Pubertät

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech

Mit Pubertet (vo lat. pubertas, „Gschlächtsrifi“) verstoht mä sit öbbe em 16. Johrhundert dä Deil vo dr Adoleszänz, wenn dr Jugendligi oder die Jugendligi sich körperlig entwickle und gschlächtsrif wärde, d.h. ass si sich gschlächtlig chönne furtpflanze, und dr Körper denn voll uswachst. Dä Abschnitt vom Läbe foot aa, wenn d Hirnaahangdrüese e hormonells Signal an dr Körper schickt, in bestimmte Organ versterkt Gschlächtshormon z mache und die in s Bluet uszschütte. Bi Buebe isch das in erster Linie s Testosteron, bi Mäitli s Östrogen. Im Normalfall goht d Pubertet bi Mäitli vom zähnte bis zum 18. Läbensjohr und bi de Buebe vom zwölfte bis zum zwanzigste. In dere Zit bräge sich wäge dr dütlig erhöhte Konzentration vo de Gschlächtshormon bi beide Gschlächter die sekundäre Gschlächtsmerkmol vollständig us, wie öbbe die gschlächtsspezifischi Körperbehoorig. Bi Mäitli foot in dr Pubertet d Menstruation (Menarche) aa und churz druf fönge sich Eizälle in de Eierstöck afo bilde (Ovulation), wo chönne befruchtet wärde, bi de Buebe foot d Broduktion vo Spermie in de Hode aa (Spermarche).

Dr Aafang und dr Verlauf vo dr Pubertet wird noch neuste Kenntniss in erster Linie genetisch gstüürt, wobii d Pubertetsgen KiSS1 und KiSS1R (früehner GPR 54) e bsunderi Bedütig hai.[1]

Währed mä früehner aagnoh het, ass sich d Sexualität vom Mensch erst mit dr Pubertet wurd entwickle, dänkt mä hüte, ass dr Mensch scho as Chind sexuelli Regige het.

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. http://www.endocrine-abstracts.org/ea/0016/ea0016s29.3.htm A. Herbison, J. Clarkson: Estrogen and kisspeptin regulation of GnRH neurons at puberty

Litratur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • E. J. Haeberle: Die Sexualität des Menschen, Walter de Gruyter, Berlin – New York 1983, ISBN 3-11-008753-7
  • W. D. Keidel: Kurzgefasstes Lehrbuch der Physiologie, 2. Auflage, Georg Thieme, Stuttgart 1970
  • Laura E. Berk: Entwicklungspsychologie. 3., aktualisierte Ausgabe, Pearson Studium, München, Boston [u. a.] 2005, ISBN 3-8273-7110-4
  • Willem Heuves: Pubertät. Entwicklungen und Probleme. Hilfen für Erwachsene, Verlag Brandes und Apsel, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-86099-634-8
  • Jesper Juul: Pubertät. Wenn Erziehen nicht mehr geht. Gelassen durch stürmische Zeiten, Kösel Verlag, München 2010, ISBN 978-3-466-30871-2
  • Angela Kling und Eckhard Spethmann: Pubertät. Der Ratgeber für Eltern. Mit 10 goldenen Regeln durch alle Phasen der Pubertät, Humboldt-Verlag, Hannover 2010, ISBN-10: 3869106131, ISBN-13: 978-3869106137

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Pubertät“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.