David Bowie

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dr David Bowie 2006

Dr David Bowie (* 8. Jänner 1947 z Brixton, London; † 10. Jänner 2016), burgerli David Robert Jones, isch e britische Musiker, Sänger, Produzänt, Schauspiiler un Moler gsii. Dr Bowie giltet as ain vu dr yflussrychschte Musiker vu dr jingere Musikgschicht. Är het iber 140 Millione Tondreger verchauft.[1]

Läben un Musik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr David Robert Jones isch anne 1947 as Suhn vum Haywood Stenton Jones un dr Margaret Mary Burns im Londoner Stadtdail Brixton uf d Wält chuu. Im Winter 1953 isch d Familie in dr Vorort Bromley zoge, wu dr Bowie derno ufgwachsen isch.

Anne 1972 isch em Bowie dr international Durbruch glunge mit em Kunzäptalbum The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars, wun er dr Ufstiig un dr Fall vum „Ziggy Stardust“ din verzellt, em Sinnbild vun eme sexuäll promiskuitive, vu Drogenexzäss gchännzaichnete Rockstar. Us däre Figur het er e Art Alter Ego gformt un isch in dr theatralische Show uf dr Tournee zum Album androgyn gschminkt, bunt aaglait un mit rot gfärbte Hoor ufdrätte. In eme Interview het er um des Zyt gsait, är sei schwul, was dertemol e Skandal gsii isch. In däre Phase isch er ain vu dr wichtigshcte Verdrätter vum Glam Rock gsii.

Noch eme Ufenthalt in dr USA isch er 1976 retuur chuu uf Europa, isch zerscht in d Schwyz, derno uf Frankrych un schließli uf Wescht-Berlin zoge. Dert het er aafangs zäme gwohnt mit em Edgar Froese vu Tangerine Dream im Berliner Bayerische Viertel, wun er e chalte Entuug vu herte Droge gmacht het. Vu 1976 bis 1978 het dr Bowie in ere Wohnig im Wescht-Berliner Stadtdail Schöneberg gwohnt. In däre Zyt het er zäme mit em Brian Eno di sognännt „Berliner Trilogy“ ufgnuu: d Albe Low, Heroes (1977) un Lodger (1979. Die drei Albe gälten as syni wichtige Wärch, mit dytligen Yyfliss dytsche Band wie Kraftwerk, Cluster, Can oder Neu!, aber au Yyfliss vum Steve Reich.

Typisch fir dr Bowie isch sy Stilwandel im Lauf vu dr Johrzent gsii. Het er si am Aafang no vor allem an dr Beatmusik un em Novelty-Song orientiert, isch in dr 1970er Johr d Eschtetik vu dr Transveschtiten un dr homosexuälle Avantgarde, bsundersch us dr New Yorker Subkultur, e groß Vorbild fir en gsii. Mit sym Umzug in di Verainigte Staate het er si ab 1973 me fir Soul-Musik inträssiert, vor allem fir dr Phillysound, was sich uf syne Albe Diamond Dogs (1974) un Young Americans (1975) zaigt. Syt 1974 het er si au stark fir dytschi elektronischi Musik inträssiert, vu Band wie Neu! oder Kraftwerk. In dr 1980er Johr het er si vor allem an dr aktuelle Popmusik orientiert, in dr 1990er Johr het er Yyfliss vum Drum and Bass ufgnuu.

Wärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Diskografy[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Solowärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • David Bowie (1967)
  • David Bowie (Space Oddity) (1969)
  • The Man Who Sold the World (1970)
  • Hunky Dory (1971)
  • The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars (1972)
  • Aladdin Sane (1973)
  • Pin Ups (1973)
  • Diamond Dogs (1974)
  • Young Americans (1975)
  • Station to Station (1976)
  • Low (1977)
  • Heroes (1977)
  • Lodger (1979)
  • Scary Monsters (and Super Creeps) (1980)
  • Let’s Dance (1983)
  • Tonight (1984)
  • Never Let Me Down (1987)
  • Black Tie White Noise (1993)
  • The Buddha of Suburbia (1993)
  • Outside (1995)
  • Earthling (1997)
  • Hours... (1999)
  • Heathen (2002)
  • Reality (2003)
  • The Next Day (2013)
  • Blackstar (2016)

Kooperatione[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Jahr Titel
1972 Mott the Hoople: All the Young Dudes (Columbia)
1972 Lou Reed: Transformer (RCA)
1977 Bing Crosby: Peace on Earth/Little Drummer Boy (Video + Song)
1978 Narrates Prokofiev’s Peter and the Wolf (RCA)
1981 Queen: Under Pressure (EMI)
1985 Mick Jagger: Dancing in the Street (Warner)
1988 Tina Turner: Tina Live in Europe (Capitol)
1990 Adrian Belew: Young Lions (Atlantic)
1994 Mick Ronson: Heaven and Hull (Epic)
1997 Pet Shop Boys: Hallo Space Boy (EMI)
1997 Nine Inch Nails: I'm afraid of Americans (Virgin Records)
1999 Placebo: Without You I’m Nothing (Virgin Records)
2003 Earl Slick: Zig Zag (Sanctuary)
2003 Bring Me the Disco King (Maynard James Keenan, TOOL)
2003 Lou Reed: The Raven
2005 Kashmir: No Balance Palace (Sony Music)
2006 TV on the Radio: Return to Cookie Mountain
2008 Scarlett Johansson: Anywhere I Lay My Head (Rhino Warner)
2013 Arcade Fire: Reflektor (Arcade Fire)

Filmografy (Uuswahl)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1973: Ziggy Stardust: The Motion Picture
  • 1976: Der Mann, der vom Himmel fiel (The Man Who Fell to Earth)
  • 1979: Schöner Gigolo, armer Gigolo
  • 1981: Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
  • 1983: Begierde (The Hunger)
  • 1983: Dotterbart (Yellowbeard)
  • 1983: Furyo – Merry Christmas, Mr. Lawrence (Merry Christmas Mr. Lawrence)
  • 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night)
  • 1986: Absolute Beginners – Junge Helden (Absolute Beginners)
  • 1986: Die Reise ins Labyrinth (Labyrinth)
  • 1988: Die letzte Versuchung Christi (The Last Temptation of Christ)
  • 1991: Houdini & Company – Der Geist des Magiers (The Linguini Incident)
  • 1992: Twin Peaks – Der Film (Twin Peaks – Fire Walk with Me)
  • 1996: Basquiat
  • 1999–2000: Begierde – The Hunger (The Hunger, Fernsehserie, 22 Folgen)
  • 1998: My West (Il mio West)
  • 1999: Everybody Loves Sunshine (B.U.S.T.E.D.)
  • 2000: Das Geheimnis des Mr. Rice (Mr. Rice’s Secret)
  • 2001: Zoolander
  • 2006: Extras (Färnsehserie, Folge 2x02 David Bowie)
  • 2006: Prestige – Meister der Magie (The Prestige)
  • 2008: Der Börsen-Crash (August)
  • 2009: Bandslam – Get Ready to Rock! (Bandslam)

Theaterrolle (Uuswahl)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1979: Broadway-Debüt im Stuck The Elephant Man

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Heinz Rudolf Kunze: Der Favorit oder: Die vielen Gesichter im leeren Spiegel – Biographie über David Bowie in Idole 8, Rock & Schock, Verlag Ullstein Verlag 1986, Hrsg. Siegfried Schmidt-Joos, ISBN 3-548-36529-9. Der gleichnamige Text wurde auch als Hörspielreihe im NDR-Radio gesendet – mit Heinz Rudolf Kunze als Sprecher.
  • Marc Spitz: Bowie: A Biography. Crown Archetype, New York 2009. ISBN 978-0-307-46239-8.
  • Peter Doggett: The Man Who Sold the World: David Bowie and the 1970s. The Bodley Head, London 2011. ISBN 978-1-84792-144-4.
  • Andreas Jacke: David Bowie – Station to Station. Borderline-Motive eines Popstars. Psychosozial-Verlag, Gießen 2011, ISBN 978-3-8379-2078-9.
  • Paul Trynka: Starman: David Bowie, the Definitive Biography. Sphere, London 2012. ISBN 978-0-7515-4293-6.
  • Wim Hendrikse: David Bowie. The Man Who Changed The World. Bright Pen, London 2013. ISBN 978-0-7552-1551-5.

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: David Bowie – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Jody Thompson: Sixty things about David Bowie. In: BBC News. 8. Januar 2007