Al Jarreau

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dr Al Jarreau bim North Sea Jazz Festival 2006

Dr Al Jarreau, aigetli Alwyn Lopez Jarreau (* 12. Merz 1940 z Milwaukee, Wisconsin; † 12. Februar 2017 z Los Angeles, Kalifornie) isch en US-amerikanische Jazz-, Pop- un Rhythm-and-Blues-Sänger un Songschryber gsii.

Lääbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

dr Al Jarreau z Düsseldorf, 1981

Dr Jarreau isch s fimft vu sechs Chinder gsii. D Familie isch seli arm gsii. scho mit vier Johr het dr Jarreau sy erscht Solo in dr Chilche gsunge. Sy Vater Emile Alphonse, wu vu New Orleans chuu isch, isch Bfaarer in dr „Seventh Day Adventist Church“ gsii, het aber in dr Zyt vum Zweete Wältchrieg in dr Munitionsfabrik A. O. Smith gschafft, wäge däm het dr Jarreau sy Vater nie in dr Chilche here predige. Sy Mueter Pearl Walker isch Chilcheorganischit gsii.

Scho ase Chind het dr Al Jarreau dur syni Brieder d Improvisation chänneglehrt. In syre Juged het dr aagfange in Baize in syre Haimetstadt ufzdrätte. Vu 1958 bis 1962 het er am Ripon College z Wisconsin Psychology studiert un het dert dr Bachelor of Arts gmacht. Derno het er an dr University of Iowa e Master in Vocational Rehabilitation gmacht. Noch eme sechsmonetige Militerdienscht isch er uf San Francisco gange. Dert het er as Rehabilitationshälfer im California Division and Rehabilitation Center gschafft, wun er Mänsche mit Behinderige bi dr Yygliderig in s Arbetlääbe ghulfe het.

Scho as Studänt isch er an dr Wuchenänd mit dr vierchepfige Gruppe The Indigos ufdrätte, 1965 het er mit em Joe Abodeely Trio gsunge. E Livemitschnitt us däre frieje Zyt isch speter unter em Titel 1965 – Al Jarreau vereffetligt wore. Z San Francisco isch er nääbe sym Beruef dreimol in dr Wuche zoobe im e Club mit em George Duke im e Trio ufdrätte. Mit em brasilianische Gitarrischt Julio Martinez, wun er 1968 chänneglehrt het, isch dr Jarreau as Duo im Gatsby’s z Sausalito ufdrätte. Um des Zyt het er sy karakteristische Gsangsstil entwicklet. Anne 1969 entschet er si ganz fir d Musik entschide un het sy Arbet gchindet.

Anne 1975 isch dr Al Jarreau im Vorprogramm vum Jazzpianischt Les McCann im Troubadour Club z Hollywood ufdrätte. Bi me Ufdritt im Bla Bla Cafe isch er vum e Talentscout vu dr Warner Music Group entdeckt wore un het sy erschte Blatteverdrag unterschribe. ´Bal derno isch sy erschti Blatte We Got By erschine, 1976 sy zwait Album, Glow. Uusschniutt vu dr Europatournee sin 1977 uf dr Blatte Look to the Rainbow uusechuu. Vor allem d Liveversion vu Klassiker Take Five vum Dave Brubeck het en mit aim Schlag bekannt gmacht.

Stil[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr dytsch Jazzkritiker Joachim-Ernst Berendt het d Stimme vum Jarreau emol eso bschribe:

„Jarreau – singend, gurgelnd, mit der Zunge schnalzend, stöhnend, schreiend, flatternd, flüsternd, seufzend, knatternd  – verfügt über ein Arsenal stimmlicher Möglichkeiten, das mit dem keines anderen männlichen Sängers vergleichbar ist. Jarreau ist ein Instrumentalist der Stimme, seine Musik kommt von instrumentalen Phrasen her. Seine Kehle bringt wirklich ein ganzes Orchester hervor: Schlagzeuge und Saxophone, Trompeten und Flöten, Congas und Bässe – aber das alles aus dem Mund eines einzigen Mannes, vom tiefsten Bass zum höchsten Flageolett, als ob dieser Mann über ein Dutzend oder mehr verschiedener männlicher oder weiblicher Stimmen verfüge. Am frappantesten ist Al Jarreaus Flötenstimme.“

Joachim-Ernst Berendt: Das Ritual aus der Kehle. In: Jazz Forum. Nr. 49, 5/1977, S. 35.

Diskografy[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Albe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1965: 1965 Al Jarreau
  • 1975: We Got By
  • 1976: Glow
  • 1977: Look to the Rainbow: Live in Europe
  • 1978: All Fly Home
  • 1978: All Fly Home
  • 1979: Call Me
  • 1979: Lonely Town, Lonely Street
  • 1980: This Time
  • 1981: Breakin’ Away
  • 1983: Jarreau
  • 1984: Al Jarreau Presents
  • 1984: Does Withers
  • 1984: High Crime
  • 1985: In London
  • 1985: Replay of Al Jarreau
  • 1986: L Is for Lover
  • 1988: Manifesto
  • 1988: Soul Man
  • 1989: Heart’s Horizon
  • 1990: Live
  • 1992: Heaven and Earth
  • 1994: Tenderness
  • 1997: Lou Harrison: A Portrait
  • 1998: Tribute to Bill Withers
  • 2000: Tomorrow Today
  • 2001: Let’s Stay Together
  • 2002: All I Got
  • 2004: Accentuate the Positive
  • 2005: Fire and Rain
  • 2006: Givin’ It Up
  • 2008: Christmas
  • 2008: Here I Am
  • 2009: Al Jarreau Sings Bill Withers
  • 2010: Everybody Is a Star „Live in Tokyo“
  • 2011: Live at the Half / Note 1995 Volume 1
  • 2012: Al Jarreau and the Metropole Orkest Live
  • 2014: My Old Friend: Celebrating

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Al Jarreau – Album mit Multimediadateie