Spiel

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Spiil (vo althoochdütsch: spil für „Danzbeweegig“) isch e Form vo dr Däätigkäit und s Spiile e Däätikäit, wo zum Vergnüege, zur Entspannig, elläi us Fröid a Due, aber au as Bruef cha usgfüert wärde (Theaterspiil, Sportspiil, Giige spiile). Es isch e Beschäftigung, wo vilmol zämme mit andere vorgnoo wird.

Spiile isch seer wichdig für d Entwigglig vo hööchere Dier. E groosse Däil vo dr kognitive Entwigglig und vo dr Entwigglig vo motorische Fähigkäite findet dur s Spiile statt, bim Mensch wie bi e Hufe Dierarte.

E Spiil basiert vilmol uf ganz bestimmte Handligsablöif und us dene chönne verbindligi Reegle entstoo, bsundrigs bi Gmäinschaftspiil. Die konkrete Handligsablöif chönne sich us dr Art vom Spiil sälber ergee, de Spiilreegle, oder aber wenn verschiideni Indiwidue zämme öbbis wäi aafoo, wie zum Bischbil e Sandburg baue.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Alain (d.i. Émile-Auguste Chartier): Lebensalter und Anschauung. Berlin/ Wien/ Leipzig 1932 (franz. Erstusgoob 1927), s vierte Buech „Die Spiele“, S. 167–210
  • Michael Andres: Sport - Spiel - Spannung. Philosophische Untersuchung des Spiels und seiner Inszenierung im Sport. Turnshare, London 2007, ISBN 978-1-84790-001-2.
  • Frederik Jacobus Johannes Buytendijk: Wesen und Sinn des Spiels. Wolff, Berlin 1933.
  • Roger Caillois: Die Spiele und die Menschen: Maske und Rausch. Ullstein, Frankfurt am Main/ Berlin/ Wien 1958/1982.
  • Manfred Eigen, Ruthild Winkler: Das Spiel. Piper, Münche 1988, ISBN 3-492-20410-4.
  • Daniil Elkonin: Psychologie des Spiels. Pahl-Rugenstein, Köln 1980, ISBN 3-7609-0497-1.
  • Eugen Fink: Spiel als Weltsymbol. Uusegee vo dr Cathrin Nielsen und em Hans Rainer Sepp. Alber, Freiburg 1960/2009, ISBN 978-3-495-46315-4.
  • Karl Groos: Die Spiele der Tiere. 3. Uflaag. G. Fischer, Jena 1896/1930.
  • Karl Groos: Die Spiele der Menschen. G. Fischer, Jena 1899.
  • U. Eerke: Hamer: Die Anfänge der "Spielbewegung" in Deutschland (= Beiträge und Quellen zu Sport und Gesellschaft. In: Band. 3). Arena Publ., London 1989, ISBN 0-902175-48-3.
  • Bernhard Hauser: Spielen. Frühes Lernen in Familie, Krippe und Kindergarten. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-17-021975-5.
  • Hans Hoppe: Spiele Finden und Erfinden. Lit-Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-8258-9651-X.
  • Johan Huizinga: Homo Ludens. Vom Ursprung der Kultur im Spiel. Rowohlt, Reinbek 1939/2004, ISBN 3-499-55435-6.
  • Olaf Jansen, Norbert Kühne: Spiele und Spielgeschichten im Freien - die vergessene Variante der Kreativität? In: Praxisbuch Sozialpädagogik. Band 5, Troisdorf 2008, ISBN 978-3-427-75413-8, S. 115ff.
  • Friedrich Georg Jünger: Die Spiele. Ein Schlüssel zu ihrer Bedeutung. Frankfurt am Main 1953.
  • Moritz Lazarus: Über die Reize des Spiels. Dümmler, Berlin 1883
  • Hans Mogel: Psychologie des Kinderspiels: Von den frühesten Spielen bis zum Computerspiel. 3. Uflaag. Springer, Berlin 2008, ISBN 978-3-540-46623-9.
  • Stephen Nachmanovitch: Das Tao der Kreativität. Schöpferische Improvisation in Leben und Kunst. O.W. Barth, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-502-61189-9.
  • Natias Neutert (Hrsg.): Spielen. Kunsthaus, Hamburg 1971.
  • Rolf Oerter, Leo Montada: Entwicklungspsychologie. 5. Uflaag. Weinheim 2002, ISBN 3-621-27479-0.
  • Rolf Oerter: Psychologie des Spiels. 2. Auflage. PVU, Weinheim 1997, ISBN 3-621-27377-8.
  • Hugo Rahner Der spielende Mensch. Johannes Verlag Einsiedeln, Freiburg 2008.
  • Hans Scheuerl: Das Spiel. Untersuchungen über sein Wesen, seine pädagogischen Möglichkeiten und Grenzen. 11. Uflaag. Weinheim/ Baasel 1990
  • Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen. Reclam, Stuttgart 1795/2000, ISBN 3-15-018062-7.
  • Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. 3. Uflaag. Baltmannsweiler 2014, ISBN 978-3-8340-1291-3.
  • Siegbert A. Warwitz: Über die Weisheit des Spielens. In: Spiel weise, Journal des Bildungsforums. 25. Internationaler Spielmarkt Potsdam 2015, S. 20–24.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Spiil – Sammlig vo Multimediadateie
 Commons: Spiilzüüg – Sammlig vo Multimediadateie
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