Li Bai

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Lǐ Bái, Duschmoolerei vom Liáng Kǎi

Dr Li Bai (chin. 李白, Lǐ Bái) (* 701; † 762), au Li Po, gältet näben em Dù Fǔ (杜甫) as dr bedütendsti lüürischi Dichder vo China in dr Tang-Zit.

Lääbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Vater vom Lǐ Bái isch e riiche Kaufmaa gsi. Won er uf d Wält choo isch, wäiss mä nit. Won er fümfezwamzig gsi isch het er wien e faarende Gsell in China afo umerräise. 742 isch er in d Hauptstadt Chang'an choo. Dr kaiserligi Sekretariatsschef Hè Zhīzhāng (賀知章) het en em Kaiser Xuánzōng (唐玄宗) empfoole und dä het dr Lǐ zum e Beamte an dr renommierte Hanlin-Akademii gmacht.

Dr Li Bai het gärn gsoffe und zämme mit em Hè Zhīzhāng, em Zhāng Xù (張旭), Lǐ Shìzhi (李適之), Cuī Zōngzhī (崔宗之), Sū Jìn (蘇晉), Wáng Jìn (王璡) und Jiaō Suì (焦遂) het er e Dichderkräis bildet, wo im ene zitgenössische Gedicht mit em Ditel „Die acht Poete vo de Sufforgie“ erwäänt worde isch. Zwäi Joor druf isch er scho nüm Beamte gsi und für dr Räst vo sim Lääbe isch er in China umegwanderet. Er isch 755 in d Rewolte vom Ān Lùshān (安禄山) verwigglet gsi, und wo die gschiteret isch, 757 uf Yelang verbannt worde. Er het aber scho 759 döfe zruggchoo.

Dr Lǐ Bái isch 762 z Dangtu in dr Browinz Anhui gstorbe. Es wird verzellt, er sig verdrunke, won er im Suff brobiert häig, s Spiegelbild vom Mond uf eme Fluss z umarme. Anderi Kwelle verzelle er sig an ere Kwäcksilbervergifdig gstorbe wäge sine alchemistische Studie und no anderi, ass er wägen ere Alkoholvergifdig gstorbe siig.

Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Äigehändigi Original-Kalligrafii vom Lǐ Bái, im Balastmuseum Peking.

Im Lǐ Bái wärde öbbe duusig Gedicht zuegschriibe, drunder

  • acht Rhapsodie (Fu)
  • 149 Ditel noch Muusigamtlieder (Yuefu)
  • 59 Gedicht im Alte Stil (Gushi)
  • 779 Gedicht im Alte und Nöije Stil (Gujintishi) und
  • 58 Prosastück.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hans Bethge: Die chinesische Flöte. Nachdichtungen chinesischer Lyrik Bd 1. YinYang Media Verlag, Kelkheim 2001 ISBN 3-9806799-5-0
  • Günther Debon: Li Tai-Bo. Rausch und Unsterblichkeit, Verlag Kurt Desch, München Wien, Basel 1958
    • Günther Debon: Li Tai-bo. Gedichte Philipp Reclam, Stuttgart 1962
  • Klabund: Li-Tai-Pe Insel, Frankfurt 1959
  • Helwig Schmidt-Glintzer: Geschichte der chinesischen Literatur Bern 1990, ISBN 3-406-45337-6
  • Erwin Ritter von Zach, Hartmut Walravens, Lutz Bieg: Li T'ai-po, Gesammelte Gedichte. Wiesbaden: I-X, 2007 ISBN 978-3-447-05587-1; Bücher XI-XV, 2000 ISBN 978-3-447-04279-6; Bücher XVI-XXV und XXX, 2005 ISBN 978-3-447-05158-3
  • Chang, Shoou-Huey: China-Rezeption auf Jiddisch. Zu den Li-Tai-Po-Übersetzungen in: Jiddistik Mitteilungen. Jiddistik in deutschsprachigen Ländern. Wissenschaftliche Halbjahresschrift. Universität Trier, 1997, Heft 18, S. 1–16 ISSN 0947-6091
  • Xue, Siliang: Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung klassischer chinesischer Lyrik ins Deutsche: ein Beitrag zur Übersetzungswissenschaft und zur Übersetzungskritik. Heidelberg: Groos, 1992 (TextConText Beiheft 4). ISBN 3-87276-677-5. Kapitel 4 (S. 88-128) behandelt ausschließlich das oben erwähnte Gedicht Yèsī, wobei 11 deutsche Übersetzungen verglichen und analysiert werden.
  • 100 Tang and Song Ci Poems (Chinesisch/Pinyin/Englisch, compiled and translated by Xu Yuanzhong) darin zwei Gedichte von Li Bai. ISBN 978-7-5001-1811-4
  • 100 Tang Poems (Chinesisch/Pinyin/Englisch, compiled and translated by Zhang Tingchen & Bruce M.Wilson), darin 7 Gedichte von Li Bai. ISBN 978-7-5001-1810-7
  • Yan Zhao, Dieter Ziethen: Leise hör' ich Blüten fallen - Gedichte aus der chinesischen Klassik. Gröbenzell: Hefei Huang Verlag, 2009. ISBN 978-3-940497-24-6
  • Erwin Ritter von Zach: Lit'aipo's archaistische Allegorien (古風) (Ges. Werke, Buch II) übersetzt. Asia Major Band 1, 1924, S. 491-520, PDF
  • Erwin Ritter von Zach: Lit'aipo's Gedichte, III. Buch (30 lyrische Gedichte). Asia Major Band 1, 1924, S. 521-544, PDF
  • Erwin Ritter von Zach: Lit'aipos Gedichte. IV Buch (37 lyrische Gedichte). Asia Major Band 3, 1926, S. 49-70, PDF
  • Erwin Ritter von Zach: Lit'aipo's poetische Werke. I. Buch. Asia Major Band 3, 1926, S. 421-466, PDF
  • Erwin Ritter von Zach: Lit'aipos Gedichte. V Buch. Asia Major Band 4, 1927, S. 29-49, PDF
  • Erwin Ritter von Zach: Lit'aipo's Gedichte. IX. Buch; Lit'aipos Gedichte, X. Buch. Asia Major, Band 5, 1940, S. 41-103, PDF

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Li_Bai“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.