Ries

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Des Rias

Des Rias isch a Meteoritekrater, wou vor uhgfähr 14,3 - 14,5 Milliona Johr a riesngroaßr Schtoi wo uhgfähr an Kilometr groaß gwest sei eigschlage isch und drnoch isch a groaß Loch mit uhgfähr 30 km Durchmessr zruckblieba. Des Rias hoißt Rias van der Römische Provinz Raetia.

Im Rias gibt an bsondra Schtoi, in Suevit. Ma got doderfu aus, dass der Suevit beim Aufschlaga va diam Meteorit vor 15 Milliona Johr entschtanda isch. Sogar die Aschtronauta, die wo als erschtes offm Mond wara, sen zerscht ins Rias ganga und haba si dean Stoi in am Schtoibruch aguckt wals ja oh nit gwisst haba, wias offm Mond aussieht. Dr Nama Suevit kommt vam lateinischa: Schwaba hoißt Suevia und do drum hot der Schtoi dian Nama Suevit kriagt.

Noch dera Explosiou war des Rias a groaßer Krater und mit der Zeit hot si des Louch mit Wasser gfüllt und dia Ablagerunga haba des Louch mit Zeit gfüllt. Wia dann der Fluß Wenz (Wörniz) bei Horburg an Auslauf gfunda hot und sich do a Schneise neigfressa hot isch des Rias trucka gwora und hot ganz guati Böda hinterlassa. In Deini (Deiningen) beischpielsweis haba die Äcker a Landwirtschaftliche Vergleichszahl va 60 odr an Hektarwert va 2235.

Aabaut wird im Rias vill of Äcker (z. B. Woiza, Kora, Gerschta, Haber, Mais, Raps und o Zuckerruba) Wiesa gibts nimmi so vill, wall dia Böda teilweis a über 100 cm dicka Humusschicht haba. Wälder gibts im Rias eher nit, eher außa rum am Rias-Rand. Dia Dörfer im Rias erleba zur Zeit an Wandl weg von der Agrarstrucktur.

Genau in dr Mitt vam Rias isch Nerli Nördlingen und außarum sen dia Schtädt Horburg Harburg, Eadi Oettingen, Wendi Wemding, Bopfi Bopfingen außa rum. Gredt wird no schwäbisch, obwohl weidr im Norda scha des fränkisch und im Oschta scho bairisch gredt wird.

Referènze[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • J. Baier: Die Auswurfprodukte des Ries-Impakts, Deutschland, in Documenta Naturae, Vol. 162, Münche, 2007. ISBN 978-3-86544-162-1
  • J. Baier: Zur Herkunft der Suevit-Grundmasse des Ries-Impakt Kraters, in Documenta Naturae, Vol. 172, Münche, 2008. ISBN 978-3-86544-172-0