Fritz Leonhardt

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D Schwedabruck en Wiin, em Hendergrond dui hell beleichdada Urania
Dialäkt: Schwäbisch

Dr Fritz Leonhardt (* 11. Juli 1909 z Stuegert, wo-nr am 30. Dezember 1999 au gschdorba ischt) ischt a bedeidender deitscher Bauinschineer, Archidekt ond Hochschuellehrer gwäa.

Aus seim Leaba[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Fritz Leonhardt kommt am 11. Juli 1909 z Stuegert uff d Welt. En dera Stadt wechst’r au auf ond gôht en d Schuel. Em Alder vo 18 Jôhr macht’r am Dillmann-Gymnasium s Abidur. Dô drnôch durchlauft’r a Studium em Bauinschineerwesa, zerscht an dr Technischa Hochschuel Stuegert ond hendrher an dr Purdue-Universideet z West Lafayette em US-amerikanischa Staat Indiana. 1934 kriagt’r sei erschda Stell als Brickabauinschineer bei dr Reichs-Audobôô-Gsellschaft. Deet schafft’r eng zamma mit-em renommirda Paul Bonatz. Fenf Jôhr schbäder macht sich dr Leonhardt selbschdendich ond grendet a Inschineersbiro. 1953 wuud des Ondernehma erweidret mit zwoi Gsellschafder ond kriagt da Nama Leonhardt, Andrä & Partner[1]. 1957 schließlich wuud em Leonhardt vo dr Technischa Hochschuel Stuegert a Professur em Fach Massivbau ôôbodda, wo-nr gern ôônemmt. 1967 gar wuud’r vo sellra Hochschuel, wo sich enzwischa Universideet nennt, zom Rekdor ernannt.

Was da Leonhardt weltweit bekanntmacht, send zonägschd amôl 1955 d Schwedabruck ibr da Wiiner Donaukanal ond em Jôhr druff dr Stuegerter Fernsehdurm, dr erschde vo dr Welt en Stahlbedoo mit-ma Restaurant ond-ra Bsuecher-Pladdform, wo weltweit an reglreachda Boom fir da Bau vo weidre Fernsehdirm ausleest, emmer heher ond mit Platz fir noh meh Leit.

Am 30. Dezember 1999 schließt dr Fritz Leonhardt en seira Hoimentstadt d Auga fir emmer. 90 Jôhr alt ischt’r wôrra. Sei ledschda Ruah fendet’r uff em Waldfriidhof em Stuegerter Stadtdoil Degerloch.

Ehronga[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Em Lauf vo seim Leaba isch dr Fritz Leonhard mit-ma Haufa Preis auszoichnet wôrra, zom Beischbiil mit-em Graußa Bundesvordinschtkreiz, mit-em Award of Merit in Structural Engineering vo dr Indernazionala Voreinigung fir Hochbau ond Brickabau (IVBH). Glei sechs Universideda hend em Leonhard d Ehradokdor-Wirda vorliha. Em Jôhr 1982 isch der guade Môô Ehramitgliid vo dr Heidelberger Akademie der Wissenschaften wôrra. Oi Jôhr vôr seim Ableaba hôt a Realschuel em Stuegerter Stadtdoil Degerloch em Leonhardt sein Nama kriagt.[2]

A Auswahl vo de Bauwerk, wo-nr gschaffa hôt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Stuegerter Fernsehdurm, wahrscheinlich s bekanndeschde Bauwerk vom Fritz Leonhardt
  • 1934 bis 1938: Vorschiidene Bruck ibr d Reichsaudobôô
  • 1938 bis 1941: D Bruck ibr da Rhei bei Köln-Rodenkirchen, zamma mit-em Paul Bonatz. Dui isch dômôls de greescht Hengebruck vo ganz Eiropa gwäa!
  • 1948: Nomôl a Bruck ibr da Rhei, desmôl vo dr Kelner Innastadt zom Stadtdoil Deitz (Deitzer Brücke), de erscht Stahlkaschdaträger-Bruck vo dr Welt, zamma mit-em Gerd Lohmer
  • 1950: D Neckerkanalbruck en Heilbronn
  • 1951: Ond wiider a Rhei-Bruck, desmôl zwischa de Kelner Stadtdoil Mihlheim ond Riehl (Mühlheimer Brücke)
  • 1955: D Schwedabruck z Wiin
  • 1953 bis 1956: Dr Stuegerter Fernsehdurm, ondrschditzt vom Erwin Heinle
  • 1961: Da Ferdinand-Leitner-Steg z Stuegert ibr de neinschburig Schillerstrôß
  • 1966 bis 1968: Da Heinrich-Hertz-Durm z Hamburg, zamma mit-em Fritz Trautwein ond em Rafael Behn
  • 1972: S Zeltdach vom Minchner Olympia-Stadioo
  • 1978: D Cable Bridge z Pasco-Kennewick em US-Bundesstatt Washington
  • 1992: D Galata-Bruck z Istanbul en dr Tirkei

D Schrifda, wo-nr vorfasst hôt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Spannbeton für die Praxis. Verlag Ernst, Berlin 1973, ISBN 3-433-00541-9.
  • Ingenieurbau – Bauingenieure gestalten die Umwelt. Carl Habel Verlag, Darmstadt 1974.
  • Brücken/Bridges. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1982, ISBN 3-421-02590-8.
  • Baumeister in einer umwälzenden Zeit (Memoiren), Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1984, ISBN 3-421-02815-X.

Litradur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Joachim Kleinmanns ond Christiane Weber (Hrsg.): Fritz Leonhardt 1909–1999. Die Kunst des Konstruierens/The art of engineering, Edition Axel Menges, Fellbach 2009, ISBN 978-3-936681-28-4 (Deitsch/Englisch).

Fritz-Leonhardt-Preis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Nôch-em Fritz Leonhardt ischt a eiropäisch bedeitsamer Preis benannt wôrra, wo älle drei Jôhr vo dr Inschineerskammer Bada-Wirdaberg an soddiche Leit vorliha wuud, wo sich fir a bsondra Leischdong uff-em Gebiet vo dr Bauinschineerskunscht hervordoa hend.[3]

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Fritz Leonhardt – Sammlig vo Multimediadateie

Oinzlne Nôchweis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. http://www.lap-consult.com/
  2. http://www.frlers.s.schule-bw.de/
  3. http://www.ingbw.de/voranbringen/ingenieurpreise/fritz-leonhardt-preis.html
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