Emil Mundhaas

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Dr Emil J. Mundhaas (* 24. Mai 1935 z Konschtanz; † 21. Merz 2017) isch e dytsche Ingenieur un Haimetautor gsii.

Lääbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Mundhaas isch us ere alte Fischer- un Schiffmannsfamilie im Konschtanzer Stadtdail Staad chuu un isch auf do ufgwagse. No dr Schuel het er Färnmäldetmechaniker gleert un derno z Iberlinge, z Säckige un z Waldshuet gschafft. Är het e Qualifikation zum Färnmäldetächniker (1960 z Fryburg) un an dr TU z Darmstadt dr Ingenieur Nochrichtetächnik (1972) gmacht. Är het dr Vorberaitigsdienscht mit Exame 1974 gmacht un isch bim Färnmäldeamt Konschtanz in ghobene Färnmäldetächnische Dienscht as Projäktverantwortlige fir Funktächnology yydrätte. Speter isch er bi dr Konschtanzer Niderlossig vu dr Telekom Ressortlaiter mit Etatverantwortig gsii. Anne 1996 isch er no 46 Arbetsjohr in Ruestand gange.

Dr Mundhaas het si scho frie fir Gschicht inträssiert. In sym Ruestand het er si mit Familiegschicht un dr Regionalgschicht bscheftigt un hte doderzue verschideni Artikel in Zytschrifte un au Biecher publiziert. Är het Familiechronike vu Allmannsdorfer Burgerfamilie verfasst un si im Aigeverlag uusegee uh au ne Chronik vu Allmannsdorf het er gschribe, wun er aber nimi het chenne publiziere. Fir s Manuskript vum 2. Band (Schifffahrt und Fischerei im alten Staad) het er 2008 bim Landesbryys fir Haimetforschig e Anerkännigsurkund iberchuu.

In dr Stadt Konschtanz het er no bis ins hoch Alter Fierige zue dr Gschicht gmacht un au im Seemuseum z Chrüüzlinge het er Fierige gmacht.

Dr Mundhaas het si au fir dr seealemannisch Dialäkt engaschiert. Är isch Mitglid vu dr Muettersproch-Gsellschaft gsii un het anne 1978 d Regionalgruppe „Seealemanne“ grindet un isch au bis 1995 Vorsitzer vun ere gsii. Bim Mundartwettbewärb „Mir sueche die Beschde“ vu dr Badische Zytig, em SWR un dr Muettersproch-Gsellschaft het dr Mundhaas fir s Gedicht „See-Morge“ 2005 dr 2. Bryys in dr Sparte Lyrik gwunne.

Im Februar 2017 isch er mit dr Ehrenoodle vum „Arbeitskreis Alemannische Heimat“ uuszaichnet wore.

Är isch ghyrote gsii mit dr Helga Mundhaas un het mit ere z Allmannsdorf gläbt. Am 21. Merz 2017 het er d Auge fir immer zuegmacht.

Uusglääseni Schrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Vom „Hörnlibühl“ über den „Kilchenbuck“ zur „Allmannshöhe“: Ein Gang auf der Zeitachse durch das alte Allmannsdorf. In: Delphin-Kreis (Hrsg.): Das DelphinBuch, (Konstanzer Beiträge zu Geschichte und Gegenwart, Neue Folge, Band 9), Konstanz 2008, ISBN 978-3-939142-34-8, S. 25–50.
  • Hoch- und Niedergerichtsbarkeit des Deutschen Ordens in der Landschaft Mainau. In: Hegau. Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebiets zwischen Rhein, Donau und Bodensee. Jahrbuch 70 2013, ISBN 978-3-933356-69-7, S. 233–254.
  • Die Friedhöfe in der ehemaligen Gemeinde Allmannsdorf. In: Delphin-Kreis (Hrsg.): Das DelphinBuch. Band 11, Labhard Medien GmbH, Konstanz 2013, ISBN 978-3-939142-93-5, S. 229–260.
  • „Heirat“ nach jahrelangen Verhandlungen. Allmannsdorf 100 Jahre vereinigt mit der Stadt Konstanz. In: Stadt Konstanz (Hrsg.): Konstanzer Almanach 2015. Verlag Friedrich Stadler, Konstanz. ISBN 978-3-7977-0585-3, S. 47–49.
  • Vom Jagdrevier der Deutschordenskomture zum Bürgerpark der Konstanzer. Aus der Geschichte des Eichhornwaldes. In: Delphin-Kreis (Hrsg.): Das DelphinBuch. Band 12, Labhard Medien GmbH, Konstanz 2016, S. 111-120
  • zäme mit em Alexander Gebauer un em Siegfried Musterle: Konstanz-Allmannsdorf: St. Georg. Broschüre. Schnell & Steiner 2016. ISBN 3795470463, 36. S.
nit publiziert
  • Schifffahrt und Fischerei im alten Staad. Chronik der Gemeinde Allmannsdorf, Band II. Manuskript, Frühsommer 2008, Haus der Geschichte Baden-Württemberg.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]