Schächte

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E Darschtellig vom Schächte us em 18. Jahrhundert

Schächte isch es schpeziells Schlacht-Verfahre bim Judetum und bim Islam. Uus "Koscherheits- und Reinheitsgründ" verträttet die Religione de Schtandpunkt, dass Schlachttier bi vollem Bewusstsii gschlachtet werdet. Das heisst es wird ihne mit wenige schnelle Schnitt mit eme scharfe Messer d Kehle durschnitte. Mit em Schächte söll es möglichscht rückschtandsloses Uusblüete vom Tier gwährleischtet werde. De Verzehr vo Bluet isch im Judetum und im Islam verbote. Verträtter vo de beide Religione bhaupte, das seigi fürs Tier schmerzlos und beruefe sich au uf d Religionsfreiheit. Das beschtriitet allerdings vieli Tierschutz-Organisatione, wo au mit heimlich gfilmtem Video-Material probieret z bewiise, dass die Tier nit selte no länger nach dene Schnitte bi Bewusstsii sind und läbet. Sie forderet dorum es Schächte nur mit Betäubig, was aber vo dr andere Siite abglehnt wird.

In dr Schwiiz darf me sit em 19. Jahrhundert nur Gflügel betäubigslos schächte. S Schächtfleisch wird deshalb in dr Regel importiert. Aber nit selte wird s Verbot au illegal umgange. Dr Verein gege Tierfabrike unterem Erwin Kessler het deshalb en Nazi-Vergliich mit de Jude angschtellt, und dr Kessler isch deshalb gschtützt uuf d Antirassismus-Schtrafnorm zu Gfängnis verurteilt worde.