Rigiplatz

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Rigiplatz
Wappen Zug matt.svg
Blatz z Zug
Rigiplatz
Rigiplatz in Richtig Zugersee, öppe 1891
Basisdaate
Ort Zug
Aagläit 1891
Nöigstaltet 1995
Bauwärk Haus Seepark
Nutzig
Nutzergrubbe Fuessgänger
Technischi Daate
Flechi vom Blatz ≈4000 m²

Der Rigiplatz, au Rigiaalag gnennt, isch en öffentliche Platz in der Stadt Zug. Är isch im Aschluss a d Vorstadtkatastrophe gschaffe worde, behärbärgt Kunst im öffentliche Ruum und isch hüt e beliebte städtische Erholigsort.

Laag und Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Der drüeckigi Rigiplatz ligt am Rand vo der Zuger Altstadt. Är wird vo der Gartestrass (im Norde), der Rigistrass (im Oste) und der Flaniermeile Vorstadt (im Weste) begränzt. D Vorstadt und di drhinterliegendi Katastrophebucht trenne ihn vom Zugersee.

Der Rigiplatz isch 1891 im Aschluss a d Vorstadtkatastrophe nach de Plän vom Robert Moser aglegt worde. Nach em Seeuferibruch isch us Gründe vo der Sicherheit der Bau vo Hüser im Berich vo der neue Uferlinie verbote worde. D Stadt het wäg däm im Berich vo der entstandene Abbruchzone d Rigialag as öffentlichi Grüenzone alege lo.[1]

1953 isch der Platz um dr ersti stadtzuger Chinderspilplatz, wo de Richtlinie vo der Pro Juventute entsproche het, ergänzt worde. Mit sine Sitzglägeheite, Grüenflächine und sinere Seenöchi isch er zum beliebte stadtzuger Erholigsort worde. Im Nordoste vom Platz (wo sech d Gartestrass und d Rigistrass chrüze) befindet sich s 1953–1955 vom Hanns Anton Brütsch baute Haus Seepark, es Schwizer Kulturguet vo der Kategorie B (KGS-Nr.: 7343).

1995 isch d Platzalag gsamtsaniert worde. Im gliche Johr si (im Rahme vo de 700-Jahr-Firlechkeite vo der Schwizerische Eidgnosseschaft) nach em Konzept vom Anton Egloff vier Kunstwärch installiert worde:[1]

  • Em Flavio Paoluccis «L’ombra sul passato» (im Oschte vom Rigiplatz) us schwarzem und wissem Granit ähnlet formal emene Zeiger oder ere Süle und versinnbildlecht d Süle vom Quaibauprojekt, wo während der Katastrophe igsunke si (Moser, 2016).
  • Em Anton Egloff sis «Hören Ost Süd West Nord» isch es glockeförmigs Bronzeobjekt, däm si Chopf sich gäge See und di rundi Öffnig zur Platzmitte richtet; je nach Liechtverhältnis änderets sini Farb vo Tüüfschwarz zu Silbergrau (Moser, 2016).
  • D Andrea Wolfensberger het di vildütigi Wortchetti «In Gedanken versunken» in e Randstei bim Alpequai (e chli usserhalb vom Rigiplatz) igraviert.
  • Der Carmen Perrin ihres «Mémoire d’une strate 1887–1996» isch e 6,25 m² grossi quadratischi, anthrazitfarbigi Platte, wo us Tusige vo chline Schiferplättli bestoht und sich flach in dr Rase schmiegt; je nach Lichtifall erschint si bedrohlech und dunkel, schillernd und kontrastrich oder sanft und hell (Moser, 2016).[1]

Der Rigiplatz isch zudäm e beliebte Usgangsort für usländischi Touriste.[2]

Galerii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Rigiplatz – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. 1,0 1,1 1,2 Brigitte Moser: Denk-mal! Erinnerungen an ein historisches Ereignis. In: Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Zug. Edition Hochparterre, Züri 2016, ISBN 978-3-909928-37-8, S. 114–125 (online [PDF]).
  2. Loredana Bevilacqua: Was wollen eigentlich all die asiatischen Touristen in Zug?. (Memento vom 22. Septämber 2019 im Internet Archive) In: Zentralplus, 24. Juli 2017.
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47.17028.5143Koordinate 47° 10′ 13″ N, 8° 30′ 51″ O; CH1903: 681550 / 224918