Gotthold Ephraim Lessing

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Dr Gotthold Ephraim Lessing, Gmäld vo dr Anna Rosina de Gasc (Lisiewska), 1767/1768, Gleimhaus Halberstadt
Im Lessing si Underschrift

Dr Gotthold Ephraim Lessing (* 22. Januar 1729 z Kamenz, Markgroofdum Oberlausitz; † 15. Februar 1781 z Braunschweig) isch e bedütende Dichter vo dr dütsche Ufkläärig gsi. Mit sine Drame und sine theoretische Schrifte, won er din vor allem Toleranz bredigt het, het dä Ufkläärer dr witere Entwicklig vom Theater dr Wääg zäigt und die dütschi Litratuur noochhaltig beiiflusst. Dr Lessing isch dr erst dütsch Dramatiker, wo s Wärk von em bis hüte ununterbroche in de Theater ufgfüert wird.

Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Lessing isch für Freihäit gstande: Freihäit für d Bürger vo dr Bevormundig dur en Aadel, Freihäit vom Glaube vo de Dogme vo de Chille und im Theater d Befreijig vom franzöösische Vorbild. Sini Theaterstück erschiine is hüte wie d Prototüpe für s bürgerlige dütsche Drama, wo sich spööter entwigglet het. Miss Sara Sampson gältet as s erste dütschsproochige bürgerlige Druurspiil, Minna von Barnhelm as Vorbild für e hufe klassischi dütschi Lustspiil, Nathan der Weise as s erste wältaaschaulige Ideädrama. Sini theoretische Schrifte Laokoon und Hamburgische Dramaturgie häi Maassstääb für d Diskussioon vo esthetische und litratuurtheoretische Grundsätz gsetzt. Dr Lessing isch bi sinere Suechi für e dütschsproochigs bürgerligs Theater stark under em intellektuelle Iifluss vom franzöösische Enzyklopedist und Filosoof Denis Diderot gstande.[1]

Gedicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

E Bischbil von ere Lessing-Wärkusgoob
  • Kleinigkeiten (Erstdruck 1751)
  • Lieder. [Usgoob 1771]
  • Oden. [Usgoob 1771]
  • Sinngedichte. [Usgoob 1771]

Fable[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Drame[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Emilia Galotti, Ditelblatt vo dr Erstusgoob vo 1772

Dramafragmänt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Esthetischi Schrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

E Brief vom Lessing an dr Ewald Christian von Kleist, 14. März 1758

Theologiikritischi und filosofischi Schrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Usgoobe:

  • Werke und Briefe. 12 Bände in 14 Teilbänden. Hrsg. v. Wilfried Barner. Berlin 2003. ISBN 978-3-618-61053-3
  • Die Ehre hat mich nie gesucht. Gedichte, Briefe, kritische Schriften, Stücke. Märkischer Dichtergarten. Hrsg. von Gerhard Wolf. Berlin 1985

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

aktuell
  • Cord-Friedrich Berghahn: „Töne in der Musik sind keine Zeichen“. Lessing und die Musik. Lessing-Akademie, Wolfenbüttel 2012, ISBN 978-3-942675-16-1.
  • Gerd Biegel, Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Angela Klein (Hrsg.): „Liebhaber der Theologie“. Gotthold Ephraim Lessing – Philosoph – Historiker der Religion. Braunschweiger Beiträge zur Kulturgeschichte. Band 3. Peter Lang, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-631-57875-9.
  • Stefanie Stockhorst: Einführung in das Werk Gotthold Ephraim Lessing. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-534-22984-0.
  • Wilhelm von Sternburg: Gotthold Ephraim Lessing (=Rowohlts Monographien 50711). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2010, ISBN 978-3-499-50711-3.
  • Monika Fick: Lessing-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. 3. Uflaag, Metzler, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-476-02248-6.
  • Hugh Barr Nisbet: Lessing. Aus d. Engl. von Karl S. Guthke, C.H.Beck, Münche 2008, ISBN 978-3-406-57710-9.
  • Jan Philipp Reemtsma: Lessing in Hamburg: 1766–1770, C.H.Beck, Münche, 2007, ISBN 978-3-406-55695-1 (in Usschnitt onläin).
  • Eva J. Engel, Claus Ritterhoff (Hrsg.): Neues zur Lessing-Forschung. 1998, ISBN 3-484-10770-7.
  • Hans-Josef Olszewsky: Lessing, Gotthold Ephraim. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 4, Herzberg 1992, ISBN 3-88309-038-7, Sp. 1545–1551.
  • Ingrid Strohschneider-Kohrs, M. Niemeyer: Vernunft als Weisheit. Studien zum späten Lessing. (=Hermaea N.F., Bd. 65). Niemeyer, Tübinge 1991, ISBN 3-484-15065-3.
  • Wilfried Barner, Gunter E. Grimm, Helmut Kiesel, Martin Kramer: Lessing. Epoche – Werk – Wirkung. 5. Uflaag, C.H.Beck, Münche 1987, ISBN 3-406-32065-1. 6. Uflaag, C.H.Beck, Münche 1998, ISBN 3-406-43221-2.
  • Gisbert Ter-Nedden: Lessings Trauerspiele. (= Germanistische Abhandlungen 57). Der Ursprung des modernen Dramas aus dem Geist der Kritik. Metzler Verlag, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00583-6.
  • Wilfried Barner: Lessing, Gotthold Ephraim. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 14, Duncker & Humblot, Berlin 1985, ISBN 3-428-00195-8, S. 339–346.
  • Dieter Hildebrandt: Lessing. Biographie einer Emanzipation. Münche 1982, ISBN 3-423-34049-5.
  • Rolf Hagen: Gotthold Ephraim Lessing in Braunschweig. In: Gerd Spies (Hrsg.): Festschrift zur Ausstellung: Brunswiek 1031, Braunschweig 1981. Die Stadt Heinrich des Löwen von den Anfängen bis zu Gegenwart. Waisenhaus-Druckerei, Braunschweig 1981, S. 636.
  • Hugh Barr Nisbet: Gotthold Ephraim Lessing. His life, works, and thought. Oxford Univ. Press, Oxford 2013, ISBN 978-0-19-967947-8 (Englische Übersetzung von Lessing. Eine Biographie. Münche 2008).
  • Volker Nölle: Subjektivität und Wirklichkeit in Lessings dramatischem und theologischem Werk. Berlin 1977.
  • Jürgen Schröder (Germanist)|Jürgen Schröder: Gotthold Ephraim Lessing. Sprache und Drama. Wilhelm Fink, Münche 1972.
  • Paul Rilla: Lessing und sein Zeitalter (=Beck'sche schwarze Reihe 150). 2., unveränderte Uflaag, C.H.Beck, Münche 1968, ISBN 3-406-04950-8.
  • Heiko Postma: »Unter Büchern vergraben« Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781). Vom freien Schriftsteller zum Bibliothekar in Wolfenbüttel. JMB, Hannover 2015, ISBN 978-3-944342-65-8.
historisch
  • Friedrich Schlegel: Über Lessing. 1797. In: Friedrich Schlegel|Friedrich von Schlegel, Andreas Huyssen, [Hrsg.] „Athenäums“-Fragmente und andere Schriften (=Reclams Universal-Bibliothek. 9880). Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-15-009880-6, S. 46–75.
  • Franz Mehring: Die Lessing Legende. Dietz, Stuttgart, 1893 (Internationale Bibliothek 17).
  • Carl Christian Redlich: Lessing, Gotthold Ephraim. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 19, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 756–802.
  • Ludwig Eckardt: Lessing und das erste deutsche Nationaltheater in Hamburg. Boyes & Geisler, Hamburg, 1864, (online).
  • Theodor Wilhelm Danzel, Gottschalk E. Guhrauer: Gotthold Ephraim Lessing: sein Leben und seine Werke, 2,1 Gotthold Ephraim Lessing's Leben und Werke in der Periode vollendeter Reife ; Erste Abtheilung, Dyk, Leipzig, 1853, (online, Bayerische Staatsbibliothek).
  • Theodor Wilhelm Danzel, Gottschalk E. Guhrauer: Gotthold Ephraim Lessing: sein Leben und seine Werke. Dyk, Leipzig, 1850, (online, Bayerische Staatsbibliothek).

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Gotthold Ephraim Lessing – Album mit Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Th. C. Van Stockum: Lessing und Diderot. Neophilologus 1955, Volume 39, Issue 1, S. 191–202
  2. Erich Schmidt: Lessings Faust. Goethe-Jahrbuch, Band 2 (1881), S. 65–86: Digitalisat
Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Gotthold_Ephraim_Lessing“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.