Max Horkheimer

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Horkheimer (linggs) mit em Theodor W. Adorno (vorne rächts) und Jürgen Habermas (hinde rächts) z Häidelbärg, 1964

Dr Max Horkheimer (* am 14. Februar 1895 z Zuffehuuse; gstorbe am 7. Juli 1973 z Nürmbärg) isch e dütsche Sozialfilosoof gsi. Er het zämme mit em Theodor W. Adorno d Frankfurter Schule gründet und isch äine vo de Hauptverdräter vo dr Kritische Theorii, wo vom Hegel, Marx und Freud inspiriert gsi isch.[1] Zum ängere Kräis häi in de Joor vor dr Emigrazioon dr Erich Fromm, dr Leo Löwenthal und dr Herbert Marcuse ghöört.

Kritik an dr bürgerlige Gsellschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In sine Wärk het dr Horkheimer e fundamentali Kritik an dr bürgerlige Gsellschaft formuliert und het sä as e Gsellschaftsformazioon beschriibe, wo vo politische und ökonomische Geegesätz, vo ideologische Widersprüch und soziaale Ungrächtigkäite usenandergrisse wurd. Er het e Zämmehang gmacht zwüschen em Kapitalismus as dr wirtschaftlige Ornig vo dr bürgerlige Gsellschaft und em Ufchoo vom Faschismus: Dä brobieri uf d Krise vom Kapitalismus z reagiere und die wirtschaftligi Ornig mit despotische Middel z bewaare.[2]

Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gsammleti Schrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Gesammelte Schriften. Bänd 1–19. Uusegee vom Alfred Schmidt und Gunzelin Schmid Noerr. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1985–1996.

Äinzelwärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Über Kants Kritik der Urteilskraft als Bindeglied zwischen theoretischer und praktischer Philosophie. Habilitation. Frankfurt am Main 1925.
  • Anfänge der bürgerlichen Geschichtsphilosophie. Kohlhammer, Stuttgart 1930.
  • Die gegenwärtige Lage der Sozialphilosophie und die Aufgaben eines Instituts für Sozialforschung. Öffentliche Antrittsvorlesung bei Übernahme des Lehrstuhls für Sozialphilosophie und der Leitung des Instituts für Sozialforschung am 24. Januar 1931 / gehalten von Max Horkheimer. Englert & Schlosser, Frankfurt am Main 1931.
  • Dämmerung. Notizen in Deutschland. (unter d. Pseud.: Heinrich Regius). Oprecht und Helbling, Zürich 1934.
  • mit em Erich Fromm, Herbert Marcuse: Studien über Autorität und Familie: Forschungsberichte aus dem Institut für Sozialforschung. Paris 1936. (Noochdruck: zu Klampen, Lüneburg 2005, ISBN 3-934920-49-7)
  • mit em Theodor W. Adorno: Philosophische Fragmente. (hektographierts Typoskript). Institute of Social Research, Nöi York/ Los Angeles 1944.
  • mit em Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Querido Verlag, Amsterdam 1947. (Noochdruck: Fischer 1988, ISBN 3-596-27404-4)
  • Eclipse of Reason, 1947. Dütschi Usgoob under em Ditel: Zur Kritik der instrumentellen Vernunft. Übersetzt vom Alfred Schmidt. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1967.
  • Zum Begriff der Vernunft. Festrede bei der Rektoratsübergabe der Johann Wolfgang Goethe-Universität am 20. November 1951. Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 1952.
  • Survey of the social sciences in Western Germany: a report on recent developments. Libr. of Congress, Reference Dep., European Affairs Div., Washington 1952.
  • Akademisches Studium; Begriff der Bildung; Fragen des Hochschulunterrichts. In: Gegenwärtige Probleme der Universität. Klostermann, Frankfurt am Main 1953.
  • Über die deutschen Juden. Vortrag. DuMont, Köln 1961.
  • Um die Freiheit. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1962.
  • Über das Vorurteil. Westdt. Verl., Köln u. a. 1963.
  • Autoritärer Staat. Die Juden und Europa. u. a.. Aufsätze 1939–1941. de Munter, Amsterdam 1967.
  • Die Sehnsucht nach dem ganz Anderen – Ein Interview mit Kommentar von Helmut Gumnior (Stundenbücher). Furche, Hamburg 1970, ISBN 3-7730-0023-5.
  • Traditionelle und kritische Theorie: Fünf Aufsätze. 7. Uflaag. Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-596-11328-6.
  • Vernunft und Selbsterhaltung. Fischer, Frankfurt a.M. 1970.
  • Sozialphilosophische Studien: Aufsätze, Reden und Vorträge 1930–1972; mit einem Anhang über Universität und Studium. Athenäum Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1972.
  • Werner Brede (Hrsg.): Gesellschaft im Übergang: Aufsätze, Reden und Vorträge 1942–1970. Athenäum-Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1972, ISBN 3-596-26545-2.
  • Aus der Pubertät: Novellen und Tagebuchblätter. Kösel, München 1974, ISBN 3-466-10016-X.
  • Die gesellschaftliche Funktion der Philosophie. Ausgewählte Essays. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-518-01391-2.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Gerhard Bolte: Von Marx bis Horkheimer. Aspekte kritischer Theorie im 19. und 20. Jahrhundert. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1995, ISBN 3-534-12798-6.
  • Helmut Dubiel (Hrsg.): Wirtschaft, Recht und Staat im Nationalsozialismus. Analysen des Instituts für Sozialforschung 1939–1942. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-434-00469-6.
  • Helmut Gumnior, Rudolf Ringguth: Max Horkheimer. rowohlts monographien, Reinbek bei Hamburg 1973, ISBN 3-499-50208-9.
  • Gerd van de Moetter (Hrsg.): Horkheimer und Italien. Dokumente, Texte, Interviews. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1990, ISBN 3-631-42643-7.
  • Zvi H. Rosen: Max Horkheimer. Beck'sche Reihe, Münche 1995, ISBN 3-406-34640-5.
  • Alfred Schmidt: Drei Studien über Materialismus. Schopenhauer, Horkheimer, Glücksproblem. Hanser, Münche 1977. ISBN 3-446-12460-8.
  • Alfred Schmidt, Norbert Altwicker (Hrsg.): Max Horkheimer heute: Werk und Wirkung. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-596-26559-2.
  • Hugo Staudinger: Humanität und Religion: Briefwechsel und Gespräch. In: Hugo Staudinger: Max Horkheimer. Naumann, Würzburg 1974.
  • Rolf Wiggershaus: Max Horkheimer zur Einführung. Junius, Hamburg 1998, ISBN 3-88506-977-6.
  • Rolf Wiggershaus: Max Horkheimer: Unternehmer in Sachen „Kritische Theorie“. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-596-19574-9.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Max Horkheimer – Album mit Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Siehe Max Horkheimer: Traditionelle und kritische Theorie. In: Gesammelte Schriften. Band 4, Frankfurt am Main 1988, S. 208.
  2. Max Horkheimer: Die Juden und Europa. In: Gesammelte Werke. Band 4, Frankfurt am Main 1988, S. 308 f. Erstveröffentlichung in: Zeitschrift für Sozialforschung, Jg. VIII/1939.
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