Osama bin Laden

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S letschte Portree vom Osama bin Laden us em Joor 2010

Dr Usāma ibn Muhammad ibn Awad ibn Lādin (* wahrschyns 10. März 1957 z Riad, Saudi-Arabie; † 2. Mai 2011 z Abbottabad[1], Pakistan), churz as Osama bin Laden (arabisch أسامة بن لادن‎) bekannt, isch de Gründer un Symbolfigur vo de militante islamistische Organisation al-Qaida un spirituäll Oberhaupt vu verschidene dschihadistische Gruppierige, gsii. Er isch en Mitgliid vo de yyflussryche saudi-arabische bin-Laden Familie gsi, un syt 1994 staatelos gsii.

As Mudschahid het dr bin Laden mit dr Unterstitzig vu dr USA gege dr Yymarsch vu dr Sowjetunion z Afghanistan kämpft. Noch em Zweete Golfchrieg het er sich gege syy ehmologe Ferderer gwändet un het anne 1998 in eme Manifescht[2] dr Kampf gege d USA zur Bflicht vu alle Muslime erklert.

In dr 1990er Johr hän di Verainigte Staate dr Osama bin Laden fir e baar Aaschleg uf US-Yyrichtige verwantwortlig gmacht, wu US-Burger derby um s Läbe chuu sin, z. B. Aaschleg uf d Botschafte z Nairobi un z Daressalam. D USA hän e anne 1999 uf d FBI-Lischt vu dr maischtgsuechte Flichtige[3] un 2001 uff d Lischt vu dr maischtgsuechte Terroriste gsetzt. Fir d |Terroraaschleg am 11. Septämber 2001 het dr Osama bin Laden sälber d Verantwortig ibernuu.[4] De Osama bin Laden isch eis vo de Hauptziil vum War on Terror gsi, wo syt 2001 unter andrem zue Operatione z Afghanistan, em Irak un wytri Länder gfiert het. Uf Hiiwys zue syym Verblyyb her dr US-Senat im Juli 2007 e Chopfgäld in Hechi vu 50 Millione Dollar uusgsetzt.[5] Über syn Verblyyb isch einewäg lang nüüt bekannt gsi.

Am 2. Mai 2011 het dr US-Bresidänt Barack Obama in ere Färnsehaasproch verchindet, dr Osama bin Laden sei z Pakistan vu US-Spezialchreft verschosse wore.[1] Syni Identität isch vum US-Militär deno bstätigt worde un syn Lyynam isch innerhalb vo 24 Stunde uff See bstattet worde[6][7][8].

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Marwan Abou-Taam, Ruth Bigalke (Hrsg.): Die Reden des Osama bin Laden. Diederichs, München 2006, ISBN 3-7205-2773-5.
  • Garang Akok, Thomas Lado, Melha Rout Biel: Terrorismus im Namen des Islam und das Horn von Afrika. Der vergessene Konflikt im Sudan und die Rolle Osama bin Ladens. Tectum, Marburg 2002, ISBN 3-8288-8434-2.
  • Peter L. Bergen: Holy War, Inc. Inside the Secret World of Osama bin Laden. Weidenfeld & Nicolson, London 2001, ISBN 0-297-82912-2. Dt. Fassung: Heiliger Krieg, Inc. Osama bin Ladens Terrornetz. Aus dem Englischen von Friedrich Griese. Siedler, Berlin 2001, ISBN 3-88680-752-5.
  • Carmen bin Laden: Inside the Kingdom. My Life in Saudi Arabia. Warner Books, New York 2005, ISBN 0-446-69488-6.
  • Yossef Bodansky: Bin Laden. The Man Who Declared War on America. Forum, Rocklin 2001, ISBN 0-7615-1968-8.
  • Jean-Charles Brisard, Guillaume Dasquié: Die verbotene Wahrheit. Die Verstrickungen der USA mit Osama bin Laden. Rowohlt, Reinbek 2003, ISBN 3-499-61501-0.
  • Steve Coll: Ghost Wars. The Secret History of the CIA, Afghanistan, and Bin Laden, from the Soviet Invasion to September 10, 2001. Penguin Press, New York 2004, ISBN 1-59420-007-6.
  • Steve Coll: The Bin Ladens. An Arabian Family in the American Century. Penguin Press, New York 2008, ISBN 978-1-59420-164-6. Dt. Fassung: Die Bin Ladens. Eine arabische Familie. Aus dem Englischen von Werner Roller, Violeta Topalova, Stephanie Singh. Dt. Verl.-Anst., München 2008, ISBN 3-421-04354-X.
  • Meg Greene: The Hunt for Osama bin Laden. Rosen Publishing Group, New York 2005, ISBN 1-4042-0279-X.
  • Roland Jacquard: Die Akte Osama bin Laden. Das geheime Dossier über den meistgesuchten Terroristen der Welt. List, München 2001, ISBN 3-471-79468-9.
  • Michael Pohly, Khalid Duran: Osama bin Laden und der internationale Terrorismus. Ullstein Taschenbuch, München 2001, ISBN 3-548-36346-6.
  • Jonathan Randal: Osama. The Making of a Terrorist. Vintage Books, New York 2005, ISBN 0-375-70823-5.
  • Simon Reeve: The New Jackals. Ramzi Yousef, Osama bin Laden, and the Future of Terrorism. Northeastern University Press, Boston 1999, ISBN 1-55553-407-4.
  • Adam Robinson: Bin Laden. Behind the Mask of the Terrorist. Arcade, New York 2001, ISBN 1-55970-640-6.
  • Michael Scheuer: Through Our Enemies’ Eyes. Osama bin Laden, Radical Islam, and the Future of America. Potomac Books, Washington D.C. 2006, ISBN 1-57488-967-2.
  • Georg Stein, Volkhard Windfuhr: Ein Tag im September. 11. September 2001. Hintergründe, Folgen, Perspektiven. Palmyra, Heidelberg 2002, ISBN 3-930378-40-X.
  • Lawrence Wright: The Looming Tower. Al-Qaeda and the Road to 9/11. Knopf, New York 2006, ISBN 0-375-41486-X. Dt. Ausgabe: Der Tod wird euch finden. Al-Qaida und der Weg zum 11. September. DVA, München 2007, ISBN 3-421-04303-5.

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Osama bin Laden – Sammlig vo witere Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. 1,0 1,1 US-Spezialkräfte töten Osama Bin Laden in: Spiegel Online vum 2. Mai 2011
  2. Änglischi Fassig vum Manifescht vu 1998
  3. FBI – Ten Most Wanted
  4. Em Osama bin Laden syy Videobotschaft vum 29. Oktober 2004 uf Al-Jazeera
  5. tagesschau.de: 50 Millionen US-Dollar für einen Tipp.
  6. the CNN Wire Staff. How U.S. forces killed Osama bin Laden , Cable News Network, 2. Abgruefen am May 2, 2011. 
  7. US forces kill Osama bin Laden in Pakistan. MSN.
  8. Robert Burns: report on burial. Modbee.com. Abgerufen am May 2, 2011.