Schwert

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Zwäihandlangschwärt us dr spanische Schwärtschmiidstadt Toledo

S Schwärt isch e Hau- und Stichwaffe mit ere Chlinge, wo lenger isch as öbbe 40 Santimeter, und eme Griff. D Chlinge cha graad oder booge si und äi- oder zwäischniidig[1]. Je noch dr Epoche und em Land, vo wo s chunnt, cha s e Barierstange haa und e Chnauf. S Wort „Schwärt“ isch us em althoochdütsche Wort swert oder au swerd entstande. Dr Ursprung vo däm altgermanische Substantiv isch aber umbekannt.[2]

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schwärter git s sit dr früeje Bronsezit, wil mä nume mit Metall Chlingene het chönne mache, wo lang und elastisch si. D Hauptwaffe isch aber lang no d Lanze bliibe, won e lengeri Riichwiti het. E groossi Bedütig het s Churzschwärt, dr Gladius, in dr römische Armee gha. Das isch spööter vo dr lengere Spatha, wo ursprünglig e Kawalleriischwärt gsi isch und denn au mee und mee bi dr Infanterii iigsetzt worden isch, abglöst worde. In dr Spootantike isch d Spatha schwerer worde und mee und mee brucht worde zum driizschloo. Eso si denn au d Zwäihänderschwärt entstande, wo in dr Zít vo de Landschnächt im Zwäikampf iigsetzt worde si, wenn dr Gwalthufe emol usenanderbroche isch. D Landschnächt si aber vilmol mit eme Churzschwärt, em Chatzbalger, as Zwäitwaffe bewaffnet gsi.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Konrad Kessler: Der Kampf mit dem Langschwert. Weinmann-Verlag, Berlin 2007, ISBN 3-87892-091-1, ISBN 978-3-87892-091-5.
  • Hans-Peter Hils: Meister Liechtenauers Kunst des langen Schwertes. Lang-Verlag, Frankfurt/Main 1985, ISBN 3-8204-8129-X.
  • André Schulze: Mittelalterliche Kampfesweisen. Band 1: Das Lange Schwert. Verlag Philipp von Zabern, Mainz am Rhein, 2006, ISBN 3-8053-3652-7.
  • Iaroslav Lebedynsky: Armes et guerriers barbares au temps des grandes invasions. Paris 2001
  • Thomas Laible: Das Schwert – Mythos und Wirklichkeit. Wieland-Verlag, Bad Aibling 2006, ISBN 3-938711-05-1.
  • Herbert Schmidt: Schwertkampf – der Kampf mit dem langen Schwert nach der Deutschen Schule. Wieland Verlag, 2007, ISBN 978-3-938711-19-4.
  • Stefan Mäder: Stähle, Steine, Schlangen: Ein neuer Blick auf alte Schwerter. Karfunkel Combat Nr. 1, Karfunkel-Verlag, Wald-Michelbach 2005
  • Veronica Fiorato, Anthea Boylston, Christopher Knüsel: Blood red roses: the archaeology of a mass grave from the Battle of Towton AD 1461. 2000, ISBN 1-84217-025-2.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Schwärter – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Gerhard Seifert, Fachwörter der Blankwaffenkunde: dt. Abc der europäischen blanken Trutzwaffen; (Hieb-, Stoß-, Schlag- und Handwurfwaffen), Verlag Seifert, 1981
  2.  Günter Drosdowski, Paul Grebe: Das Herkunftswörterbuch. Etymologie. In: Dudenredaktion (Hrsg.): Duden. 7, Bibliographisches Institut, Mannheim 1963, ISBN 3-411-00907-1, S. 630.
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