Feminismus

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
D Olympe de Gouges het 1791 dr Erkläärig vo de Mensche- und Bürgerrächt, wo sich nume uf d Manne bezoge het, d Erkläärig vo de Frauerächt gegenübergstellt
D Gliichhäit vo de Gschlächter uf dr Wält im Joor 2008: je dünkler e Gebiet umso weniger Gliichhäit git s dört. Für graui Gebiet git s käni Daate.

Feminismus (abgläitet vo französisch féminisme) bezäichnet en akademischi wie au e politischi Beweegig, wo für d Gliichberächtigung, Menschewürde, d Sälbstbestimmig vo Fraue und für s Ändi vo alle Forme vo Sexismus stoot.[1] Er sträbt e einen grundlegendi Veränderig vo dr soziale und sümbolische Ornig und vo de Verheltniss zwüsche de Gschlächter aa.[2]

Dr Feminismus isch mit de Emanzipazionsbesträäbige vo Fraue im Zug vo dr Ufkläärig in Öiropa entstande wie au im Zämmehang vo de allgemäine Bürgerrächts- und Freihäitsbewegige uf dr ganze Wält und het d Aasprüch vo dr Gliichhäit vo alle Mensche mit de Alldaagserfaarige vo Fraue kontrastiert. Er het verlangt, ass mä d Gliichhäit vo Fraue und Manne nit nume wurd verkünde, sondern ass mä sä au rächtlig und politisch wurd duuresetze.[3] D Feministinne und Feministe setze sich mit de filosofische Begründige für en ungliichi Behandlig usenander und häi verschidnigi feministischi Theorie und Dänkaasätz as kritischi Kultur- und Gsellschaftsanalüüse entwigglet. En äihäitlige Feminismus, wo uf dr ganze Wält die gliiche Ziil wurd verfolge, gältet hützudags nit als ersträäbenswärt, wil Fraue us underschiidlige Kulture und gsellschaftlige Verheltniss stamme und die chönne si sterker brääge as s Gschlächt.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Gudrun-Axeli Knapp: Im Widerstreit. Feministische Theorie in Bewegung (Geschlecht und Gesellschaft), VS Verlag für Sozialwissenschaften 2012, ISBN 978-3-531-18267-4.
  • Regina Becker-Schmidt, Gudrun-Axeli Knapp: Feministische Theorien zur Einführung. 5. Ufl., Junius Verlag, 2011, ISBN 978-3-88506-648-4.
  • Ute Gerhard: Frauenbewegung und Feminismus. Eine Geschichte seit 1789. C.H. Beck Verlag, Münche 2009, ISBN 978-3-406-56263-1.
  • Ilse Lenz: Die Neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied. Ausgewählte Quellen. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009.
  • Bettina Schmitz: Der dritte Feminismus. Denkwege jenseits der Geschlechtergrenzen, ein-FACH-verlag, Aachen 2007, ISBN 978-3-928089-45-6.
  • Margret Karsch: Feminismus für Eilige. Aufbau Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-7466-2067-8.
  • Barbara Holland-Cunz: Die alte neue Frauenfrage, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-518-12335-1.
  • Sabine Hark: Dis/Kontinuitäten: Feministische Theorie. Leske + Budrich Verlag, 2001, ISBN 3-8100-2897-5.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Feminismus – Album mit Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Sally Haslanger, Nancy Tuana, Peg O’Connor: Topics in Feminism, The Stanford Encyclopedia of Philosophy (Winter 2012 Edition), Zalta Edward N. (ed.)
  2. Ute Gerhard Frauenbewegung und Feminismus. Eine Geschichte seit 789. Beck-Verlag, Münche 2009, S. 6f.
  3. Vergl. Barbara Holland-Cunz: Das Gleichheitsversprechen. Eine politische Ideengeschichte des modernen Feminismus. In: Dies.: Die alte neue Frauenfrage. Edition Suhrkamp 1. Ufl. 2003, ISBN 3-518-12335-1, S. 17f.