Choolehüdraat

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Usschnitt us eme Amylopektinpolymer, wo dr Hauptbestanddäil vo dr Sterki isch. D Glucopyranose-Äihäite vo dr Hauptchetti si α-1,4-glykosidisch mitenand verbunde. Immer noch öbbe 25 Monomer git s e α-1,6-glykosidischi Verzwiigig.

Choolehüdraat oder Saccharid bilde e biologisch und chemisch bedütsami Grubbe vo Stoff, wo vor allem d Zucker und d Sterkene drzue ghööre. As Brodukt vo dr Fotosünthese mache si dr grösst Däil vo dr Biomasse us. Mono-, Di- und Polysaccharid (u. a. Sterki) si zämme mit de Fett und Protein dr Mängi nooch dr grösst Däil vo dr Naarig, öb si verwärtbari oder nit-verwärtbari Ballaststoff sige. Näbe iirer zentrale Rolle as füsiologischi Energiidrääger spiile si as Stützsubstanz vor allem im Pflanzeriich und in biologische Signal- und Erkennigsbrozäss (z. B. wie sich d Zälle erkenne, Bluetgrubbe) e wichdigi Rolle. D Wüsseschaft, wo sich mit dr Biologii vo de Choolehüdraat beschäftigt, häisst Glykobiologii.

D Monosaccharid (Äifachzucker, z. B. Druubezucker, Fruchtzucker), Disaccharid (Zwäifachzucker, z. B. Kristallzucker, Milchzucker, Malzzucker) und Oligosaccharid (Meerfachzucker, z. B. Raffinose) si wasserlööslig, schmöcke süess und wärde im ängere Sinn as Zucker bezäichnet. D Polysaccharid (Vilfachzucker, z. B. Sterki, Zellulose, Chitin) hingege si vilmol schlächt oder gar nit lööslig im Wasser und nütral im Gschmack.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Thisbe K. Lindhorst: Struktur und Funktion von Kohlenhydraten. In: Chemie in unserer Zeit. Band 34, 2000, Nr. 1, S. 38–52. doi:10.1002/1521-3781(200002)34:1<38::AID-CIUZ38>3.0.CO;2-L
  • Thomas K. Ritter und Chi-Huey Wong: Kohlenhydrate in der Antibiotikaforschung – ein neuer Ansatz zur Resistenzbekämpfung. In: Angewandte Chemie. Band 113, 2001, Nr. 19, S. 3616–3641. doi:10.1002/1521-3757(20011001)113:19<3616::AID-ANGE3616>3.0.CO;2-B
  • Jochen Lehmann: Kohlenhydrate. Chemie und Biologie. Thieme, Stuttgart und New York 1996, 2001 (2. Auflage), ISBN 3-13-532902-X
  • Structure and Catalysis. In: A. L. Lehninger, D. L. Nelson, M. M. Cox (Hrsg.): Principles of Biochemistry. Worth Publishers, New York 1993, S. 252–252.
  • G. L. Zubay, W. W. Parson und D. E. Vance: Principles of Biochemistry. Wm. C. Brown, Dubuque, IA 1995.
  • I. Macdonald: Carbohydrates. In: M. E. Shils, J. A. Olson und M. Shike (Hrsg.): Modern Nutrition in Health and Disease. Lea and Febiger, Malvern 1994, S. 36–44.
  • British Society for Allergy and Environmental Medicine, British Society for Nutritional Medicine: Effective nutritional medicine. The application of nutrition to major health problems. In: Journal of Nutritional & Environmental Medicine. Band 6, 1996, S. 191–232.
  • G. Alton, M. Hasilik, R. Niehues et al.: Direct utilization of mannose for mammalian glycoprotein biosynthesis. In: Glycobiology. Band 8, 1998, S. 285–295.
  • V. Berger, S. Perier, C. Pachiaudi, S. Normand, P. Louisot und A. Martin: Dietary specific sugars for serum protein enzymatic glycosylation in man. In: Metabolism. Band 47, 1998, S. 1499–1503.
  • A. Martin, C. Rambal, V. Berger, S. Perier, P. Louisot: Availability of specific sugars for glycoconjugate biosynthesis. A need for further investigations in man. In: Biochimie. Band 80, 1998, S. 75–86.
  • H. H. Freeze: Disorders in protein glycosylation and potential therapy. Tip of an iceberg? In: The journal of pediatrics. Band 133, 1998, S. 593–600.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Choolehüdraat – Sammlig vo Multimediadateie
Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vu dere Version vum Artikel „Kohlenhydrate“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.