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Illuminatenorde

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S Symbol vom Bund: D Eule vo der Minerva

Dr Illuminatenorde (vo latiinisch illuminati: die Erlüchdete) isch e Gheimgsellschaft gsi, wo am 1. Mai 1776 vom Philosoph und Chillerächtler Adam Weishaupt z Ingolstadt gründet worden isch. 1785 het men en z Bayre verbote und siini Aktivitäte häi druf ufghört.

S Ziil vom Illuminatenorde isch s gsi, dur Ufklärig und sittligi Verbesserig d Herrschaft vo Mensch über Mensch überflüssig z mache.

Zahlriichi Mythe und Verschwörigstheorie git s über en Orde: ass er immer no wurd existiere, ass er die Französischi Revolution organisiert haig, ass er die katholischi Chille wurd bekämpfe, und ass er d Wältherrschaft wurd aasträbe.


  • Manfred Agethen: Geheimbund und Utopie. Illuminaten, Freimaurer und deutsche Spätaufklärung. Münche, Oldebourg, 1987, ISBN 3-486-54171-4.
  • Richard van Dülmen: Der Geheimbund der Illuminaten. Frommann-Holzboog, Stuttgart 1977, ISBN 3-7728-0674-0.
  • ders.: Der Geheimbund der Illuminaten. In: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte. 36/1973, S. 793–833.
  • Karl-Heinz Göttert: Knigge oder von den Illusionen des anständigen Lebens. dtv, München 1995, ISBN 3-423-04672-4.
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  • Ludwig Hammermayer: Entwicklungslinien, Ergebnisse und Perspektiven neuerer Illuminatenforschung, in: Alois Schmid und Konrad Ackermann (Hrsg.), Staat und Verwaltung in Bayern. Festschrift für Wilhelm Volkert zum 75. Geburtstag, Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte 139), Münche 2003, S. 421-463.
  • Jochen Hoffmann: Bedeutung und Funktion des Illuminatenordens in Norddeutschland. In: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte. 45/1982, S. 363–380.
  • Eugen Lennhoff: Politische Geheimbünde. Langen/Müller, Münche/Wien 1968.
  • Reinhard Markner, Monika Neugebauer-Wölk & Hermann Schüttler: Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Niemeyer, Tübinge/De Gruyter, Berlin
  • Wilhelm Mensing: Der Illuminatismus auf dem Freimaurer-Konvent in Wilhelmsbad vom 14. 7. bis zum 1. 9. 1782. In: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte. 41/1978, S. 271–292.
  • Walter Müller-Seidel & Wolfgang Riedel (Hrsg.): Die Weimarer Klassik und ihre Geheimbünde. Königshausen & Neumann, Würzburg 2002, ISBN 3-8260-2528-8.
  • Helmut Reinalter (Hrsg.): Der Illuminatenorden (1776–1785/87). Ein politischer Geheimbund der Aufklärungszeit. Lang, Frankfurt [u. a.] 1997, ISBN 3-631-32227-5.
  • Jan Rachold (Hrsg.):Die Illuminaten. Quellen und Texte zur Aufklärungsideologie des Illuminatenordens (1776–1785). Akademie-Verlag, Berlin 1984.
  • Johannes Rogalla von Bieberstein: Die These von der Verschwörung 1776–1945. Philosophen, Freimaurer, Juden, Liberale und Sozialisten als Verschwörer gegen die Sozialordnung. 2., verb. u. verm. Auflage. Lang, Frankfurt/Bern/Las Vegas 1978, ISBN 3-261-01906-9.
  • Hans-Jürgen Schings: Die Brüder des Marquis Posa. Schiller und der Geheimbund der Illuminaten. Niemeyer, Tübinge 1996, ISBN 3-484-10728-6.
  • Hermann Schüttler: Die Mitglieder des Illuminatenordens 1776–1787/93. Ars Una, Münche 1991, ISBN 3-89391-018-2
  • Eberhard Weis: Der Illuminatenorden (1776–1786). Unter besonderer Berücksichtigung der Fragen seiner sozialen Zusammensetzung, seiner Ziele und seiner Fortexistenz nach 1786. In: Helmut Reinalter (Hrsg.): Aufklärung und Geheimgesellschaften. Zur politischen Funktion und Sozialstruktur der Freimaurerlogen im 18. Jahrhundert. Oldenbourg Verlag, Münche 1989, ISBN 3-486-54751-8
  • Claus Werner: Le voyage de Bode à Paris en 1787 et le «complot maconnique». In: Annales historiques de la révolution française. 55 (1987), S. 432–445.
  • W. Daniel Wilson: Geheimräte gegen Geheimbünde. Ein unbekanntes Kapitel der klassisch-romantischen Geschichte. Metzler, Stuttgart 1991, ISBN 3-476-00778-2.
  • Thomas Grüter: Freimaurer, Illuminaten und andere Verschwörer. Wie Verschwörungstheorien funktionieren. Scherz, Frankfurt 2006, ISBN 3-502-15047-8

Wikisource Beurkundete Geschichte des Illuminaten-Ordens vom Franz Xaver vo Zwack im dütschsprochige Wikisource

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