Leta Semadeni

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D Leta Semadeni, wo am 26. Oktober 1944 z Schuls uf d Wält cho isch, isch e Schwiizer Dichterin, wo uf Romanisch und uf Düütsch schrypt.

Si isch d Dochter vom Lehrer und Autoor Jon Semadeni und isch am Hochalpynen Institut z Ftan id Schuel ggange. Si het d Germanistik studiert und als Lehrerin z Züri und denn z Zuoz gschaffet. Derzue ane isch si e Zyt lang bim Romanische Radio und Färnsee für d Kultursändig Il balcun tort zueständig gsi.

In ihrem Schaffe als Dichterin isch d Zwöisprochikeit immer öppis wichtigs, d Sprooch wächslet allpott vom Romanisch zum Düütsch und umgcheert, das heisst, d Autorin tuet d Tegschte grad sälber i beidne Sprooche ufsetze. So zelt me d Leta Semadeni zu de bedüütende Autoore vom Bündnerland i der Gägewart. Ane 2011 het si der Bündner Literaturpryys und au der Pryys vo der Schwiizerische Schillerstiftig und 2016 der Schwiizer Literaturpryys übercho.

Wärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Monolog per Anastasia / Monolog für Anastasia, 2001
  • Poesias da chadafö / Küchengedichte, 2006
  • Tigrin: l’istorgia d’ün giat engiadinais / Tigerli (Tigerchen): Die Geschichte eines Engadinerkaters, 2007
  • In mia vita da vuolp / In meinem Leben als Fuchs, 2010
  • Raz, 2011
  • Tamangur, Roman, 2015

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Bruno Rauch: Ein Haus wie ein Gedicht, ein Gedicht wie ein Haus. In: Engadiner Post, 7. September 2010, S. 13.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]