Diskussion:Niederdeutsche Sprache

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Platt isch sit 1999 anerkannti Regionalsproch in Ditschland un es isch in dr Bundesländer Schlewsig-Holstei un Nidersaxe au fier dr amtlich Gebruch zueglo. Im Gegesatz zue Frankrich het Ditschland nämlig die europäisch Charta zum Schutz vu Regional- und Minderheitesproche ratifiziert. --W-j-s 18:45, 14. Jul. 2008 (CEST)

E intressanti Information. Aber wurum isch Alemannisch ke anerkännti Regionalsproch z Ditschland? --Albärt 22:43, 15. Jul. 2008 (CEST)
Gueti Frog. S'git jo noch meh so Fäll, bsunders am Niderrhi. In dr Schwiz isch gsw-CH aber au kei offizielli Landessproch un vu Frankrich wird im gsw-FR jo sälle Status verwehrt. Wenn aber gsw-FR e Regionalsproch isch, no müesst jo gsw-De au eini si. Aber gsw-DE wird jo grad platt gmacht. Dass dr Dialekt immer stärcher in ere im Zitablauf stetig schwächer vum Dialekt beeiflusste Umgangssproch wiicht, wird dodurch kaschiert, dass mer sälli regional Umgangssproch zum Dialekt erklärt. In zwei Generatione isch sälli aber numme noch e blosse Akzent in dr Ussproch vum Standard. --W-j-s 23:44, 15. Jul. 2008 (CEST)
Aber Plattdytsch schynt jo au under em Yfluss vom Hochdytsche z verschwinde und re Umgangssproch Platz z mache. Stoht zumindest in de Dytsche Wikipedia éso. --Strommops 00:03, 16. Jul. 2008 (CEST)
Säll mein i nit demit. Sälli Ungngssproch wird nämlig nit als Plattditsch bezeichnet, während mer aber bi üs sehr wohl üsri Umgangssproch as dr gläbt Dialekt asiht un sogar vu ere Renaissance schribt, was es jo emol nit isch. --W-j-s 00:16, 16. Jul. 2008 (CEST)

Änd-é im Alemannische?[Quälltäxt bearbeite]

In däm un andere Artikel vu Dir, Strammops, simmer diä Änd-é ufgfalle also neutrali e (nit ä un nit Schwa). Soviil ich weiß, gits des niäne im Weschtalemannische, üsser in verwässeretem Dialäkt. D Regel isch: Do wu im Hochditsche e é isch, isch im Alemannische nyt oder ebis anders. Statt däm é stoht gar nyt oder i oder ebis anders. S isch vu Gegend zu Gegend verschiide. Im Bernditsche heißts bi Neutra z.B. ds guete Chind - des isch aber ke é, nai, e Schwa.

In dinem Text stoht (diä weschtalemannische Variante sin hinter >):

de zweité germanisché Lútwandel > de zweiti germanischi Lutwandel/de zweit germanisch Lutwandel
De jüngsté gmeinsame Vorläufer > wiä obe
S Plattdytsché > S Plattdytschi/S Plattditsch
Die ältéste Tekschté > Teckscht
s Mittelnyderdytsché > s ...dytschi/...ditsch
s Plattdytsch (!) > richtig!
d Dialekté > d Dialekt
de wichtígsté Leabensmittelpunkt > de wichtigschti/wichtigscht
In de meiste Deilé > Deil
s hessisché Gebiet > s hessischi/hessisch
in de Gebieté > Gebiet
De großé Underschyd > großi/groß

Noch e baar Biispiil vu mir: d Stei (oder d Steiner), s Heft - d Heft/d Hefter, s Fescht - d Fescht/d Feschter, s Brot - d Brot usw.

Iberleg dr diä Sach emol. Acht emol im Thurgau druf un lueg emol, wiä erfahrini Lerracher schriibe (z.B. dr Markus Manfred Jung). --Albärt 22:06, 16. Jul. 2008 (CEST)

Ich ha dr uff mínre Diskussionssíte gantwortet, lüeg dört. --

Strommops 00:32, 17. Jul. 2008 (CEST)


Moin moin leiwe Lüe, ich kann leider kein Allemannisch sprechen, würde aber trotzdem gerne an dieser Diskussion teilhaben. Plattdeutsch wird heute von der Mehrheit der Bevölkerung und der Sprachwissenschaftler als völlig eigenständige Sprache angesehen. Bei Allemannisch gibt es auch viele Institutionen, wie zum Beispiel die Uenesco, die Allemannisch als eigene Sprache ansehen. Einige allemannische Dialekte wie Badisch und Elsässisch wurden von der EU-Sprachencharter auch als Regionalsprache vorgeschlagen, aber letztendlich entscheidet immer der Staat, was eine offizielle Sprache ist und was ein Dialekt, und Deutschland hat sich gegen die Aufnahme von Badisch entschieden, warum auch immer. Eventuell hat Allemannisch nicht so viel Literatur hervorgebracht wie Plattdeutsch oder die Mehrheit der Bevölkerung sieht Allemannisch nicht als eigenständige Sprache an. Die Meinung der Bevölkerung ist nemmlich entscheident für die politische Anerkennung einer Sprache und eine Mundart muss auch eine gewisse Menge an Literatur hervorgebracht haben, um sich Regionalsprache nennen zu dürfen. Man kann nur hoffen, dass sich die Meinung der Bundesregierung bezüglich der allemannischen Sprache in den nächsten Jahren ändert.

Altsächsisch[Quälltäxt bearbeite]

Was isch in däm Artikel gmaind mid "S jüngere Altsächsische, d Sproch vo de Sachse, isch kei direkte Vorläufer."??? Altsächsisch hed mid em Sächsische, also däm mideldydsche Dialäkt, wù mer hid im Bundesland Sachse schwäzd, nyd z due. Altsächsisch isch in dr Schbroochwiseschafd d Bezachnig fir s "Altniederdeutsche", also d Schbrooch, wù z. B. im "Heliand" iberliifered isch, vù doohär isch s Altsächsisch ebe graad dr Vorlaifer vùm Niiderdydsch. --Holder 19:10, 04. Okt. 2008 (CEST)

Ich haa s graad ùf dr plattdütsche wikipedia glääse, doodermid isch schyyns gmaind, as nid ali niiderdydsche Dialäkt diräkt ùf s Altsächisch zrùggeen, zem Dail hän sich ainzelni niiderdydschi Dialäkt parallel endwigled. Aber di maischde niiderdydsche Dialäkt geen ainewääg ùf s Altsächsisch zrùg. Bi soonere Uusaag miesd mer ùnderschdaide zwische dr verschiidene Dialäkt, mer miesd doo ùfzele, weli ùf s altsächsisch zrùggeen ùn weli nid. Mer siid, s gid no vyyl Aarbed. :)--Holder 19:15, 04. Okt. 2008 (CEST)

Um das nochmal zu erklären: Altsächsisch ist der Vorläufer des Plattdeutschen. Aber es gibt einige Dialekte, de lautliche Eigenschaften haben, die nur dann zu erklären sind, wenn sie schon zur Zeit des Altsächsischen (also um 800) vom überlieferten Altsächsischen verschieden waren. Man muss natürlich davon ausgehen, dass das in den Schriften überlieferte Altsächsische nur einen Ausschnitt aus der Gesamtmenge der damals gesprochenen sächsischen Varianten darstellt. --Slomox 05:59, 20. Okt. 2008 (CEST)