Seißa

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48.4172222222229.745706Koordinate 48° 25′ 2″ N, 9° 44′ 42″ O
Seißen
Gmeind Blaubeira
Wappe vo Seißen
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Schwöbisch
Höchi: 706 m
Flechi: 22,6 km²
Iiwohner: 1668
Bevölkerigsdichti: 74 Iiwohner/km²
Regierigsbezirk: Dibenga
Poschtleitzahl: 89143
Vorwahl: 07344
Nummereschild: UL
Dialäkt: Schwäbisch

Seißa (amtl. Seißen) isch a Stadttoil vo Blaubeira.

Geografischa Laag[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Gegend om Seißa rom isch bräägt von era leichta Higellandschaft, wia se fir d Albhochfläch tibbisch isch. Ogfähr 49 % von dr Gmargong sen Wald. Auf dui Art hot Seißa oina von de graischde Waldflächa vom Alb-Donau-Kreis.

Ortsgliederong

Zu Seißa ghearat Weenada, Schdoighitt ond d’Hessaheef ond no a baar Heiser von Weiler drzua, wo au no auf dr seißamer Margong send. Seißa isch frihr oigaschdendeg gwea, ghert aber seit 1975 als Ortsdoil zu Blaubeira.

Gschichde[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Namentlich isch Seißa zom aischda Mol en de achtzger Johr vom 11. Johrhondert erwehnt werra, wann au s Klooschdr von Blaubeira grindat werra isch. Mr goht aber drfo aus, dass d Siedlung a baar Johrhondert elder isch ond vielleicht sogar zu oim von de Urderfer gheert, wia se em dritta Johrhondert entschdanda senn. Dr Naam Sussen, Suzzen, Seißa hoißt sovill wia „Woid“.

Kulduur ond was d Reigschmeggte intressiert[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Bauwerk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bachaus

S seißamer Bachaus isch 1921 uffgmacht werra. Sellamol sen d Vorschrifda fir dr Brandschutz verscherft werra ond weil s Holz knapp gwea isch hen sich d Leit emmer mai fir a gmoischafdlechs Bachaus intressiert. Auf dui Art hot ma kenna Brennmadriaal spara, weil dr Ofa no warm gwea isch ond ma bloß no noch oim Ofa hot gugga miassa. D welle Leit wann bacha dafadd duad ma beim „Bachalaisa“ durchs Ziaga von nummerierde Wirfel auslosa.

Nikolauskirch

D Nikolauskirch ghert zur evangelischa Gmoid ond zsamma mit am Schualhaus ond zom Pfarrhaus, des an d Kirch aagrenzt, sen se dr Ortsmiddelponkt. Frihr isch se amol en Doil von era Wehrkirch gwea ond hot deshalb a schdarga Rengmauer ghett, wo heit aber bloß no a baar Reschd devo ibrig sen. Dr Kirchturm wo nerdlich an da Chor aagrenzt hot a Grondflech von 5,8 x 6 m ond isch 38 m hoch. Gleichzeideg isch er au s Kennzoicha vom Dorf, wo ma scho us dr Weide erkenna kaa.

Reglmäßege Veraaschdaldonga[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bachhausfeschd

A Feschd en Seißa wo ma ao von weidrher kennt isch s Bachausfeschd. Jeds Johr am aischda Wochaende vom Juli geits em Flegga a Feier, wo von de Verei em Ort organisiert wadd. D Leit kennat s vor allem wegam „Blatz“ us am Holzofa ond wegam „Baurabrot“, des ma so macht wia frihr hald au scho.

Verei

Seißa hot a zimlich aktiva Dorfgmoischafd, was vermuadlich au an dr vergleichsweis graußa Zahl von Verei, ehraamdliche Helfer ond Mitglider leit. Neba de Mitgliedsbeidrääg kommt en Großdoil vom Geld iber d Arbet beim Bachausfeschd, am Sportheimdinschd, Alteisa widr rei, wo en Haufa Mitglider mitmachad.

Musigg

Fr d Musik em Dorf hot ma vor ällem dr Gsangsverei ond dr Musiggverei, wo sowohl a aktiva Kabell ond a Jugendkabell hot. Jeds Johr geits vom Musiggverei a Johresfeier.

Turn- ond Schbortverei

Dr TSV Seißa doild sich auf wia folgt: Badminton, Drachafliaga, Kigga, Leichtathletik, Schach, Tennis, Tischtennis, Turna und Volleyball. En dr Hauptsach gohts da drom, dass ma sich gära bewegt ond fit helt, aber mache Abdoilonga wia z. B. d Drachafliager hend a hauhs Niwoo.

Albverei

D Ortsgrupp Seißa vom Schwäbischa Albverei ghert zom Donau-Blau-Gai onder am Dachverband vom Schwäbischa Albverei. Außer reglmäßige Wandronga, wo maischdens am Sonndeg sen, goht ma au en d Berg. Neaba denne schbordliche Sacha gohts au do drom, dass a sich dia typische landwirdschlaftliche Schdrugduara et verlaura gangad. Außerdem hot dr Albverei a aktiva Volksdanzgrupp.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Seißen – Sammlig vo Multimediadateie

Wikisource Seißen in der Beschreibung des Oberamts Blaubeuren von 1830 im dütschsprochige Wikisource