Claudio Monteverdi

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Dr Claudio Monteverdi
(Bordret vom Bernardo Strozzi)

Dr Claudio Zuan Antonio Monteverdi (au Monteverde; dauft am 15. Mai 1567 z Cremona; † 19. Novämber 1643 z Venedig) isch en italiänische Komponist, Gambist, Sänger und katholische Briester gsi. Si Wärk markiert d Wändi vo dr Muusig vo dr Rönessans zum Barock.

Bedütig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Monteverdi het die nöiji musikalischi Form vo dr Opere, wo vo de Florentiner (vor allem vom Jacopo Peri) churz vor dr Joorhundertwändi entwigglet worde isch, zu iirem erste Höhepunkt gfüert und isch no zu Läbzite seer berüemt worde. Im Ganze het er mindestens 18 Opere komponiert; aber nume L’Orfeo, L’Incoronazione di Poppea und Il ritorno d'Ulisse in patria si erhalte bliibe.

Im Monteverdi sim 8. Madrigalbuech het s d „Madrigal vo Liebi und Chrieg“ (Madrigali guerrieri et amorosi), wo vilmol as die perfäkte Bischbil vo deere Form aagluegt wärde. Die acht Büecher demonstriere, wie dr polyphonisch Stil vo dr Rönessansemuusig zum monodische Stil vom Barock worde isch.

Dr Monteverdi het au mit theoretische Ideä die spööteri Muusiggschichtsschriibig beiiflusst. In sim Disput mit em Giovanni Artusi het er im Vorwort vo sim 5. Madrigalbuech vo „Seconda pratica, overo perfettione della moderna musica“ gschriibe, in däm vom achte het er behauptet, er sälber häig d Muusig erst perfekt gmacht, won er dr „erregt Stil“ („genere concitato“) erfunde het, wo s bis denn nit gee het.[1]

Noch sim Dood isch dr Monteverdi lang vergässe gsi; erst wo dr Gian Francesco Malipiero im Monteverdi sini Komposizioone vo 1916 bis 1942 in sächzää Bänd veröffentligt het, isch s Inträssi an sim Wärk wider gweckt worde. E Wärkverzäichnis, s Stattkus-Verzäichnis, isch 1985 erschiine.

Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gäistligi Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wältligi Vokalwärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Canzonette 3 v., 1584
  • 6 Bücher Madrigali a 5 v., 1587, 1590, 1592, 1603, 1605 (mit B.c.), 1614 (mit B.c., con uno dialogo a 7 v.)
  • Concerto, 7. Madrigalbuech 1–4 e 6 v., 1619
  • Madrigali guerrieri et amorosi …libro 8° 1–8 v. con B.c., 1638
  • Madrigali e canzonette libro 9°, 1651
  • 2 Bücher Scherzi musicali, 1607 und 1632
  • Lamento d’Arianna, 1623; mit latinischem Teggst as „Pianto della Madonna“, in: Selva morale …, 1641

Büünewärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Uszug us Il ritorno d’Ulisse in patria
  • L’Orfeo, Mantua 1607
  • L’Arianna, ebd. 1608
  • Prolog zu L’idroppica (Guarini), ebd. 1608 (verscholle)
  • Il Ballo delle ingrate, ebd. 1608
  • Ballett Tirsi e Clori ebd. 1616
  • Prolog zu Maddalena, ebd. 1617
  • Intermedien Le nozze di Teti e di Peleo, ebd. 1617 (verscholle)
  • Andromeda, ebd. 1617 (verscholle)
  • Lamento d’Apollo, ca. 1620 (verscholle)
  • Il Combattimento di Tancredi e Clorinda, Venedig 1624
  • La finta pazza Licori, Mantua 1627 (verschollen)
  • Armida, 1627 (verschollen)
  • Prolog und Intermedien, u. a. Gli amori di Diana e di Endimione, Parma 1628 (verscholle)
  • Torneo Mercurio et Marte, ebd. 1628 (verscholle)
  • Proserpina rapita, Venedig 1630 (verscholle)
  • Ballo in onore dell’Imperatore Ferdinando III, Wien 1637
  • Il ritorno d’Ulisse in patria, Venedig 1641
  • Le nozze d’Enea con Lavinia, Venedig 1641 (verscholle)
  • Ballett La vittoria d’amore, Piacenza 1641 (verscholle)
  • L’incoronazione di Poppea, Venedig 1642 (in zwäi Fassige erhalte)

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Bibliografie von Geoffrey Chew (University of London).
  • Emil Vogel: Leben, Wirken im Lichte der zeitgenössischen Kritik und Verzeichniss seiner im Druck erschienenen Werke. Breitkopf & Härtel, Leipzig 1887.
  • Wolfgang Osthoff: Das dramatische Spätwerk Claudio Monteverdis. Hans Schneider, Tutzing 1960.
  • Manfred H. Stattkus: Claudio Monteverdi. Verzeichnis der erhaltenen Werke (Kleine Ausgabe) (SV). Bergkamen 1985 (Kurzfassung).
  • Wulf Konold: Monteverdi. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1986, ISBN 3-499-50348-4.
  • Gary Tomlinson: Monteverdi and the End of the Renaissance. University of California Press, Berkeley 1990, ISBN 0-520-06980-3.
  • Silke Leopold: Monteverdi und seine Zeit. 3. Auflage. Laaber-Verlag, Laaber 2002, ISBN 3-921518-72-5.

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Gerald Drebes: Monteverdis Kontrastprinzip, die Vorrede zu seinem 8. Madrigalbuch und das Genere concitato. In: Musiktheorie, Jg. 6, 1991, S. 29–42 (onläin)

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Claudio Monteverdi – Album mit witere Multimediadateie
Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Claudio_Minteverdi“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.