Diokletian

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E Büste vom Diokletian im Archeoloogische Museum Istanbul

Dr Diokletian (* zwüsche 236 und 245 z Dalmazie; † um 312 z Spalatum) isch vo 284 bis 305 römische Kaiser gsi. Mit sinere Droonbestiigig foot die Diokletiaanischi Eera aa. Bivoor er Chaiser woren isch, hett er Diokles (altgriechisch Διοκλῆς) ghaisse. As Chaiser hett er mit em volle Name Gaius Aurelius Valerius Diocletianus;[1] ghaisse.

Dr Diokletian het Reforme iigläitet, wo d Kriise vom 3. Joorhundert im Röömische Riich mit iire Soldaatekaiser beändet het. Die wichdigste Reforme si im Beriich vo dr Verwaltig duuregfüert worde, drunder en umfangriichi Reform vom Browinzialwääse. Dr Diokletian het s Herschaftsmodäll vo dr Tetrarchii iigfüert. Wäge deene Reforme isch d Bürokratisierig gwaggse, und das isch d Entwigglig wääred dr ganze rästlige Spootantike bliibe und isch sogar no sterker worde. S tetrarchische Süsteem isch aber scho bald noch im Diokletian sinere Abdankig zsämmebroche.

Mit dr Regierigszit vom Diokletian verbindet die althistorischi Forschig wäge sim umfassende Reformwärk, wo dr Konstantin fortgsetzt und volländet het, dradizionell en Iischnitt: D Epoche vom Prinzipat isch ume gsi und d Spootantike het aagfange.

Liddratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Timothy D. Barnes: The New Empire of Diocletian and Constantine. Harvard University Press, Cambridge/MA-London 1982, ISBN 0-674-61126-8.
  • Alan K. Bowman: Diocletian and the first tetrarchy, A. D. 284–305. In: Alan K. Bowman u. a. (Hrsg.): The Cambridge Ancient History 12. The Crisis of Empire, AD 193–337. Cambridge 2005, ISBN 0-521-30199-8, S. 67 ff.
  • Filippo Carlà-Uhink: Diocleziano. Il Mulino, Bologna 2019, ISBN 978-88-15-28311-5.
  • Nenad Cambi: The image of Diocletian between reality and transcendence. Artistic, iconographic and sociological aspects / Dioklecijanov lik između realnosti i transcendencije: artistički, ikonografski i sociološki aspekti. Split 2017, ISBN 978-953-163-452-6.
  • Alexander Demandt, Andreas Goltz, Heinrich Schlange-Schöningen (Hrsg.): Diokletian und die Tetrarchie. Aspekte einer Zeitenwende. Berlin u. a. 2004, ISBN 3-11-018230-0. (Ufsatzsammlig; vgl. fachwissenschaftliche Rezension bei H-Soz-u-Kult.) (google.books)
  • Alexander Demandt: Die Spätantike. 2. Uflaag. Beck, Münche 2007.
  • Frank Kolb: Diokletian und die Erste Tetrarchie. Improvisation oder Experiment in der Organisation monarchischer Herrschaft? Berlin/New York 1987.
  • Wolfgang Kuhoff: Diokletian und die Epoche der Tetrarchie. Das römische Reich zwischen Krisenbewältigung und Neuaufbau (284–313 n. Chr.) Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-631-36792-9.
  • Bill Leadbetter: Galerius and the will of Diocletian. Routledge, London/New York 2009.
  • Byron Nakamura: When did Diocletian die? New Evidence for an old Problem. In: Classical Philology. Band 98, 2003, S. 283–289.
  • William Seston: Dioclétien et la tétrarchie 1. Guerres et reformes (284-300). Boccard, Paris 1946.
  • Roger Rees: Diocletian and the Tetrarchy (= Debates and Documents in Ancient History. Band 15). Edinburgh 2004, ISBN 0-7486-1661-6.
  • Umberto Roberto: Diocleziano. Rom 2014.
  • Alfons Städele: Der Tod Diokletians und die Morde des Licinius. In: Markus Janka (Altphilologe)|Markus Janka (Hrsg.): Enkyklion Kēpion. Zu Poesie, Historie und Fachliteratur der Antike. K.G. Saur, München/Leipzig 2004, ISBN 978-3-598-73017-7, S. 223–244.
  • Stephen Williams: Diocletian and the Roman Recovery. Routledge, New York 1985.

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Zum inoffizielle Praenome Marcus vgl. L’Année épigraphique 1965, 315: Αύτοκράτορα Καίσαρα Μᾶρκον Αύρήλιον Γάϊον Ούαλέριον Διοκλητιανόν Εύσεβῆ Εύτυχῆ Σεβαστόν.