Goldener Schnitt

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Proporzioone bim Goldige Schnitt von ere Strecki.

Bim Goldige Schnitt (latiinisch: sectio aurea) oder au bi dr Goldige Däilig – sältener bim Göttlige Schnitt oder bi dr Göttlige Däilig (latiinisch: proportio divina) – entstoot e bestimmts Verheltnis zwüsche zwäi Zaale oder zwäi Gröössene. Das Verheltnis isch die Goldigi Zaal \Phi (Phi) (oder s Goldige Verheltnis oder s Göttlige Verheltnis) und het dr Wärt

\Phi=\frac{1 + \sqrt{5}}{2} \approx 1{,}618

Zum Bischbil stöön zwäi Däil von ere Strecki im Verheltnis \Phi, wenn sich dr gröösseri zum chliinere Däil verhelt wie die ganzi Strecki zum gröössere Däil.

Streckeverheltniss wie bim Goldige Schnitt wärde sit dr griechische Antike as dr Imbegriff vo dr Esthetik und Harmonii aagluegt. Si wärde as ideali Proporzioone in dr Kunst und dr Archidektuur aagwändet, chömme aber au in dr Natur vor. S Goldige Verheltnis findet mä hüfig bi dr Bildkomposizioon in dr Moolerei und es wird hüte vilmol in dr Fotografii verwändet. Es het e Räije vo bsundrige mathematische Äigeschafte.

In dr Umgangssprooch brucht mä dr Goldig Schnitt au für die Goldigi Zaal bezieigswiise für s Goldige Verheltnis.

Liddratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Historischi Liddratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Luca Pacioli; Constantin Winterberg (Hg. u. Übers.): Divina Proportione. Venedig 1509. Carl Graeser, Wien 1889 (im Internet-Archiv: [1], bei alo: [2])
  • Martin Ohm: Lehrbuch der gesammten höhern Mathematik. Band 2. Friedrich Volckmar, Leipzig 1839 (bei Google Books: [3], [4])
  • Adolf Zeising: Neue Lehre von den Proportionen des menschlichen Körpers. Rudolph Weigel, Leipzig 1854 (bei Google Books: [5])
  • Adolf Zeising: Das Normalverhältniss der chemischen und morphologischen Proportionen. Rudolph Weigel, Leipzig 1856 (bei Google Books: [6])
  • Gustav Theodor Fechner: Zur experimentalen Ästhetik. Hirzel, Leipzig 1871.

Nöijeri Liddratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Albrecht Beutelspacher, Bernhard Petri: Der Goldene Schnitt. Spektrum, Heidelberg, Berlin, Oxford 1996. ISBN 3-86025-404-9.
  • Priya Hemenway: Divine Proportion. Phi in Art, Nature and Science. Sterling, New York 2005, ISBN 1-4027-3522-7. (Priya Hemenway: Der Geheime Code: Die rätselhafte Formel, die Kunst, Natur und Wissenschaft bestimmt. Taschen Verlag, Köln 2008, ISBN 978-3-8365-0708-0.)
  • Roger Herz-Fischler: A mathematical History of the Golden Ratio. Dover Publications, New York 1998, ISBN 0-486-40007-7.
  • Jürgen Fredel: Maßästhetik. Studien zu Proportionsfragen und zum Goldenen Schnitt. Lit, Hamburg 1998, ISBN 3-8258-3408-5.
  • Albert van der Schoot: Die Geschichte des goldenen Schnitts. Frommann-Holzboog, Stuttgart 2005, ISBN 3-7728-2218-5.
  • Hans Walser: Der Goldene Schnitt. Teubner, Stuttgart 1993. ISBN 3-8154-2511-5.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Goldener Schnitt – Sammlig vo witere Multimediadateie

Einzelnachweise[ändere | Quälltäxt bearbeite]




Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Goldener_Schnitt“ vu de dütsche Wikipedia.

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