooße, meewichige Danzfescht mit 428 Chinschtler us 31 Länder isch d Pina Bausch as „Cheenigi“ vu dr internationale Danzchunschtszene geert woore.+

Zum 30. Bihnejubiläum vum Danztheater Wuppertal im Spootjohr 2004 sin näb ihre Stuck au d Choreografie vu dr Sasha Waltz, em Akram Khan, em Sidi Larbi Cherkaoui un dr Anne Teresa De Keersmaeker zaigt woore.

Dood[ändere | Quälltäxt bearbeite]

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Kondolänz fir d Pina Bausch am Wuppertaler Schauspiilhuus (links) un am Operehuus

D Pina Bausch isch am 30. Juni 2009 gstoorbe, fimf Dääg nodäm d Diagnos Lungechräbs gstellt wooren isch un achtzee Dääg no dr Uruffierig vu ihrem letschte Stuck im Wuppertaler Operehuus.[24] Si isch uf em evangelisch-reformierte Waldfriidhof z Elberfeld-Varresbeck vergraabe woore.[25] Am 4. Septämber 2009 hän si s Ensemble, Chinschtlerkollege, Frynd, Zueschauer un Bolitiker mit ere Druurfyyr im Wuppertaler Operehuus vu dr Pina Bausch verabschiidet. Dr Wim Wenders het in ere Aasprooch s Lääben un s Wäärch vu dr Chinschtleri gwiirdigt, s Danztheater het e Uuswahl us ihre Wäärch zaigt.[26] D Druurfyyr isch uf e Filmlyynwand im Engelsgarten vis-à-vis vu dr Wuppertaler Opere iberdrait woore.[27]

Bedytig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Bedytig vum Wäärch vu dr Pina Bausch isch nit nume bschränkt uf d Uuswytig vum Danz mit andere Genre un Medie oder dr Verziicht uf e bstimmti Foorm, nai, ihre Wäärch gwinnt eerscht dur sy Mänschligkait an chinschtlerischer Greeßi. S Mitgspyyre un Mitfiele isch di wichtigscht Motivation zue ihrem Lääbeswäärch gsii. In aim vu ihre sältene Interview het si mol gsait: „Es ging und geht mir immer nur darum: Wie kann ich ausdrücken, was ich fühle?“[28] Dur ihre Reschpäkt un ihre bedingigsloos Verdröue zue ihre Dänzer*ne het s Ensemble au syni intime Empfindige chenne uusefinde un uusdrucke. Dr Danzexpert un Pina-Bausch-Biograf Jochen Schmidt het die Dimension in syym Nooruef fiiriglupft: „Schon am Ende der siebziger Jahre stand der Name Pina Bausch für ein Theater der befreiten Körper und des befreiten Geistes, für ein Tanztheater der Humanität, das auf der Suche war nach Liebe, Zärtlichkeit und Vertrauen zwischen den Partnern – und nach einer tänzerischen Sprache, die in der Lage sein würde, jene Kommunikation zwischen den Menschen zu ermöglichen, zu denen die bekannten Sprachen nicht mehr fähig waren.“[29]

D Pina Bausch het ihri Wäärch nie as abgschlosse aagleugt un het wäg däm alliwyl no Verbesserige gsuecht, go ne Geeschte oder e Szene no wohrhaftiger un stimmiger darstelle. Us däre Suechi no dr Wohret isch irhi Aarebtswyys ender en uffige Prozäss bliibe, e Suechi noch em authentische Uusdruck. Zue däm Zwäck isch si bi jedere Uffierig derby gsii un het am negschte Daag mit em Ensemble driber gschätzt. Dr Wuppertaler Intendant Gerd Leo Kuck het die intensiv Aarbetswyys „ganz einmalig“ gnännt.[30] Noch em Jochen Schmidt isch dr Aarbetsstil vu dr Pina Bausch am eendschte no verglyychbar gsioi mit em sällem vum taiwanesische Choreograf Lin Hwai-min, em Grinder vum Cloud Gate Dance Theatre, wel au sälle sy Ensemble uusfierli uusgfrogt het, zimli uffig gegeniber Neiem gsii isch un si fir sy Ensemble yygsetzt het.[31]

Stil[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Di eerschte aigene Choreografie vu dr Pina Bausch sin no arg em Modern Dance verpfliichtet gsii. Ab dr Sieben Todsünden (1976) un vor allem ab Blaubart het si ihre Stil derno dytli gänderet un isch zue däm woore, wu speeter ihre Maarchzaiche het solle wääre: Gsang, Pantomime, Sprooch un Alldaagsgeeschte sin e wiichtige Bstanddail vum Bihnegschää woore. In ihre aigene Woort: „Mich interessiert nicht so sehr, wie sich Menschen bewegen, als was sie bewegt.“[32]

Froogefoorm[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Beriemt wooren isch ihir Aart, wie si d Stuck vorberaitet het. Im Lauf vu dr Zyt isch d Pina Bausch derzue iibergange, ihre Dänzer*ne Fooge un Ufgaabe zue unterschiidlige Themene un Situatione z stelle, wu no ihre Intuition zum Stuck gheert hän: „Mach mal etwas ganz Kleines. Etwas abbrechen, was ist dann? Etwas Gefährliches mit einem niedlichen Gegenstand tun. Eine Geste, die etwas mit Hilflosigkeit zu tun hat.“ In eme Porträt, wu d Alice Schwarzer gmacht ghaa het, het d Bausch ihri Foorm vu dr Frooge bschriibe: „Ich stelle Fragen. Hier in der Gruppe. Und ab und zu treffe ich etwas, was mit dem zu tun hat, was ich suche. [...] Ich frage selten etwas direkt. Ich frage immer nur um Ecken rum. Denn wenn die Fragen plump sind, können die Antworten auch nur plump sein.“[33]

Us dr Improvisatione, wu drus entstande sin, het d Bausch s Matriaal uusgsuecht, wu fir sii ebis dargstellt het, wu mer no nie gsää het, un het derno versuecht, des in s Stuck yyzböue. Alli Antwoorte oder Reaktione, wu si iberchuu het, het si ufgschriibe – ohni Wäärtig un ohni Kommentar. Uf die Aart isch e riisigi Matriaalsammlig entstande, wu emänd wider iber 90 % uussortiert woore sin.

Ensemble[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Szenebild uf Fahne z Wuppertal

Fir die Aart vum Vorgoo het si Dänzer*ne bruucht, wu nit ere ideale Noorm vum Lyyb un wu au nit em klassische Danzideal entsproche ghaa hän. Si hän dergeege eme Ideal vu dr Scheeni, vu dr Uuverwundbarkait mieße abspräche un si as die Mänsche mieße zaige, wu si wirkli sin, si as ächti Mänsche uf d Bihni stelle, Sprooch bruuche, Mimik zaige un au Schwechi demonschtriere. D Ensemblemitgliider vu dr Pina Bausch hän au no in eme Alter danzt, wu klassischi Dänzer*ne nimi uf dr Bihni gfrogt gsiis in.

D Pina Bausch het emol gmaint, si sei nit eso inträssiert an Dänzer*ne, wu alles sofort „ganz toll“ mache. Si diei ende sonigi bevorzuge, wu si sälber villicht noonig ganz chänne, wu si ne villicht au no cha hälfe, ebis Neis z entdecke (Schulze-Reuber, 2005). Deshet e seli äng, uffig un verdröuesvoll Verhältnis zue dr Dänzer*ne vu ihrem Ensemble bruucht, wu ne Dail dervu scho fascht vu Aafang vu ihre Laufbahn aa iber vyl Johr mit ere zämegschafft än, wie d Dominique Mercy, dr Jan Minařík, d Jo Ann Endicott, dr Lutz Förster, dr Felix Ruckert, dr Helena Pikon un d Ruth Amarante. ref name="Amarante">Martina Thöne: Wuppertaler Künstlerpaare (10): Liebe im Tanztheater. Jorge Puerta Armenta und Ruth Amarante tanzen aus Leidenschaft. Das Paar hat drei Kinder und einen gemeinsamen Beruf. In: Westdeutsche Zeitung, 14. Septämber 2012.</ref>

Musik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Au ihri Musikuuswahl isch eklektisch gsii, des haißt si het ganz verschiideni Musikstil bruucht un zämebroocht: Wäärch vum Gershwin, vum Purcell, em Gluck, aber au Tango, alti Schlager oder Chinderlieder – was dr Szene grad dient, ihri Stimmig unterstriche oder, indäm si grad gege die gsii isch, au ne neii Bedytigsebeni derzuedue het.

Inszenierig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Pina Bausch ihri Stuck sin Collage un Montage gsii, Bilderfolge an dr Gränz zwische Realitet un Draum, mit vyl Parallelhandlige, wu glychzytig uf dr Bihni uusgfiert woore sin. Au d Widerhoolig vun ere Handlig isch byn ere e wiichtig Stilmittel gsii, zem Byschpel het s meefach Widerhooe vu dr all glyche Szene (wu grad doderdur d Abwyychige ganz bsundersch betoont woore sin) in Blaubart vum Zueschauer e uusgsproche psychischi Belaschtbarkait un d Fähigkait, Nuance z spyyre, gfoorderet.

Di revueartige Stuck gehen noch ere innere Logik, eme Bewusstsyysstrom un nit ere Gschiicht, wu zämehangt. D Pina Bausch het seli akribisch gschafft un vu si sälber gsait: „Meine Stücke wachsen nicht von vorne nach hinten, sondern von innen nach außen.“[34] Des het derzue gfiert, ass d Szenefolg mänkmool bi dr Generalproob noonig gangz feschtgstanden isch. Di letscht Entschaidig het d Pina Bausch dderno vylmool seli spoot droffe.

Bihnebild[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Glych wiichtig isch au s Bihnebild gsii: Wel dr visuäll Yydruck vu däre Aart Theater nit nume vu dr Beweegig abhangt, het s Bihnebild mieße unterstyyche, wie dr inner Zuestand no usse brocht wird, het em Zueschauer solle Zueständ un Gfiel vermittle un em Ensemble dr Ruum biete, wu si di psychologisch Handlig din het chenne entfalte. Dr Pina Bausch ihre eerschte Bihnebildner Rolf Borzik het bis zue sym Dood im Jänner 1980 mit syne Bihneryym Maaßstääb fir ihri Uffierige gsetzt. Bsundersch uffellig isch wie natyrligi Matriaalie bruucht wore sin, wie Wasser, Grund, Waase, Näschtl, Näägeli, Tuurbe oder druckeni Bletter, wu dr Danzboode mit deckt gsii isch. D Bstanddail vu dr Bihni sin alliwyyl zletscht inschtalliert woore, go d Ideefindigsprozäss vu dr Dänzer*ne nit steere.

S ehmoolig Café Müller z Solingen, wu dr Pina Bausch in drGeegnig drum ufgwachsen isch. 1978 het si ihre glychnamig Stuck entwicklet. Hit het s do ne Abedeek.[35]

Inhalt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Stuck vu dr Pina Bausch handle vu seli perseenlige un glyychzytig universälle Themene, vu Ängscht, Terror, Dood, Verlossewääre, Liebi un Sehnsucht un em Verhältnis zwische dr Gschläächter. Chinderspiil sin vorgfiert wore, Manne hän Frauechlaider drait, us Zärtligkait isch Gwalt woore un umgchehrt. Mänsche hän si vorenander prochstituiert go ne Geegeniiber finde. Immer sin die gfundene Bilder eso uugwehndli wie meegli. D Laarve un Verhalteswyyse, wu ne Mänsch in dr Gsellschaft zaigt, sin grotesk gspieglet wore.

Arien zaigt di uiglickli Liebesgschiicht zwisch ere Frau un eme Flussbfäärd. In Café Müller (1978) chalbere d Dänzer*ne uf dr Bihni um Disch un Stiel, vylmol mit zuenige Auge.

S uusbreegt Ringe mit dr chalte Realitet un d Hoffnigslosigkait, wu ihri frieje Stuck uuszaichnez hän, sin im Lauf vu dr Zyt no Aasiicht vu dr Kritiker ere greeßere Luscht am Lääbe.[36]

Reaktione vum Publikum[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Reaktionen uf s Danztheater vu dr Pina Bausch sin in dr eerscte Johr gspalte gsii. U faire Syte het si waidli ne feschti Gruppe vu Bewunderer am Wuppertaler Theater bildet. Uf dr andre Syte het si bi dr Traditionalischte Widerstand formiert, wu vu Buhrief im Theater iber lyybligi Aagriff wie Aaspeie bis zue Delifonterror znaacht gangen isch.[37] D Pina Bausch het speeter vun eme Missverständnis gschwätzt, wel s ere nie um Provokation gange sei, derfir aber um Ehrligkait un Wohret.[38]

D Pina Bausch het aber als fuurt gmacht mit ihre choreografische Aarbet un het mit ihre duurgängig hoche Qualitet un ihrem Muet zum chinschtlerische Risiko bis Aafangs 1980er Johr Wältruem iberchuu. S dytsch Danztheater isch e seli erfolgryyche dytsche „Kulturexportartikel“ woore un het si wältwyt uf s choreografisch Schaffe uusgwiirkt.

Pina-Bausch-Stiftig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Anne 2009 isch z Wuppertal d Pina-Bausch-Stiftig grindet woore, wu s chinschtlerisch Vermäächtnis vu dr Pina Bausch soll ufbhalte. Stiftigsgrinder un -vorständ sin dr Pina Bausch ihre letscht Lääbespaartner Ronald Kay un ihre gmainsam Suhn Salomon Bausch. S isch au blaant, e Archiv fir d Effetligkait ufzmache.[39] Syt vyyl Johr sin vun ere jeede Uffierig un e Dail Proobe Video-Ufname gmacht woore, si wääre syter 2007 in dr Hauptsach vu dr Dänzerne Jo Ann Endicott, Barbara Kaufmann un Bénédicte Billiet erschlosse un e jeedi Danzsequänz ainzeln erfasst woore.[40]

Syter 2010 isch d Stiftig draa rund 9000 Video un 200.000 Foto zue dr insgsamt 46 Produktione vu dr Bausch z digitalisiere, wu ab 2020 online dr Effetligkait soll z Verfiegig gstellt wääre.[41]

Zäme mit dr Düsseldorfer Kunststiftung NRW bietet d Pina-Bausch-Stiftig syter 2015 e Graduiertefeerderig fir jungi Dänzer*ne un Choreografe*be aa.[42] Uf die Aart soll s Studium an wiichtige Uusbildigsstätte un bi erfahrene Mentore fir inträssierti internationali Studierendi lyychter gmacht wääre.[43]

Sunschtigs[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Iber e bar Johr het si d Filmmacher Wim Wenders Miei gee, ne Dokumentation iber d Pina Bausch un ihre Ensemble z drille, där isch si aber nit siicher gsii, was fir e Uffnamtächnik är soll nee. Zeerscht wun er zum eerschte Mool e Film in digitaler 3D-Tächnology gsääne ghaa het, he erg wisst, wien er d Danzszene cha drille.[44] Mit dr neie Ruumerfahrig dur d 3D-Tächnology solle si d Zueschauer diräkt zwische dr Dänzer*ne fiele. Schließli het er chenne uusmache, im Septämber 2009 mit em Drille aazfange. D Pina Bausch isch aber iberraschig am 30. Juni 2009 gstoorbe, zue ihrem Dood het dr Wenders e Abschiidsgediicht gschriibe.[45] Är het mit em Ensemble gschwätzt un des het em Muet gmacht dr Film z drille. Dr Dokumentarfilm haißt Pina, im Zäntrum vu dr 3D-Ufnahme stehn di vier Stuck Le sacre du printemps, Café Müller, Kontakthof un Vollmond. Dr Film het am 13. Februar 2011 uf dr Berlinale Premiere gfyyrt[46] un isch Ändi Februar 2011 in d Kino chuu.[47] Bim 61. Dytsche Filmbryys isch er as Beschte Dokumäntarfilm uuszaichnet woore.[48]

Wu 2010 e Umnännig vum Solinger Hindenburgplatz in Pina-Bausch-Platz am Widerstand vu dr CDU-Fraktion un am Protescht vu Buurger gschyteret isch,[49] isch noch eme andere Blatz oder Gebei gsuecht woore, go an d Pina Bausch in ihrem Geburtsoort maane.[50] Im Mai 2012 isch schließli ne Strooß in eme Neiböubiet no dr Chinschtleri gnännt wore, d Strooß ly vu ihrem Geburtshuus „keine hundert Meter entfernt“.[51]

Im Meerz 2010 isch z Solingen en iiberbarteilige Pina-Bausch-Fryndkrais grinde woore.[52] E Zyyl vumVerain isch d Foorschig zum Lääbe vu dr Pina Bausch z Solinge un was in ihre Wäärch uf Solingen verwyyst.[53]

Im Dezämber 2013 het d Stadt Wuppertal d Chinsctleri mit dr Umnänngi vu dr Stedtische Gsamtschuel Wuppertal-Vohwinkel in Pina-Bausch-Gesamtschule geert.[54]

D Stadt Wuppertal het anne 2015 s Wuppertaler Schauspiilhuus in Pina-Bausch-Zentrum umgnännt. S Schauspiilhuus, wu 2013 us Cheschtegrind zuegmacht wooren isch, soll ab 2019 bis 2022 saniert wääre. Bund, Land un Kommune daile si d Cheschte[55] in Hechi vu 58 Millione €. En Aaböu uf em Gländ vum Parkblatz soll as Standort fir s Wuppertaler Danztheater, as Produktionszäntrum fir Gascht-Ensemble, fir s Bürgerforum Wupperbogen un as Veraastaltigsoort vu dr Pina Bausch Foundation mit Archiv diene.[56]

Vum 4. Meerz bis 24. Juli 2016 het d Chunscht- un Uusstelligshalle vu dr Bundesrepublik Dytschland z Bonn d Uusstellig Pina Bausch und das Tanztheater zaigt.[57] E jeede Daag sin d Dänzer*ne vor Oort gsii un hän dr Bsuecher in Workshop d Meegligkait gee zum Yystudiere vu dr „Nelkenlinie“.[58]

Wäärch ab 1973[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1973: Fritz (UA: 5. Jänner 1974)
            Iphigenie auf Tauris (UA: 21. April 1974)
  • 1974: Zwei Krawatten
            Ich bring dich um die Ecke und Adagio – Fimf Lieder vum Gustav Mahler
  • 1975: Orpheus und Eurydike
            Frühlingsopfer
  • 1976: Die sieben Todsünden (Libretto: Bertolt Brecht; Musik: Kurt Weill; Ballett mit Pantomime, Danz un Gsang (Sopran un Mannequartett); Inhalt: Parabel iber d Verlogehait vu chlaibuurgerlige Doppelmoral; Musikstil: Spootromantik un Jazz; Genre: Parody un Musical)
  • 1977: Blaubart – Beim Anhören einer Tonbandaufnahme von Béla Bartóks Oper „Herzog Blaubarts Burg“
            Komm tanz mit mir
            Renate wandert aus
  • 1978: Er nimmt sie an der Hand und führt sie in sein Schloss, die anderen folgen
            Café Müller
            Kontakthof
  • 1979: Arien
            Keuschheitslegende
  • 1980: 1980 – Ein Stück von Pina Bausch
             Bandoneon
  • 1982: Walzer
            Nelken
  • 1984: Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört
  • 1985: Two Cigarettes in the Dark
  • 1986: Viktor
  • 1987: Ahnen
  • 1989: Palermo Palermo
  • 1991: Tanzabend II
  • 1993: Das Stück mit dem Schiff
  • 1994: Ein Trauerspiel
  • 1995: Danzón
  • 1996: Nur Du
  • 1997: Der Fensterputzer
  • 1998: Masurca Fogo
  • 1999: O Dido
  • 2000: Wiesenland
            Kontakthof – Mit Damen und Herren ab 65
  • 2001: Água
  • 2002: Für die Kinder von gestern, heute und morgen
  • 2003: Nefés
  • 2004: Ten Chi
  • 2005: Rough Cut
  • 2006: Vollmond
  • 2007: Bamboo Blues
  • 2008: Sweet Mambo
            Kontakthof – Mit Teenagern ab 14
  • 2009: … como el musguito en la piedra, ay si, si, si … (… wie das Moos auf dem Stein …)

Uuszaichnige (Uuszuug)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1958: Folkwang-Leistungspreis
  • 1972: Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 1978: Eduard-von-der-Heydt-Preis vu dr Stadt Wuppertal
  • 1980: El Círculo de Críticos de Arte, Premio de la Crítica 1980 – Danza, Spanien
  • 1982: Premio Simba 1982 per il Teatro, Accademia Simba, Italien
  • 1983: Premio UBU 1982/83 Miglior Spettacolo Straniero, Italien
  • 1984: Deutscher Kritikerpreis für Tanz vum Verband der Deutschen Kritiker in der Akademie der Künste, Berlin
  • 1984: New York Dance and Performance Award (Bessie Award), USA
  • 1986: Bundesverdienschtchryz I. Klasse
  • 1987: Bryys vu dr Dance Critics Society, Japan
  • 1990: Premio UBU, Italien
  • 1990: Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 1991: Großer Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland
  • 1991: Prix SACD, Frankrych
  • 1991: Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres, Frankrych
  • 1991: Una Vita per la Danza, Italie
  • 1993: Picasso – Medaille vu dr UNESCO
  • 1994: Cruz da Ordem de Sant'Iago da Espada, Portugal
  • 1995: Joana-Maria-Gorvin-Preis
  • 1995: Deutscher Tanzpreis vum Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e. V.
  • 1996: Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste, Dytschland
  • 1997: Theaterpreis Berlin
  • 1997: Großes Verdienschtchryz mit Stärn vum Verdienschtoorde vu dr Bundesrepublik Dytschland
  • 1997: Ehrenring der Stadt Wuppertal
  • 1998: Bambi
  • 1999: Europäischer Theaterpreis
  • 1999: Samuel-H.-Scripps American Dance Festival Award, USA
  • 1999: Praemium Imperiale fir Theater un Film, vergee vu dr Japan Art Association
  • 1999: Ehredokterwiird (laurea honoris causa) vu dr Universität Bologna
  • 2000: Lifetime Achievement Award vum Theaterfeschtival vu Istanbul (Dirkei)
  • 2000: Award of The International Society of Performing Arts
  • 2001: Hansischer Goethe-Preis vu dr Alfred-Toepfer-Stiftig
  • 2002: Bessie Award, USA
  • 2003: Ritter vu dr franzeesische Ehrelegion
  • 2004: Komturchryz vum Verdienschtoorde vu dr Italienische Republik
  • 2004: Nijinsky-Preis as beschti Choreografi 2004, Monaco
  • 2005: Goldene Schwebebahn, Wuppertal
  • 2005: Goldene Maske fir s bescht uusländisch Gaschtspiil 2004, Russland.
  • 2005: Stadtmarketingpreis des Jahres – Wuppertaler Wirtschaftspreis
  • 2006: Laurence Olivier Award 2006 in dr Kategory „Outstanding Achievement in Dance“ fir Nelken un Palermo Palermo, London
  • 2007: Orden al Mérito Artístico y Cultural Pablo Neruda
  • 2007: Kyoto-Bryys fi sLääbeswäärch
  • 2007: Guldine Leeb vu dr Biennale vu Venedig fir s Lääbeswäärch
  • 2008: Goethepreis der Stadt Frankfurt
  • 2008: Ehreburgei vu dr Stadt Wuppertal
  • 2008: Musikpreis der Stadt Duisburg
  • 2008: Oorde vu dr Sunne wu ufgoot am Halsband mit guldine Strahle, Japan
  • 2009: Theaterpreis Faust vum Dytsche Bihneverain, posthum fir s Lääbeswäärch
  • 2009: Mitgliid vu dr American Academy of Arts and Sciences
  • 2015: Am 1. Juli het di Dytsch Boscht zum 75. Geburtsdaag vu dr Pina Bausch e Sundermarke im Wäärt vu 85 Cent uusegee.[59] Dr Sunderstämpfel het die Inschrift drait: „Mich interessiert nicht, wie die Menschen sich bewegen, sondern was sie bewegt.“[60]

Literatur (Uuswahl)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Pina Bausch: Etwas finden, was keiner Frage bedarf.. Dankesrede für den Kyoto-Preis. In: Inamori Foundation, 12. November 2007, mit Illustrationen, 18 S., 315 kB).
  • Leonetta Bentivoglio: Pina Bausch oder Die Kunst, über Nelken zu tanzen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-45859-4.
  • Gabriele Brandstetter, Gabriele Klein (Hrsg.): Methoden der Tanzwissenschaft. Modellanalysen zu Pina Bauschs „Le Sacre du Printemps“. Transcript Verlag, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89942-558-1.
  • Guy Delahaye: Pina Bausch. Edition Braus im Wachter-Verlag, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-89904-285-6.
  • Jo Ann Endicott: Ich bin eine anständige Frau! Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-518-39502-5.
  • Jo Ann Endicott: Warten auf Pina. Aufzeichnungen einer Tänzerin. Henschel, Berlin 2009, ISBN 978-3-89487-631-9.
  • Ciane Fernandes: Pina Bausch and the Wuppertal Dance Theater. The Aesthetics of Repetition and Transformation. Lang, Frankfurt am Main 2002, ISBN 0-8204-5251-3.
  • Bettina Flitner: Frauen mit Visionen – 48 Europäerinnen. Mit Texten von Alice Schwarzer. Knesebeck, München 2004, ISBN 3-89660-211-X, S. 32–37.
  • Raimund Hoghe: Pina Bausch. Tanztheatergeschichten. Mit Fotos von Ulli Weiss. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-518-37837-6.
  • Angeli Janhsen: Pina Bausch. In: Neue Kunst als Katalysator. Reimer Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-496-01459-1, S. 97–103.
  • Ursula Kaufmann: Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal – Nur Du. Müller + Busmann, Wuppertal 1998, ISBN 3-928766-34-1.
  • Ursula Kaufmann (Hrsg.): Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal. Dt. / Engl. Müller + Busmann, Wuppertal 2002, ISBN 3-928766-53-8.
  • Ursula Kaufmann: Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal. Edition Panorama, Mannheim 2012, ISBN 978-3-89823-451-1.
  • Stefan Koldehoff / Pina Bausch Foundation (Hrsg.): O-Ton Pina Bausch – Interviews und Reden. Nimbus Verlag, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-03850-021-6.
  • Anne Linsel: Was Menschen bewegt – Vor 25 Jahren fing alles an: Pina Bausch, die Königin des modernen Tanzes, feiert im Oktober in Wuppertal Jubiläum. In: Süddeutsche Zeitung. Nr. 192, 22. August 1998, S. III
  • Anne Linsel: Pina Bausch. Bilder eines Lebens. Edel-Verlag, Hamburg 2013, gebunden, ISBN 978-3-8419-0182-8.
  • Alessandro Martinez (Hrsg.): Sur le traces de Pina Bausch. Tracing Pina Bausch’s Footsteps. Ubulibri, Milano 2002, ISBN 88-901014-0-7.
  • Leonore Mau: Ensemble. Pina Bausch, das Tanztheater Wuppertal. Portraits. Ed. Diá, St. Gallen 1988, S. 126.
  • Meike Nordmeyer, Oliver Weckbrodt (Hrsg.): Pina Bausch – Ein Fest. Fotografien von Jochen Viehoff. Verlag Müller + Busmann, Wuppertal 2000, ISBN 3-928766-41-4.
  • Peter Pabst: Peter für, for, pour Pina. Buch über die Bühnenbilder von Peter Pabst für Stücke von Pina Bausch von 1980 bis 2009. Hrsg. von der Tanztheater Wuppertal Pina Bausch GmbH. Kettler, Bönen 2010, ISBN 978-3-86206-046-7.
  • Jochen Schmidt: Pina Bausch. „Tanzen gegen die Angst“. Ullstein, Berlin 2002, ISBN 3-548-60259-2.
  • Rika Schulze-Reuber: Das Tanztheater Pina Bausch: Spiegel der Gesellschaft. Mit Fotografien von Jochen Viehoff. R. G. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2. überarbeitete Auflage 2008, ISBN 978-3-8301-1147-4 (Druck-Ausgabe); 3. überarb. Auflage 2015 als E-Buch, ISBN 978-3-8301-1689-9.
  • Alice Schwarzer: Pina Bausch, Tanztheatermacherin. In: Alice Schwarzer porträtiert Vorbilder und Idole. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2003, ISBN 978-3-462-03341-0, S. 166–181.
  • Norbert Servos: Pina Bausch. Eine Legende, beinah. In: Die Deutsche Bühne. 1990, 61 (5), S. 8–11.
  • Norbert Servos: Pina Bausch. Tanztheater. K. Kieser, München 2003, 2. erweiterte Auflage. 2008, ISBN 978-3-935456-20-3, mit einem Fotoessay von Gert Weigelt.
  • Tanztheater Wuppertal – Pina Bausch – Fotokunst-Kalender 2010. Fotografiert von Ursula Kaufmann. DuMont Kalenderverlag, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-8320-1311-0.
  • Walter Vogel: Pina. Quadriga, Berlin 2001, ISBN 3-88679-360-5.
  • Marc Wagenbach, Pina Bausch Foundation (Hrsg.): Tanz erben. Pina lädt ein. transcript, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2771-8.
  • Ulli Weiss (Fotografie): Setz dich hin und lächle. Tanztheater von Pina Bausch. Text: Ille Chamier. Prometheus, Köln 1979.
  • Wim Wenders: Was Menschen mit ihren Bewegungen sagen. Die Kunst der Pina Bausch. Festrede zum Frankfurter Goethepreis 2008; Trauerrede in Wuppertal 2009. In: Sinn und Form. Nr. 6, 2009, S. 854–861.
  • Donata un Wim Wenders: Pina. Der Film und die Tänzer. Schirmer/Mosel Verlag, München 2012, ISBN 978-3-8296-0590-8.

Filmografy (Uuswahl)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1976: Le sacre du printemps. Tanzaufführung, BR Dytschland, 36 Min., Reschy: Pina Bausch und Pit Weyrich, Produktion: ZDF, Choreografy: Pina Bausch, Bihni un Koschtim: Rolf Borzik, Musik: Igor Strawinsky.
  • 1982: Was tun Pina Bausch und ihre Tänzer in Wuppertal? Dokumentarfilm, BR Dytschland, 115 Min., Buech un Reschy: Klaus Wildenhahn.
  • 1983: Eines Tages fragte mich Pina. (Originaltitel: Un jour Pina m’a demandé.) Dokumentarfilm, Frankrych, 57 Min., Reschy: Chantal Akerman, Produktion: NDR, Erschtsänd5g: 15. Dezämber 1985, Darsteller: Wuppertaler Tanztheater.
  • 1983: Schnappschuß. Dokumentarfilm, BR Dytschland, 88 Min., Reschy: Clemens Kuby, Produktion: Kuby Film TV, mit dr Pina Bausch un dr Ariane Mnouchkine.
  • 1983: Fellinis Schiff der Träume. (Originaltitel: E la nave va.). Spielfilm, Frankrych, Italie, 132 Min., Reschy: Federico Fellini; Pina Bausch als Principessa Lherimia.
  • 1984: A Primer for Pina. Essayfilm, Großbritannie, 30 Min., Draibuech un Täxt: Susan Sontag, Produktion: Channel 4.
  • 1986: Walzer. Uusschnitt us em glychnamige Stuck. 60 Min., Verleent iber L’Arche Éditeur.
  • 1987: Café Müller. Danzfilm, BR Dytschland, 50 Min., Reschy un Choreografy: Pina Bausch, Bihni un Koschtim: Rolf Borzik, Musik: Henry Purcell, Produktion: NDR, Verleent iber L’Arche Éditeur.
  • 1989: Die Klage der Kaiserin. BR Dytschland, Frankrych, Großbritannie, 95 Min., Reschy und Dräibuech: Pina Bausch, Produktion: Wuppertaler Bihnin, ZDF, L’Arche Éditeur, La Sept, Channel 4.
  • 1991: Auf der Suche nach Tanz. Das andere Theater der Pina Bausch. Dokumentation, Portrait, Dytschland, 29 Min., Reschy: Patricia Corboud, Produktion: Trans Tel, Köln; mit Kommentar vu dr Pina Bausch un Analyse vum Danzkritiker Jochen Schmidt no Uusschnitt us Arien, Kontakthof, Le Sacre de Printemps, Blaubart, Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört, Nelken, Bandoneon, Walzer, Palermo, Palermo, Die Klage der Kaiserin.
  • 1992: 1. Un siècle de danse / Tanz im 20. Jahrhundert 2. De la danse libre à la Tanztheater / Vom Freien Tanz zum Tanztheater 3. L’expressionisme allemand / Der deutsche Expressionismus. Dokumentation, Frankrych, 1992, 52:44 Min., Reschy: Sonia Schoonejans, Produktion: La Sept, arte u. v. a.
  • 1992: Probe Sacre. Reschy: Detlef Erler, Frankrych, 45 Min., Verleent iber L’Arche Éditeur.
  • 1994: Pas de deux zwischen Indien und Europa: Pina Bausch. Reschy: Anne Linsel.
  • 1995: Pinatz. Reverenz an Pina Bausch. Deutschland, 4 Min. Reschy un Choreografy: Gert Weigelt.
  • 1994: Das hat nicht aufgehört, mein Tanzen ... Gspräch, Dytschland, 1994, 41:50 Min., Buech un Reschy: Eva-Elisabeth Fischer un Frieder Käsmann, Produktion: Bayerischer Rundfunk.
  • 1995: Bandoneón. Pina Bausch en Buenos Aires. Dokumentarfilm, Argentinie, 45 Min., Reschy: Milos Deretich, Gabriela Schmidt, Gabriela Massuh, Produktion: Goethe-Institut Buenos Aires, Musik: Astor Piazzolla.
  • 1998 Lissabon Wuppertal Lisboa. Dokumentarfilm, Portugal, 1998, 35 Min., Reschy: Fernando Lopes; Iber d Aarbet an „Masurca Fogo“ z Lissabon (as Doppel-DVD-Edition mit ere Alexandre O’Neill-Doku vu midas)
  • 1998: Das Tanztheater der Pina Bausch. 25 Jahre Tanztheater Wuppertal. Dytschland, 43 Min., Reschy: Christiane Gibiec, Produktion: WDR, Goethe-Institut.
  • 2001: Pina Bausch – A Portrait by Peter Lindbergh based on Der Fensterputzer. Färnsehfassig vun ere Danztheateruffierig, Großbritannie, Originalfassig mit dytsche Untertitel, 28 Min., Reschy: Peter Lindbergh, Produktion: Channel 4, England’s Lane Production, Beta, ZDF.
  • 2002: Damen und Herren ab 65. Dokumentarfilm, Dytschland, 70 Min., Buech un Reschy: Lilo Mangelsdorff, Produktion: NDR, arte.
  • 2002: Sprich mit ihr. (Originaltitel: Hable con ella.) Spiilfilm, Spanie, 115 Min., Reschy un Dräibuech: Pedro Almodóvar; Gaschtufdritt vum Wuppertaler Ensemble zum Filmstart mit Café Müller un am Änd mit Masurca Fogo.
  • 2003: Coffee with Pina. Gspräch (dytsch un änglisch), Israel, 17 Min., Reschy: Lee Yanor; 2005 uusgwytet mit Danzszene us Aguá un Rough Cut auf 52 Min.
  • 2006: Pina Bausch. Buech un Reschy: Anne Linsel, Produktion: WDR, arte, 43 Min.
  • 2008: Orpheus und Eurydike. Opereuffierig (Opéra Garnier), Frankrych, 110 Min., Reschy: Vincent Bataillon, Dirigänt: Thomas Hengelbrock, Produktion: arte France.
  • 2010: Tanzträume – Jugendliche tanzen „Kontakthof“ von Pina Bausch. Danz-Dokumentation, Dytschland, 90 Min., Buech: Anne Linsel, Reschy: Anne Linsel, Rainer Hoffmann, Produktion: Tag/Traum Filmproduktion.
  • 2010: Hotel Müller. Churzfilm-Hommage an d Pina Bausch, Reschy: João Salaviza, Uruffierig im Lissaboner Teatro São Luiz, wu d Pina Bausch zletscht 2008 Café Müller danzt ghaa het.
  • 2011: Pina. Danzfilm in 3D, Dytschland, 107 Min., Reschy: Wim Wenders, Produktion: Neue Road Movies, ZDF Theaterkanal, arte.
  • 2019: Das Erbe der Pina Bausch. Dokumentarfilm, Dytschland, 51:59 Min., Buech: Anne Linsel un Jörg Adolph, Reschy: Anne Linsel, Produktion: Tag/Traum, ZDF, Erschtsändig: 3. Juli 2019 bi arte

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Pina Bausch – Sammlig vo Multimediadateie

Porträt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bsprächige & Wäärchschau[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Nooruef[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bilder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Noch em Jochen Schmidt isch ihre Geburtsname Philippine gsii. In: Pina Bausch. „Tanzen gegen die Angst“. Ullstein, Berlin 2002, ISBN 3-548-60259-2, S. 27. No Aagabe vu dr WAZ isch ihre Name uf em Daifschyy Philippina Bausch gsii. In: Gudrun Norbisrath: Die Welt ist ärmer ohne Pina Bausch. In: WAZ, 1. Juli 2009.
  2. „Pina Bausch brach mit den Traditionen und erfand das Tanztheater.“ In: „Was bleibt ist Tanztheater in seiner reinen Form.“ In: Die Zeit, 2. Juli 2009, Interview mit em [John Neumeier.
    Vladimir Malakhov: „Pina Bausch hat unsere Generation und unsere Sehweise so geprägt wie kein anderer: Sie hat das Tanztheater in Deutschland erfunden, in Wuppertal!“ Zitiert in Vladimir Malakhov: „Pina Bausch war unglaublich schön.“ In: Die Welt, 1. Juli 2009.
    Wim Wenders „erinnere […] sich noch heute an diesen Augenblick der Rührung, des plötzlichen Weinens. In diesem Moment sei ihm eigentlich klar geworden – die Darbietung der Tänzer auf der Bühne, „das war nicht Theater, nicht Ballett, nicht Oper“, das sei etwas völlig anderes gewesen: „Bausch ist die Erfinderin einer neuen Art“, sagt Wenders.“ In: Goethe-Preis. Frankfurt würdigt Pina Bausch. In: Frankfurter Rundschau, 28. Augschte 2008.
  3. Jochen Schmidt: „Ihre Themen, hat Pina Bausch einige Zeit vorher gesagt, blieben im Grunde immer gleich; nur die Farben der Gemütszustände wie auch der Stücke wechselten. Liebe und Angst, Einsamkeit und Sehnsucht, Zärtlichkeit und körperliche Gewalt werden in neuen Mustern szenisch aufgefaltet.“ In: Jochen Schmidt: Pina Bausch. „Tanzen gegen die Angst“. Ullstein, Berlin 2002, ISBN 3-548-60259-2, S. 115.
    Christian Spuck: „Ihr Werk ist beseelt von einer Menschlichkeit und Aufrichtigkeit, die mich unendlich tief berührt hat.“ In: Die Erneuerin des Tanztheaters ist tot. (Memento vom 15. Augschte 2016 im Internet Archive). In: dpa / Hamburger Abendblatt, 1. Juli 2009.
  4. Lueg doderzue d Zitat us Nooruef: Reaktionen. Pina Bausch: Picasso des Tanzes. In: Der Tagesspiegel, 2. Juli 2009.
  5. Günter Tewes: Solingen: Erinnerungen an Pina Bausch. (Memento vom 5. Dezämber 2013 im Internet Archive). In: Rheinische Post, 12. Meerz 2010.
  6. Pina Bausch: Was mich bewegt. Dankesrede für den Kyoto-Preis 2007. In: Pina Bausch Foundation – pinabausch.org. Abgerufen am 3. Juli 2019.
  7. Pina Bausch – Biografie (Memento vom 14. Jänner 2012 im Internet Archive) uf dr Internetsyte vum Film „Pina“ vum Wim Wenders.
  8. 8,0 8,1 Norbert Servos: Rolf Borzik. Tanztheater Wuppertal, abgruefen am 1. Dezämber 2013.
  9. John O'Mahony: Dancing in the Dark. In: The Guardian, 26. Jänner 2002.
  10. Norbert Servos: Tanztheater in Essen. Folkwang '85. In: Die Zeit, 26. April 1985: „Wie sehr Jooss' Bemühungen um eine radikale Erneuerung des Bühnentanzes in der heutigen Choreographengeneration Frucht trägt, bewiesen die Gastspiele ehemaliger Schüler.“
  11. Pina Bausch (1992) in: Das hat nicht aufgehört, mein Tanzen ... Gsprääch mit Danztheaterszene, 1994, 41:50 Min., Buech ud Reschy: Eva-Elisabeth Fischer un Frieder Käsmann, Produktion: BR.
  12. Sabina Huschka: Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal. Abwesendes in Erinnerung gebracht. In: Sabine Huschka: Moderner Tanz. Konzepte, Stile, Utopien. rowohlts enzyklopädie. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-499-55637-5, S. 282.
  13. Ernst Probst: Königinnen des Tanzes: Von Pina Bausch bis zu Mary Wigman. Verlag Ernst Probst, 2002, ISBN 3-935718-99-3, S. 21.
  14. 14,0 14,1 se: Eintrag „Bausch, Pina“ in: Munzinger-Archiv Online / Personen – Internationales Biographisches Archiv.
  15. zitiert no Jochen Schmidt: Tanzen gegen die Angst. Pina Bausch. Düsseldorf/München, 1998, S. 41.
  16. Sabina Huschka: Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal. Abwesendes in Erinnerung gebracht. ISBN 3-499-55637-5, S. 283.
  17. Sabina Huschka: Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal. Abwesendes in Erinnerung gebracht. ISBN 3-499-55637-5, S. 286.
  18. 18,0 18,1 se: „Bausch, Pina“ in: Munzinger-Archiv Online / Personen – Internationales Biographisches Archiv.
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  52. Günter Tewes: Solingen: Rückzieher bei Pina-Bausch-Platz. (Memento vom 4. Dezämber 2013 im Internet Archive). In: Rheinische Post, 5. Meerz 2010.
  53. Solingen: Pina-Bausch-Freunde gründeten Verein. (Memento vom 5. Dezämber 2013 im Internet Archive). In: Rheinische Post, 12. Mai 2010.
  54. Internetpräsenz der « Pina-Bausch-Gesamtschule ». Archiviert vom Original am 13. Dezember 2018; abgerufen am 13. September 2019.
  55. Bund fördert Pina Bausch-Zentrum mit 29,2 Millionen Euro. (Memento vom 16. April 2016 im Internet Archive) In: Stadt Wuppertal, 13. Novämber 2015.
  56. Andreas Boller: Wuppertal: Neubau ergänzt das Tanzzentrum. (Memento vom 9. Mai 2016 im Internet Archive) In: Westdeutsche Zeitung, 6. April 2016.
  57. Uusstellig: Pina Bausch und das Tanztheater, 4. März bis 24. Juli 2016. (Memento vom 23. Jänner 2018 im Internet Archive) In: Bundeskunsthalle, ufgruefen am 3. Juli 2019.
  58. Video: Learn – The Nelken-Line by Pina Bausch. (Memento vom 1. April 2016 im Internet Archive) In: Pina Bausch Foundation, 2017; vgl. Dance! The Nelken-Line by Pina Bausch. In: arte, 1. Meerz 2016.
  59. Ab 1. Juli 2015 erhältlich. Sondermarke für Pina Bausch. In: Wuppertaler Rundschau, 22. Juni 2015.
    epd: Pina Bausch. Sonderbriefmarke ehrt weltberühmte Choreografin. In: Rheinische Post, 26. Juni 2015.
  60. Pina Bausch: Briefmarke und Sonderstempel. In: Wuppertaler Rundschau, 29. Juni 2015.
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