Bernadette Lerjen-Sarbach

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D Bernadette Lerjen-Sarbach (* 1942 z Visp) isch e Schwiizer Mundartschriftstellerin.

ihres Läbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Bernadette Sarbach het z Ingebohl im Kanton Schwyz d Uusbildig zu der Chindergärtnerin gmacht und denn vier Johr lang in ihrere Heimetstadt Visp im Wallis uf däm Pruef gschaffet.

1966 het si der Johann-Josef Lerjen ghürootet, wo am 28. September 1933 au z Visp uf d Wält cho und am 20. Novämber 1999, eis Johr nach synere Pänsionierig, gstorben isch. Är isch Kulturingenieur ETH und Geometer gsi, und wil er sid 1973 uf em Bündner Meliorations- und Vermässigsamt z Chur gschaffet het,[1] het d Familie sid 1973 z Zizers gwohnt. S Lerjens händ vier Chind.

D Bernadette Lerjen-Sarbach schribt im Oberwalliser Düütsch. Ihri Text sind in Zytschrifte, mit Mundartbüecher und au im Radio bekannt worde; si goht uf Läsige und macht bi Internazionale Mundart-Schrybwärchstett mit. Der Musiker Heinz Holliger het zäh churzi Text vo ihre verdoont.

D Lerjen-Sarbach het der Förderprys vo der Martin-Peter Enderlin-Stiftig (1998) und der Bündner Literaturprys vo der Milly-Enderlin-Stiftig (2003) übercho.

Wärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Text im Buech: Männergeschichten, 2007, Rotten Verlag
  • Hag um Hag, ein Requiem, 2010
  • Texte i der Samlig Igajanumenechligalose:
    • D Mäntschä
    • Ich bi öi epper – Schi
    • Ämaal
    • Schpuurä va Liebi
    • Säg mr s numaal!
  • En anneri Faarb – Alte und neue Texte von Bernadette Lerjen-Sarbach, Walservereinigung Graubünden
  • Di Poort wäri offni, Walservereinigung Graubünden
  • Choorsang. In: Walliser Jahrbuch, 85, 2016, S. 37.
  • Gseits, Gsungus und Gspillts uber 10 Gedichtjieni va dr Bernadette Lerjen-Sarbach, verdoont vom Heinz Holziger
  • Text in: Talwind. Oberwalliser Gegenwartsliteratur, vo der Vereinigung der Walliser Autorinnen und Autoren deutscher Sprache, Band 1, 2006; Band 2, 2017

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Läbenslauf vom Johann-Josef Lerjen: Schweizer Ingenieur und Architekt, 118, 2000, S. 149.