Mineralogii

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D Mineralogii – griechisch-dütsch: D Kenntnis bzw. d Wüsseschaft vo de Mineral – isch e Wüsseschaft, wo wott uusfinde, wie d Mineral entstande si, was für Äigeschafte si häi und für was me se cha bruuche.

D Mineral si d Baustäi vo de Gstäi, wo zum grösste Däil en anorganische Ursprung häi und dur e charakteristischi chemischi Zämmesetzig und e bestimmti geometrischi Kristallstruktur kennzäichnet si.

was die Wüsseschaft macht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Stellig vo dr Mineralogii zwüsche dr Chemii, dr Füsik, dr Geologii und de Wärkstoffwüsseschafte

D Mineralogii isch d Materialwüsseschaft under de Geowüsseschafte. Si isch verbunde mit dr Geologii, dr Chemii, dr Füsik und de Wärkstoffwüsseschafte.

D Mineralogii undersuecht, zu welem Zitpunkt, mit was für ere Gschwindikäit, under was für eme Druck und bi welere Tämpratur, in was für ere chemische Umgääbig und dur weli Brozäss Mineral entstande si (Geothermobarometrii). Die Informazione si wichdig für zum d Entwigglig vo dr Ärde und vom Universum z rekonstruiere, aber au für zum Mineral für technischi Zwäck z sünthetisiere, z. B. Diamante.

Mineraloge erforsche die mechanische, optische, thermische, elektrische, magnetische und chemische Äigeschafte vo de Mineral, zum uusefinde, wie und für was mä Mineral au no cha verwände. D Herti isch die wichdigsti mechanischi Äigeschaft und spiilt bi dr Entwigglig vo mineralische Hartstoff wie Bornitrid oder Sialon, bi dr Erforschig vo Ärdbeebe und bi dr Ufberäitig vo mineralische Roostoff e Rolle. Optischi Äigeschafte wärde bi dr Herstellig vo Yttrium-Aluminium-Granat-Laser usgnützt. Thermischi Äigeschafte si für d Entwigglig vo Ceran-Kochfälder uf dr Basis vom Li-Silikat Petalit vo Bedütig. Die hoochi Dielektrizitätskonstante vo Glimmer wird z. B. in Glettiise as elektrischi Isolierig gnützt, d Piezoelektrizität vom Kwarz für d Konstrukzion vo Uure.

Dr Ferrimagnetismus vom Magnetit macht s mööglig, s Ärdmagnetfäld z rekonstruiere und eso uusezfinde, wie sich d Kontinänt in vergangene Ärdzitalter bewegt häi.

Die chemischi Zämmesetzig vo so genannte Pfadfindermineral hilft bi dr Prospekzion und Explorazion vo Laagerstett.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Petr Korbel, Milan Novák: Mineralien-Enzyklopädie (Übersetzt vom Werner Horwath), Dörfler, Eggolsheim 2002, ISBN 978-3-89555-076-8 (= Dörfler Natur).
  • G. Markl: Minerale und Gesteine. Eigenschaften – Bildung – Untersuchung. 1. Uflaag. Spektrum Akademischer Verlag, Häidelbärg 2004, ISBN 978-3-8274-1495-3.
  • Martin Okrusch, Siegfried Matthes: Mineralogie. Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde. 9. Auflage. Springer Spektrum, Berlin Heidelberg 2014. ISBN 978-3-642-34659-0 (Print); ISBN 978-3-642-34660-6 (eBook)
  • A. Putnis: An Introduction to Mineral Science. Cambridge University Press, Cambridge UK 1993, ISBN 978-0-521-41922-2 (englisch).
  • Franz A. Reuss: Lehrbuch der Mineralogie: nach des Herrn O. B. R. Karsten mineralogischen Tabellen. Jacobäer, Leipzig 1801–1806.
  • H.-R. Wenk, A. Bulakh: Minerals. Their Constitution and Origin. Cambridge University Press. Cambridge UK 2004, ISBN 978-0-521-52958-7 (änglisch).
  • Thomas K. Henning: Astromineralogy. Springer, Berlin u. a. 2003, ISBN 978-3-540-44323-0 (= Lecture Notes in Physics, Vol. 609).
  • Max Bauer: Lehrbuch der Mineralogie. 2. Uflaag, 1904.
  • Andreas Landmann: Abenteuer Mineralogie: Kristalle und Mineralien - Bestimmung und Entstehung. 1. Uflaag. Springer Spektrum, Berlin Häidelbärg 2014. ISBN 978-3-642-37742-6 (Print); ISBN 978-3-642-37743-3 (eBook)

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Mineralogii – Sammlig vo Multimediadateie