Karl Gerok

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Dialäkt: Schwäbisch

Dr Karl Ludwig Wilhelm Gerok – wia-nr mit-em volla Nama ghoißa hot – (* 27. Januar 1906 z Oberfischbach – seit 1975 a Ortsdoil vo Sunthe –, † 28. Juni 1975 z Murred) ischt a deitscher Kirchamusiker (Organischt, Kombonischt) ond Hochschuellehrer gwäa.

Aus seim Leaba[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Karl Gerok ischt am 27. Januar 1906 z Oberfischbach uff d Welt komma. Scho em friha Kendesalder ischt’r mit seine Leit noch Stuegert omzoga. Deet hot’r des renomiirde Eberhard-Ludwigs-Gymnasium bsuecht, wo-nr au s Abidur gmacht hot. 1925 ischt’r Student an dr Musikhochschuel Stuegert worra, wo-nr bei seim Lehrer Arnold Strebel s Fach Orgel belegt hot. Hendrher ischt’r noh a Zeitlang Schialer vom Karl Straube en Leipzig gwäa. 1930 hot’r sei erschda Stell als Domorganischt en Halberstadt kriagt. Em Zwoida Weltkriag schliaßlich isch dr Gerok zor Wehrmacht eizoga worra ond do drnoch en Kriagsgfangaschaft komma. Zo seim Glick hot dui Gfangaschaft et lang dauret. Drom hot’r scho 1946 Dozent em Fach Orgel an dr Kirchamusikschuel vo dr Evangelischa Landeskirch en Esslenga[1] ond späder Professor an dr Stuegerter Musikhochschuel mit-em Fach Künstlerisches und liturgisches Orgelspiel werda kenna.

1948 isch der Moo dr Nochfolger vom Organischda Hermann Keller an dr Stuegerter Markuskirch worra. 1958 hot’r zor Stuegerter evangelischa Hauptkirch – d Stiftskirch – gwechslet ond hot des Amt bis 1969 ausgiabt. En sellra Zeit hot dr Gerok an Haufa Schialer ghet, ondr andrem da Gotthold Krämer, da Volker Lutz ond da Helmuth Rilling, dr spädere Grender ond Leider vo dr weltberihmda Gächenger Kantorei.

Am 28. Juni 1955 hot dr Karl Gerok z Murred seine Auga fir emmer gschlossa. 68 Johr alt isch der Moo worra. Sei ledschda Ruah hot’r uff-em Walterichs-Friidhof vo Murred gfonda.

Familiäres[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Oiner vom Karl Gerok seine Großvädder vädderlicherseits isch dr berihmde Stuegerter Oberhofprediger, Prälat ond Dichter Karl von Gerok ond sellem sei Vadder dr Theolog Friedrich von Gerok gwäa.

A Auswahl vo seine Werk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1929: Toccata in E für Orgel
  • 1953: Lehrgang der Orgelimprovisation (Neiufflag 1976, rausgäa vom Gerok seim ledschda Schialer Martin Rößler, wo d Skizza vo seim Moischder abgrondet ond ergenzt hot.)
  • 1953: Württembergisches Choralbuch (Dr Gerok hot an sellem Werk maßgeblich mitgschafft ond ischt oiner vo de Herausgeber gwäa.)
  • 1969: Schwäbische Orgelromantik (Vorspiil zo de Choräl vom Evangelischa Kirchagsangbuach)

Litradur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Krämer, Gotthold: Karl Gerok. Mensch, Musiker, Lehrer, en: Kirchenmusik als Erbe und Auftrag. Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Hochschule für Kirchenmusik. Hrsg. Helmut Völkl. Carus, Stuttgart, 1995.
  • Lutz,Volker: Erinnerungen an Karl Gerok en Württembergische Blätter für Kirchenmusik, Ausgab 1, 2006

Quella[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Siegfried Bauer: Württembergische Größen der Kirchenmusik, a Ardikel en dr Festschrift Landeskirchenmusikfest 2017, rausgäa vo de Württembergische Blätter für Kirchenmusik, Ausgab 3/2017, S. 64–73
  • Lueg d Weblink

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fuaßnoda[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Dui Kirchamusikschuel z Esslenga ischt grad amol em Johr drvor vom Hans-Arnold Metzger grendet worra.