St. Martin (Olten)

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St. Martin in Olten (Aussenansicht)

D St. Martin isch e römisch-katholischi Chile z Olte (Schwiz). S isch e drüschiffigi Sülebasilika ohni Querschiff mit drü Chorapside.

Bougschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Näb der 1876 vo der römisch-katholische Pfarrei Olte boute Notchile het der St. Galler Architekt August Hardegger vo 1908 bis 1910 di grossi neuromanischi Pfarrchile errichtet. Si het meh Sitzplätz as d St. Ursekathedrale z Solothurn.[1] Di ehemaligi Notchile vom Wilhelm Keller isch zu Pfarreirüm und zum Josefsaal umbout worde.

Orgle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

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D Houptorgle uf der Empore

Houptorgle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Di erschti Orgle isch vo Orgelbau Goll (Lozärn) mit 33 Regischter bout worde; si isch dür Müüs beschädigt worde. 1932 het d Orgleboufirma Willisau AG es neus Orglewärch mit 49 Regischter bout, wo 1949 dür e Orglebouer Goll reorganisiert und uf 64 Regischter erwiteret worde isch. Di hütigi Orgle isch 1992 vo Mathis Orgelbau (Näfels) nöi erbout worde. S Inschdrumänt het 50 Regischter uf drü Manual und Pedal. D Schpil- und Registertrakture si mechanisch.[2]

I Houptwärch C–g3
Principal 16′
Octave 8′
Flûte harmonique 8′
Bourdon 8′
Viola 8′
Octave 4′
Schbitzflöte 4′
Terz 315
Quinte 223
Doublette 2′
Mixtur III–IV 2′
Cymbel II–III 1′
Cornet V 8′
Trompete 8′
II Positiv C–g3
Fugara 8′
Gedackt 8′
Praestant 4′
Rohrflöte 4′
Octave 2′
Waldflöte 2′
Larigot 113
Sesquialtera II
Scharf III–IV 1′
Trompete 8′
Chrummhorn 8′
Tremulant
III Schwellwärch C–g3
Bourdon 16′
Diapason 8′
Flûte 8′
Gambe 8′
Voix céleste 8′
Octave 4′
Flûte traversière 4′
Nasard 223
Octavin 2′
Tierce 135
Plein jeu IV–V 223
Basson 16′
Trompette harmonique 8′
Basson hautbois 8′
Voix humaine 8′
Clairon 4′
Tremblant
Pedal C–f1
Untersatz 32′
Principal 16′
Subbass 16′
Octave 8′
Schbillpfiife 8′
Choralbass 4′
Ruuschpfiife IV 223
Posune 16′
Zingge 8′
Mathis-Chororgle

Chororgle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dank Schbände het damals no ne chlini Chororgle mit 881 Pfiife im lingge Siiteschiff voore realisiert chönne wärde, wo ebefalls vo der Firma Mathis schdammt.

Blick dür s Mittuschiff

Glogge[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Di drü alte Glogge vo der ehemalige Notchile si alli gschbändet worde. Zwöi lüte hüt im afrikanische Wirkigsgebiet vo de Dütschschwizer Kapuzinermissionar und de Baldegger Schwöschtere z Isongo und Kwangulelo, i de tansanische Diözese Mahenge und Arusha. Di dritti lütet i der Josefskapälle vom Solidaritätszentrum für behinderti Jugendlechi z Taalabaya.

Gosse si di sächs nöie Glogge vo der Rüetschi AG (Aarau) 1909. Si si im sogenannte «erwiterete Westminstermotiv» gschdimmt. Di vier gröschde Glogge hei di gliche Tonabschdänd wi s berüemte Glüt im Elisabeth Tower of London (Big Ben). Drzue chöme no zwöi höcher gschdimmti Glogge (dorum «erwiterts Westminster»). Glogge füf und Glogge eis sind en Oktave usenander.

Alli Glogge hänge a de damals typische gschwungene Gussisejoche und si aschdell vo de übleche Güss vo der damalige Zeit nume schbärlech ziert. Di grossi Glogge hängt separat im rächte Durm, die übrige füf im lingge Durm.

  1. Glogge Schlagton: As0, Drüfaltikeitsglogge, 5127 kg mit der Inschrift: UNUM DEUM IN TRITATE ET TRITATEM IN UNITATE VENERAMUR. («Den einen Gott in Dreieinigkeit und die Dreieinigkeit in Einigkeit verehren wir.»)
  2. Glogge Schlagton: des1, Härz Jesu-Glogge, 2110 kg mit der Inschrift: COR JESU MISERERE NOBIS.(«Herz Jesu erbarme dich unser.»)
  3. Glogge Schlagton: es1, St. Marieglogge, 1477 kg mit der Inschrift: AVE MARIA GRATIA PLENA. («Gegrüsst seist du, Maria, voll der Gnaden.»)
  4. Glogge Schlagton: f1, St. Josefsglogge, 1045 kg mit der Inschrift: S. JOSEPH PROTECTOR NOSTER IN TERRIS INTERCEDE PRO NOBIS. («Heiliger Joseph unser Beschützer auf Erden, tritt für uns ein.»)
  5. Glogge Schlagton: as1, St. Martinsglogge, 612 kg mit der Inschrift: S. MARTINE ORA PRO NOBIS («Heiliger Martin, bitte für uns.»)
  6. Glogge Schlagton: b1, St. Michaelsglogge, 388 kg mit der Inschrift: S. MICHAEL ARCHANGELE DEFENDE NOS IN PROELIO. («Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe.»)

S Gsamtgwicht vo de Glogge isch: 10'759 kg.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: St. Martin (Olten) – Sammlig vo Multimediadateie

Einzelnowiis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Das het me bir Bischofsweihi 2011 gmerkt, wo der Kardinal Kurt Koch dr Felix Gmür zum neue Bischof gweit het. D Mäss hätt eigentlech z Solothurn sötte schdattfinde, isch aber wäge Brandschdiftig in der St. Ursen nach Olten verlegt worde. Z Solothurn hätte alli gladene Gescht knapp Platz gha, aber z Olte hets freii Sitzplätz gä.
  2. Nöcheri Informatione zur Orgle

47.3510437.898548Koordinaten: 47° 21′ 4″ N, 7° 53′ 55″ O; CH1903: 634751 / 244567

Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vu dere Version vum Artikel „St._Martin_(Olten)“ vu de dütsche Wikipedia.

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