Leslie Malton

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d Leslie Malton (2018)

D Leslie Antonia Malton (* 15. Novämber 1958 z Washington, D.C.) isch e US-amerikanischi-dytsch Schauspiileri, wu syter Ändi 1970er Johr z Dytschland läbt.

Lääbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ihri Karriere het d Malton am Theater aagfange. Ab 1985 isch si langi Johr Mitgliid vum Wiener Burgtheater gsii, wu si zeerscht as Ophelia in s William Shakespeares Hamlet ufdrätten isch (Titelrolle Klaus Maria Brandauer; Regie Hans Hollmann). Speeter het mer si vyylmool in Inszenierige vum George Tabori chenne sää.

D Malton het in vyyl dytsche Färnseefil un Serie mitgspiilt un dernääbe au as Sprächeri fir Heerspiil gschafft. Ihre Durbruch het si anne 1992 mit ihre Rolle im ZDF-Vierdailer Der große Bellheim ghaa, wu si 1993 mit em Bayerische Färnseebryys derfir uuszaichnet wooren isch.

D Leslie Malton isch syter anne 1995 mit em Schauspiiler Felix von Manteuffel ghyroote un läbt z Berlin. Syter 2019 het si au die dytschi Staatsburgerschaft.[1]

Si isch Vorsitzeri vum Bundesverband Schauspiel (BFFS).

Sozials Engaschmänt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Leslie Malton het anne 2011 ehrenamtli s Brojäkt Deutsche Winterreise vum Autor Stefan Weiller as Sprächeri unterstitzt.[2] S Brojäkt macht syter 2009 in Zämenarbet mit Yyriichtige wie em Diakonische Wäärch bi Benefizveraastaltige in eme Lieder- un Täxtzyklus bsundersch uf d Situation vu Wohnigsloose ufmerksam.

Syt 2013 isch si Botschafteri fir Chinder mit Rett-Syndrom z Dytschland,[3] wu su ihre jinger Schweschter chrank wooren isch draa.[4] Anne 2015 isch s Buech Brief an meine Schwester uusechuu, wu si zäme mit dr Roswitha Quadflieg gschriibe het un din d Gschiicht vu ihre Schweschter un ihre Verhältnis zuen ere bschrybt.

Filmografy (Uuswahl)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1980: Das Traumhaus
  • 1981: Die Ortliebschen Frauen
  • 1981: Tatort: Beweisaufnahme (verschiideni)
  • 1982: Der Zauberberg
  • 1982: Blut und Ehre – Jugend unter Hitler (Färnsehvierdailer)
  • 1982: Die Unerreichbare
  • 1983: Ente oder Trente
  • 1983: In der Sackgasse
  • 1983: Kinder unseres Volkes
  • 1984: Schwarz Rot Gold (Färnsehserie, Folg Um Knopf und Kragen)
  • 1986: Ticket nach Rom
  • 1986: Das Totenreich
  • 1988: Rausch der Verwandlung (Färnsehzweedailer)
  • 1989: Ein gemachter Mann
  • 1990: Die Kupferfalle
  • 1992–2008: Der Alte (Färnsehserie, verschiideni Rolle, 6 Folge)
  • 1993: Der große Bellheim (Färnsehvierdailer)
  • 1993: Die Elefantenbraut
  • 1994: Polizeiruf 110: Gespenster (Fernsehreihe)
  • 1995: Ärztin in Angst
  • 1997: Tatort: Mordsgeschäfte
  • 1998: Midnight Flight – Alptraum im Airport (Midnight Flight)
  • 1998: Schock – Eine Frau in Angst
  • 1999: Herzlos
  • 1999–2006: Siska (Färnsehserie, verschiideni Rolle, 7 Folge)
  • 1999: Sturmzeit (Färnsehfimfdailer, 2 Folge)
  • 2000: Fremde Verwandte (Färnsehserie)
  • 2000: Die Verbrechen des Professor Capellari – Das Traumhaus (Färnsehserie)
  • 2000: Schweigen ist Gold
  • 2001: SK Kölsch (Färnsehserie, Folg Vätersorgen)
  • 2001: Klassentreffen – Mordfall unter Freunden
  • 2001: MythQuest (Färnsehserie, 5 Folge)
  • 2002: Erste Liebe
  • 2002: Der Bulle von Tölz: Schlusspfiff
  • 2003: Donna Leon – Venezianisches Finale (Färnsehserie)
  • 2004: Donna Leon – Acqua Alta
  • 2004: Der letzte Zeuge (Färnsehserie, Folg Die sich nach Liebe sehnen)
  • 2004: Wilsberg: Tod einer Hostess (Färnsehserie)
  • 2004: Tatort: Teufel im Leib
  • 2006: Neun Szenen
  • 2006: Die Kinder der Flucht (Färnsehdreidailer, Folg Breslau brennt!)
  • 2006: FC Venus – Angriff ist die beste Verteidigung
  • 2007: Der Staatsanwalt (Färnsehserie, Folg Glückskinder)
  • 2007: Der Dicke (Färnsehserie, Folg Falsche Fährten)
  • 2008: Alter vor Schönheit
  • 2008: Unschuld
  • 2008: Lauf um Dein Leben – Vom Junkie zum Ironman
  • 2008: Ein starker Abgang
  • 2008: Warten auf Angelina
  • 2009, 2016: SOKO Stuttgart (Färnsehserie, verschiiden Rolle, 2 Folge)
  • 2010: Kreutzer kommt (Fernsehfilm)
  • 2010: Renn, wenn du kannst
  • 2010: Familie Fröhlich – Schlimmer geht immer
  • 2010: Notruf Hafenkante (Färnsehserie, Folg Die tätowierte Frau)
  • 2011: Dora Heldt: Tante Inge haut ab
  • 2012: Offroad
  • 2012: Halbe Hundert
  • 2012: Komm, schöner Tod
  • 2012: Die Rosenheim-Cops (Färnsehserie, Folg Der große Preis von Rosenheim)
  • 2012: 3 Zimmer/Küche/Bad
  • 2013: Stille
  • 2013: SOKO Wismar (Färnsehserie, Folg Klassentreffen)
  • 2013: Da geht noch was
  • 2013: Tatort: Borowski und der Engel
  • 2014: Wilsberg: Mundtot
  • 2014: Die Zeit mit Euch
  • 2014: Der Mann ohne Schatten
  • 2014: Letzte Spur Berlin (Färnsehserie, Folg Sieben Leben)
  • 2015: Ein Fall für zwei (Färnsehserie, Folg Aus Mangel an Beweisen)
  • 2015: Taxi
  • 2016: Blockbustaz (Färnsehserie, Folg Eltern)
  • 2016: Tempel (Färnsehserie, zwei Folge)
  • 2016: Katie Fforde: Das Schweigen der Männer
  • 2016: Schwarzach 23
  • 2016: Winnetou – Der Mythos lebt (Färnsehdreidailer)
  • 2016: Unter anderen Umständen – Das Versprechen
  • 2017: Happy Burnout
  • 2017: Schwarzbrot in Thailand
  • 2017: Dieter Not Unhappy
  • 2018: Marie Brand und der schwarze Tag
  • 2018: Donna Leon – Endlich mein
  • 2018–2019: Beste Schwestern (Färnsehserie)
  • 2018: Weingut Wader (Färnsehzweedailer)
  • 2019: Die Auferstehung

Synchronrolle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1998: Alptraum im Airport (as Angela Sullivan)
  • 1999: Fremde Verwandte (as Andrea)

Heerspiil un Feature[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1991: George Tabori: Wie man glücklich wird, ohne sich zu verausgaben (Amanda) – Reschy: Jörg Jannings (Heerspiil – RIAS/SWF)
  • 2001: Irina Wittmer: Leonies Schirm – Reschy: Ursula Weck (Heerspiil) Deutschlandradio Berlin DLR
  • 2002: Elias Canetti: Die Blendung – Reschy: Robert Matejka (Heerspiil (2 Teile) – DLR Berlin/BR/ORF)
  • 2002: May B. Lund: Fingerübungen – Bearbaitig un Reschy: Irene Schuck (Kriminalheerspiil – DLR Berlin)
  • 2006: Philippe Bruehl: Toulouse Confidential – Reschy: Philippe Bruehl (Heerspiil – SWR)
  • 2007: Bernd Schmidt: Tod im Bild. Der Fall Fabritius – Reschy: Stefan Hilsbecher (Heerspiil – SWR)
  • 2011: Évelyne de la Chenelière: Die Füße der Engel – Reschy: Ulrike Brinkmann (Heerspiil – SR/DKultur)
  • 2014: Lisbeth Jessen: Guten Tag auf Polnisch – Reschy: Lisbeth Jessen (Radio-Feature – DKultur/WDR)
  • 2014: Esther Dischereit: Blumen für Otello – Reschy: Giuseppe Maio (Heerspiil – DKultur)
  • 2016: Kathrin Röggla: Normalverdiener – Reschy: Leopold von Verschuer. (BR Heerspiil un Mediechunscht)

Heerbiecher[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 2009: Ja, ich will!: Geschichten und Gedichte zur Hochzeit (zäme mit em Felix von Manteuffel), Der Audio Verlag, ISBN 978-3898138314
  • 2015: Brief an meine Schwester (Autorelääsig), Aufbau Audio, ISBN 978-3945733103
  • 2017: Claire Fuller: Eine englische Ehe (zäme mit em Heikko Deutschmann), OSTERWOLDaudio, ISBN 978-3869523422

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Leslie Malton, Roswitha Quadflieg: Brief an meine Schwester. Aufbau-Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-351-03620-1.

Uuszaichnige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1986: Deutscher Darstellerpreis Chaplin-Schuh vum Bundesverband deutscher Film- und Fernsehregisseure e. V. as beschti Noowuchsschauspiileri
  • 1990: Goldene Kamera (Lilli-Palmer-Gedächtniskamera) as Beste Nachwuchsschauspielerin fir Parfüm für eine Selbstmörderin, Gefährliche Verführung un Kupferfalle
  • 1993: Bayerischer Fernsehpreis
  • 1993: Telestar
  • 2013: Rolf-Mares-Preis in dr Kategory Herausragende Leistung Darstellerin/Sängerin/Tänzerin fir d Darstellig vu dr Dorine in Tartuffe im Ernst Deutsch Theater[5]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Leslie Malton – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Denk ich an Deutschland: die Schauspielerin Leslie Malton. Deutschlandfunk, 1. September 2019
  2. Winterreise (Memento vom 16. Juli 2012 im Internet Archive)
  3. Unsere Botschafterin Leslie Malton. Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom in Deutschland e.V., 27. Oktober 2013, abgerufen am 19. Oktober 2015.
  4. Schauspielerin Leslie Malton: „Warum wurde Marion krank und nicht ich?“ Der Tagesspiegel, 27. Oktober 2013, abgerufen am 19. Oktober 2015.
  5. Preisträger rolf-mares-preis.de, abgerufen am 22. Oktober 2013.
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