Theodor Meyer-Merian

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Dr Theodor Meyer-Merian (* 14. Jänner 1818 z Basel, † 5. Dezämber 1867 au dört) isch e Basler Dokter und Mundartschriftsteller gsi.

s Läbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Meyer-Merian isch als Soon vom Gschäftsmaa Daniel Meyer und vo dr Katharina Meyer-Hofmann uf d Wält cho. Er het z Basel und z Fryyburg Medizin gstudiert. Er isch z Basel Assistänzarzt worde und het anne 1846 en eigeni Praxis uftoo. Sid 1851 isch er dr Spitalmeischter vom Basler Bürgerspital gsi. Vom Joor 1855 a isch er dr Presidänt vo dr Gselschaft für s Guete und Gmeinnützige gsi, und 1860 het er ghulfe die Basler Medizinisch Gselschaft gründe.

Dr Theodor Meyer-Merian het Romään, Kaländergschichte und au Mundarttegscht gschribe. I sine Wärch behandlet er näbe gschichtleche Sache au öppe soziali Probleem i dr Stadt und d Situazioon vo de Arbeiterfamilene. Bi de Lüüt sind sini Zeichnigen und Karikatuure beliebt gsi.

Wärch (Uuswahl)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Adalbert Meyer. Ein historisches Drama des 17. Jahrhunderts in fünf Akten, 1851
  • Zum ersten Todestag von Jeremias Gotthelf, 1855
  • Der Strass. Ein Idyll, 1856
  • Wintermayeli, 1857
  • Die Armenherberge in Basel, 1857
  • Mareili, oder, Das Bettelmädchen auf dem Letthofe, 1860
  • Us der Heimet. Ein neues Büscheli Wintermayeli, 1860
  • Ale und neue Liebve oder die Mühle von Stansstad, 1862
  • Samuel Henzi. Ein Trauerspiel in fünf Akten, 1867
  • Volksliteratur und Volksschrift, 1867

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • C. Hodel: Theodor Meyer-Merian (1818-1867), Arzt, Spitalmeister und Volksdichter. in: Gesnerus 25, 1968, S. 208–220.
  • Johann Jakob Oeri: Theodor Meyer-Merian. Ein Lebensbild. Nebst einem Anhange von Gedichten des Verstorbenen. 1870.
  • Thomas K. Kuhn: Meyer-Merian, Theodor. In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz.
  • Daniel Burckhardt-Werthemann: Theodor Meyer-Merian und das Basler Spottbild in der Biedermeierzeit. In: Basler Jahrbuch, 1948, S. 69–85.