Ghäimi Staatsbolizei

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Koordinate: 52° 30′ 25,9″ N, 13° 22′ 57″ O

S Ghäime Staatsbolizeihauptamt; Brinz-Albrächt-Strooss 8 z Berlin (1933)

Die Ghäimi Staatsbolizei, churz Gestapo (bis 1936 au Gestapa für Ghäims Staatsbolizeiamt[1]), isch die bolitischi Bolizei vom dütsche NS-Reschiim vo 1933 bis 1945 gsi. Iiri Machtbefuegniss bi dr Bekämpfig vo politische Gegner si wit und unkontrolliert gsi. Noch dr nazionalsozialistische Ideologii häi au Juude, Roma, „Asoziali“ und Homosexuelli drzue ghöört. D Gestapo isch berüchdigt gsi für iiri brutale Foltermethode und isch äini vo de Hauptverantwortlige für e Holocaust und Porajmos gsi. In de Nürmbärger Brozäss het mä sä dorum zun ere verbrächerische Organisazioon erkläärt.

D Gestapo isch churz noch dr Machtergrifig vo dr NSDAP 1933 us dr Pröissische Ghäimbolizei und us de entsprächende Beriich vo dr Bolizei vo de Länder vo dr Weimarer Republik entstande. 1939 isch d Gestapo in s Riichssicherhäitshauptsamt (RSHA) (Amt IV) iigliideret worde.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Heinz Boberach: Berichte des SD und der Gestapo über Kirchen und Kirchenvolk in Deutschland 1934–1944. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1971, OCLC 923074953 (1021 S.).
  • Hans Buchheim: Die SS – das Herrschaftssystem. Befehl u. Gehorsam / Hans Buchheim. In: Anatomie des SS-Staates. Band 1. dtv Verlagsgesellschaft, München 1967, DNB 454575629 (323 S., dtv 462).
  • Hellmut Butterweck: Nationalsozialisten vor dem Volksgericht Wien. Österreichs Ringen um Gerechtigkeit 1945–1955 in der zeitgenössischen öffentlichen Wahrnehmung. 2. Auflage. Studien Verlag, Wien 2016, ISBN 978-3-7065-5480-0 (800 S.).
  • Carsten Dams, Michael Stolle: Die Gestapo. Herrschaft und Terror im Dritten Reich. 2. Auflage. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-57355-2 (249 S.).
  • Jacques Delarue: Geschichte der Gestapo. Droste/Athenäum, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-7610-7228-7.
  • Rudolf Diels: Lucifer ante portas: … es spricht der erste Chef der Gestapo … Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1950, OCLC 26394696 (326 S.).
  • Robert Gellately: Die Gestapo und die deutsche Gesellschaft. Die Durchsetzung der Rassenpolitik 1933–1945. Schöningh, Paderborn 1993, ISBN 3-506-77487-5 (323 S.).
  • Robert Gellately: Hingeschaut und weggesehen. Hitler und sein Volk. 2. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2002, ISBN 3-421-05582-3 (480 S., auch Lizenzausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2003).
  • Christoph Graf: Politische Polizei zwischen Demokratie und Diktatur. Copress, Berlin 1988, ISBN 978-3-7678-0585-9 (457 S.).
  • Siegfried Grundmann: Die V-Leute des Gestapo-Kommissars Sattler. Hentrich & Hentrich Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-941450-25-7 (344 S.).[2]
  • Hans-Christian Harten: Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2018, ISBN 978-3-506-78836-8 (663 S.).
  • Bernd Hey: Zur Geschichte der westfälischen Staatspolizeistellen und der Gestapo. In: Westfälische Forschungen. Band 37, 1987 (58–90 S.).
  • Bastian Fleermann, Hildegard Jakobs, Frank Sparing: Die Geheime Staatspolizei in Düsseldorf 1933–1945. Geschichte einer nationalsozialistischen Sonderbehörde im Westen Deutschlands. In: Kleine Schriftenreihe der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf. Droste, Düsseldorf 2012, ISBN 978-3-7700-1486-6.
  • Eric A. Johnson: Nazi Terror. The Gestapo, Jews and Ordinary Germans. John Murray, London 2002, OCLC 59377848 (englisch).
  • Gabriele Lotfi: KZ der Gestapo. Arbeitserziehungslager im Dritten Reich. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-15134-1.
  • Thomas Mang: ‚Gestapo-Leitstelle Wien – Mein Name ist Huber‘. Wer trug die lokale Verantwortung für den Mord an den Juden Wiens? Wien 2003, ISBN 3-8258-7259-9, S. 131.
  • Wilhelm Mensing: Gestapo V-Leute kommunistischer Herkunft – auch ein Strukturproblem der KPD? In: Mitteilungsblatt des Instituts für soziale Bewegungen. Band 34, 2005, ISBN 3-89861-486-7, ISSN 0173-2471.
  • Gerhard Paul, Klaus-Michael Mallmann (Hrsg.): Die Gestapo. Mythos und Realität. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1995, ISBN 3-534-12572-X.
  • Jan Ruckenbiel: Soziale Kontrolle im NS-Regime. Protest, Denunziation u. Verfolgung; zur Praxis alltäglicher Unterdrückung im Wechselspiel von Bevölkerung u. Gestapo. Universität Siegen, 2001, abgruefen am 26. Mai 2018 (Diss.).
  • Hans Schafranek: V-Leute und „Verräter“. Die Unterwanderung kommunistischer Widerstandsgruppen durch Konfidenten der Wiener Gestapo. In: Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Band 3, 2000, ISSN 0046-8428, OCLC 204923147, S. 300–349.
  • Hans Schafranek: Widerstand und Verrat. Gestapospitzel im antifaschistischen Untergrund. Czernin Verlag, Wien 2017, ISBN 978-3-7076-0622-5 (504 S., bezogen auf Wien und die sog. Ostmark).
  • Herbert Schultheis, Isaac E. Wahler: Bilder und Akten der Gestapo Würzburg über die Judendeportationen 1941–1943. In: Bad Neustädter Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde Frankens. Rötter (Rhön- und Saalepost), Bad Neustadt a. d. Saale 1988, ISBN 3-9800482-7-6 (208 S.).
  • Gerd Steinwascher: „Gestapo Osnabrück meldet…“ Polizei- und Regierungsberichte aus dem Regierungsbezirk Osnabrück aus den Jahren 1933 bis 1936. In: Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen. Band XXXVI. Selbstverlag d. Vereins f. Geschichte u. Landeskunde, Osnabrück 1995, ISBN 978-3-9803412-3-3.
  • Michael Stolle: Die Geheime Staatspolizei in Baden. Personal, Organisation, Wirkung und Nachwirken einer regionalen Verfolgungsbehörde im Dritten Reich. UVK Medien-Verlags-Gesellschaft, Konstanz 2001, ISBN 3-89669-820-6 (412 S., Diss.).
  • Jan Valtin: Tagebuch der Hölle. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1957, OCLC 954989022 (598 S., amerikanisches Englisch: Out of the Night. USA 1941. Übersetzt von Werner Krauss, Lizenzausgabe in Komet MA-Service und Verlagsgesellschaft mbH, Frechen).
  • Herbert Wagner: Die Gestapo war nicht allein… Politische Sozialkontrolle und Staatsterror im deutsch-niederländischen Grenzgebiet 1929–1945. In: Anpassung, Selbstbehauptung, Widerstand. Nr. 22. Lit Verlag, Münster 2004, ISBN 3-8258-7448-6 (über die Grafschaft Bentheim).
  • Franz Weisz: Die geheime Staatspolizei Staatspolizeileitstelle Wien. Wien 1992.
  • Walter Otto Weyrauch: Gestapo V-Leute. Tatsachen und Theorie des Geheimdienstes. Untersuchungen zur Geheimen Staatspolizei während der nationalsozialistischen Herrschaft. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-596-11255-9 (160 S.).
  • Friedrich Wilhelm: Die Polizei im NS-Staat. Die Geschichte ihrer Organisation im Überblick. Sammlung Schöningh zur Geschichte und Gegenwart. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1997, ISBN 3-506-77503-0 (288 S.).

Dokumentazioone[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Holger Hillesheim, Wolfgang Schoen: Die Gestapo. Dokumentazioon in drei Däil vo dr ARD/SWR (1. Hitlers schärfste Waffe. 2. Terror ohne Grenzen. 3. Henker an der Heimatfront. Ersti Sändig: 18. April 2005).

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Gestapo – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Der Spiegel Geschichte 3/2017, ISSN 1868-7318, S. 63.
  2. Ulrich Eumann: Rezension zu: Grundmann, Siegfried: Die V-Leute des Gestapo-Kommissars Sattler. Berlin 2010. In: H-Soz-u-Kult. 29. Juni 2010, abgruefen am 26. Mai 2018.