Basilius Bessarion

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Basilius Bessarion
Holzschnitt us dr Bibliotheca chalcographica, B1
Justus van Gent und Pedro Berruguete: Kardinal Bessarion

Dr Basilius Bessarion (* 2. Januar 1403 z Trapezunt (hüte Trabzon, Türkei); † 18. Novämber 1472 z Ravenna; falsch mänggisch au Johannes Bessarion und Giovanni Bessarione di Trebisonda) isch e byzantinische Theoloog und Humanist gsi, Kardinal und Titularpatriarch vo Konstantinopel. Er isch äine vo de berüemte griechische Gleerte gsi, wo im 15. Joorhundert für d Erschliessig vo de Schrifte vom Platon und witere antike griechische Autore im Oobeland wichdig gsi isch.

Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In Italie het er griechischi Handschrifte gsammlet und het e Hufe Schrifte übersetzt und eso die griechischi Gleersamkäit und die platonischi Filosofii im Oobeland nooch brocht. Er het mit sim Schaffe e wärtvolle Bidraag gmacht, ass antiki Teggst und mit ene d Kultur vo dr Antike erhalte bliibe si.

Er isch en Aahänger vom Platonismus gsi und het d Schrift In Calumniatorem Platonis (1469) verfasst. Mit däm Wärk het er brobiert, d Filosofii vom Platon mit dere vom Aristoteles z verbinde und für e christlig Glaube fruchtbar z mache.

Noochwirkig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

1468 het er si brivati Bibliothek (746 Bänd, drunder 482 griechischi und 264 latiinischi Handschrifte und öbbe 300 Druck) dr Republik Venedig gschänggt (ad communem hominum utilitatem).[1] Si isch dr Grundstock vo dr Biblioteca Marciana worde.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Thomas Sören Hoffmann: Philosophie in Italien. Eine Einführung in 20 Porträts. Marixverlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-127-8, S. 79-86.
  • Lotte Labowsky: Bessarione. In: Alberto M. Ghisalberti (Hrsg.): Dizionario Biografico degli Italiani (DBI). Band 9 (Berengario–Biagini), Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1967, S. 686–696 (italienisch).
  • John Monfasani: Byzantine Scholars in Renaissance Italy. Cardinal Bessarion and other emigrés (= Variorum collected Studies Series. Bd. 485). Selected essays. Variorum, Aldershot 1995, ISBN 0-86078-477-0.
  • John Monfasani: Bessarion Scholasticus. A Study of Cardinal Bessarion's Latin Library (= Byzantios. Bd. 3). Brepols, Turnhout 2011, ISBN 978-2-503-54154-9.
  • Ludwig Mohler: Kardinal Bessarion als Theologe, Humanist und Staatsmann. 3 Bände. Schöningh, Paderborn 1923–42 (Quellen und Forschungen aus dem Gebiete der Geschichte 20, 22, 24, ZDB-ID 515290-2), (Nachdruck: Scientia-Verlag, Aalen 1967).
  • Paul Moraux: D'Aristote à Bessarion. Trois exposés sur l’histoire et la transmission de l’arstotélisme grec (= Conferences Charles de Koninck. Bd. 1, ZDB-ID 967254-0). Les Presses de l’Université Laval, Québec 1970.
  • Gerhard Podskalsky: Bessarion. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 1, Artemis & Winkler, Münche/Züri 1980, ISBN 3-7608-8901-8, Sp. 2070–2071.
  • Rudolf Rocholl: Bessarion. Studie zur Geschichte der Renaissance. Deichert, Leipzig 1904.
  • G. E. Voumvlinopoulos: Bibliographie critique de la philosophie grècque. Depuis la chute de Constantinople à nos jours. 1453–1953. Presses de l’Institute Française d’Athènes, Athen 1966.

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Leonhard, Joachim-Felix: Schenker und Beschenkte. Der mühsame Weg der Schenkung der Privatbibliothek Bessarions an die Seerepublik Venedig. In: Aratro Corona Messoria. Beiträge zur europäischen Wissensüberlieferung. Festgabe für Günther Pflug zum 20. April 1988. Bonn 1988, S. 15-34.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Basilius Bessarion – Sammlig vo witere Multimediadateie
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