Bernd Tauber

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Dialäkt: Schwäbisch

Dr Bernd Tauber (* 7. Mai 1950 z Gebbenga) ischt a deitscher Schauschbiler, wo sich hin ond wiidr au als Senger betädigt.

Aus seim Leaba[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Bernd Tauber kommt am 7. Mai 1950 z Gebbenga uff d Welt, wo-nr au uffwechst. Sei Vadder isch a behmischer Glasschleifer ond sei Mueder a Ibrsetzere. Vo 1970 bis 1972 lôôt’r sich an dr Staatlicha Hochschuel fir Musik ond darstellenda Kunscht en Stuegert zom Schauschbiiler ausbilda. Deet send seine Leischdonga so hervorragend, dass sei Zwischapriafong glei als Abschlusspriafong gilt. Dô drnôch hôt’r fir a kurza Zeit a Engagement am Hessischa Staatstheater z Kassel. Vo Januar bis Auguscht 1973 bildet’r sich weider am Teatr Laboratorium en Breslau, wo dr Jerzy Grotowski sei Lehrer ischt. Dô drnôch folget weitre Engagements ond Turneea en Deitschland, Eschtreich ond en dr Schweiz.

Emma broidra Publikom wuud dr Bernd Tauber 1976 bekannt durch sei Roll als Beckerlehrleng Werner Wild em Film Das Brot des Bäckers vom Erwin Keusch. 1980 schbiilt’r em Film Soweit das Auge reicht, wo-nr au a baar oigene Liadr dren sengt. An graußa Erfolg hôt’r em Jôhr 1981 mit seira Roll als Obersteiermann en Das Boot vom Wolfgang Petersen. A Millionapublikum wuud uff-en uffmerksam, wia-nr en de erschde 156 Folga vo dr ARD-Endlos-Serie Lindenstraße da Benno Zimmermann schbiilt, wo schliaßlich an AIDS stirbt. Au sonscht stôht’r noh bei an Haufa Fernseh-Produkziona vôr dr Kamera, zom Beischbiil en einige Folga vo de Seria Tatort, Die Kommissarin ond Polizeiruf 110.

Neaba seira Tädichkeit als Schauschbiiler wirkt dr Tauber au als Heerschbiil-Schbrecher mit ond vrfasst freche ond kridische Liader-Tekscht. Mit-em Konrad Haas, ama ehemaliga Mitglied vo dr Grubbe Steinwolke, tridd’r mit dr Bänd Die Hausmeister auf. Mit dr sella hôt dr Tauber au scho a baar CDs uffgnomma.

D Film, wo-nr dren mitgschbiilt hôt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1976: Notwehr (Regie: Hartmut Griesmayr)
  • 1976: Das Brot des Bäckers (Regie: Erwin Keusch)
  • 1977: Halbe–Halbe (Regie: Uwe Brandner)
  • 1978: Marija (Fernsehfilm, Regie: Horst Flick)
  • 1979: Theodor Chindler – Die Geschichte einer deutschen Familie
  • 1979: Fallstudien (Fernsehfilm, Regie: Hartmut Griesmayr)
  • 1979: St. Pauli-Landungsbrücken – Der Runner (Fernsehserie)
  • 1980: Auf Achse (Fernsehserie)
  • 1980: Soweit das Auge reicht (Regie: Erwin Keusch)
  • 1980: Bäume ausreißen (Fernsehfilm, Regie: Maria Neocleous-Deutschmann)
  • 1981: Das Boot (Regie: Wolfgang Petersen)
  • 1982: Qualverwandtschaften (Fernsehfilm, Regie: Ulrich Heising)
  • 1982: Tiritomba (Regie: Ulrich Heising)
  • 1983: Reifenwechsel (Fernsehfilm, Regie: Wolfgang Storch)
  • 1983: Kerbels Flucht (Fernsehfilm, Regie: Erwin Keusch)
  • 1984: Tatort – Haie vor Helgoland (Fernsehreihe)
  • 1985–1988: Lindenstraße (Fernsehserie, Regie: Hans W. Geißendörfer)
  • 1986: Der Fahnder – Theos letzte Chance (Fernsehserie)
  • 1986: Ohne Lizenz (Fernsehfilm)
  • 1987: Retouche (Regie: Dieter Funk)
  • 1989: Bumerang-Bumerang (Regie: Hans W. Geißendörfer)
  • 1990: Schwarze Schafe (Regie: Detlef Rönfeldt)
  • 1991: Amaurose (Regie: Dieter Funk)
  • 1992: Gudrun (Regie: Hans W. Geißendörfer)
  • 1993: Tatort – Bienzle und die schöne Lau
  • 1994–2006: Die Kommissarin (Fernsehserie)
  • 1996: Der Maulwurf (Regie: Hartmut Griesmayr)
  • 1996: Ein Fall für zwei – Tödlicher Abschied
  • 1996: Tresko – der Maulwurf
  • 1997: Der Fischerkrieg (Regie: Klaus Gietinger)
  • 1997: Tatort – Bienzle und der tiefe Sturz
  • 1997: Der Mörder meiner Mutter
  • 1997: Todesspiel (Regie: Heinrich Breloer)
  • 1998: Die Beischlafdiebin (Regie: Christian Petzold)
  • 1998: Sylvia – Eine Klasse für sich (Regie: Erwin Keusch)
  • 1998: Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit (Regie: Marc Rothemund)
  • 1998: Polizeiruf 110 – Tod und Teufel
  • 1998: Tatort – Schüsse auf der Autobahn
  • 1999: Schlaraffenland (Regie: Friedemann Fromm)
  • 2000: Strandgut (Regie: Antonia Jerrentrup)
  • 2000: Die innere Sicherheit (Regie: Christian Petzold)
  • 2000: Schimanski: Tödliche Liebe
  • 2000: Tatort – Direkt ins Herz
  • 2001: Es muss Liebe sein
  • 2001: Nur das Blaue vom Himmel (Regie: Peter Henning)
  • 2002: Polizeiruf 110 – Silikon Walli
  • 2003: Tatort – Bienzle und der Tod im Teig
  • 2003: Der Puppengräber
  • 2003: Cobra 11 – Der Augenzeuge
  • 2003: Gott ist tot (Regie: Kadir Sözen)
  • 2004: Vinzent (Regie: Ayassi)
  • 2005: Blackout Journey (Regie: Siegfried Kamml)
  • 2005: Fremde Haut (Regie: Angelina Maccarone)
  • 2005: Ein Geschenk des Himmels (Regie: Olaf Kreinsen)
  • 2005: Polizeiruf 110 – Vollgas
  • 2005: Tatort – Scheherazade
  • 2005: Margarete Steiff (Regie: Xaver Schwarzenberger)
  • 2005: Großstadtrevier
  • 2005: SOKO Leipzig
  • 2006: SOKO Wismar
  • 2006: Ludenmann macht fertig (Regie: Andreas Jaschke)
  • 2007: Tatort – Bienzle und die Bestie
  • 2008: Kommissarin Lucas – Der schwarze Mann
  • 2008: Tatort – Der Kormorankrieg
  • 2008: Eschede Zug 884 (Regie: Raymond Ley)
  • 2009: Die zwei Leben des Daniel Shore (Regie: Michael Dreher)
  • 2009: Die Unbedingten (Regie: Andreas Jaschke)
  • 2009: Tannöd (Regie: Bettina Oberli
  • 2009: Der Alte (Fernsehserie)
  • 2011: Schimanski: Schuld und Sühne
  • 2011: Der Staatsanwalt (Fernsehserie)
  • 2012: Tatort – Scherbenhaufen|Scherbenhaufen
  • 2013: Die Kronzeugin – Mord in den Bergen
  • 2013: Cobra 11 (Das Landei)
  • 2015: SOKO Köln – Verfluchte Millionen
  • 2015: Pampa Blues

Seine CDs[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1999: Wie geleckt – Die Hausmeister
  • 2006: Auf Betten gerostet – Die Hausmeister

Auszoichnonga[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1977: Bundesfilmpreis (Filmband en Gold) mit-ma Nôchwuchsstipendium fir dui Roll vom Werner Wild em Film Das Brot des Bäckers vom Regisseur Erwin Keusch
  • 2006: Kulturpreis vo dr Stadt Rottweil, ondr andrem fir sein engagierda Mitarbeit em Zimmertheater Rottweil

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

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